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1950er: Früher war mehr Lametta…

Besonders die schneereichen Winter bleiben ja besonders im Gedächtnis – und werden auch für die Nachwelt festgehalten. So wie auf dieser Aufnahme aus der Ecke Akazienstraße / Am Steinbrink aus dem Jahr 1959. Immerhin der Weg zum Vogel-Häuschen ist frei, damit die Piepmätze trotz dicker Schneedecke genügend Futter bekommen. Es fällt auf, dass die Gärten noch kahler aussehen als ohnehin in einem Winter: Viele Häuser in diesem Bereich wurden erst in den 1950er Jahren gebaut, Häuser und Gärten existieren auf dieser Aufnahme also erst seit wenigen Jahren. Heute sähe ein Vergleichsbild – ob im Sommer oder im Winter garantiert anders aus…

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Stadtführung „Bad Salzuflen im Weihnachtsglanz“

Eine neue, stimmungsvolle Altstadtführung über den Bad Salzufler Weihnachtstraum startet an jedem Freitagnachmittag im Dezember um 16 Uhr an der Therme III vor dem Kurgastzentrum. Termine: Freitag, 01., 08., 15. und 22. Dezember 2017, Start ist jeweils um 16 Uhr, Treffpunkt: Therme III vor dem Kurgastzentrum. Die Führung dauert jeweils 90 Minuten und die Teilnahme kostet 9,50 Euro pro Person (inklusive Glühwein und Glühweinbecher).

Gästeführerin Gudrun Brummermann hat den Rundgang konzipiert und wird ihn am 15. Dezember selbst anbieten. Außerdem stehen freitags drei weitere Kolleginnen zu diesem Thema bereit. Vor der Kulisse eines der schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands gehen die Gästeführerinnen auf alte Advents- und Weihnachtsbräuche ein. 

In der Stadtkirche auf dem Hallenbrink etwa erinnert Gudrun Brummermann an die Geschichte des Adventskranzes, der von dem Hamburger Theologen Johann Hinrich Wichern erfunden wurde, als er armen Kindern im „Rauhen Haus“ mit einem Wagenrad mit 20 kleinen und vier großen Kerzen die Wartezeit
bis Weihnachten symbolisierte.

Vor dem Historischen Rathaus erzählt Gudrun Brummermann, wie schon vor 600 Jahren eine Bäckergesellschaft einen Weihnachtsbaum schmückte, den die Kinder schließlich am Neujahrstag plündern durften. Seinen Abschluss findet der Rundgang dann auf dem Salzhof, wo rund um die lebendige Krippe in der Tradition Franz von Assisis und die Weihnachtspyramide aus dem Erzgebirge, seit 2009 Wahrzeichen des Bad Salzufler Weihnachtstraums, eine ganz besondere Adventsstimmung herrscht. Hier darf natürlich auch der berühmte Glühwein nicht fehlen, der im Preis inbegriffen ist. Den Becher dürfen die Teilnehmer anschließend als Erinnerung an diesen Tag mit nach Hause nehmen.

Anmelden kann man sich bei der Tourist Information, Telefon 05222 183 183.

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1980er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil XIX

Winter 1986: Leichte Schneereste auf Dächern und an den Straßenrändern. Beim Blick auf den Hafermarkt fallen einem gleich viele Unterschiede zu heute auf, auch wenn sich die Gebäude äußerlich (fast) nicht verändert haben: Die „Haferkiste“ bei Theo gibt es nicht mehr, ebenso wie daneben im Haus Gießenbier das Glas- und Porzellangeschäft Middeke. In den rechts am Bildrand sichtbaren „Wappenkrug“ hat neue Gastronomie Einzug gehalten und das alte Fachwerkhaus am linken Bildrand (gegenüber von „Tante Emma„) wird nach langen Jahren des Verfalls jetzt endlich saniert. Bemerkenswert aus heutiger Sicht: Wie sauber und zahlreich die alten Kugellampen noch sind…

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1960er: Winter in Bad Salzuflen

Auch vor über 50 Jahren gab es schon „plötzliche Kälteeinbrüche“ – aber die Salzufler waren das gewöhnt, man nannte das damals „Winter“. Hier blicken wir in einem solchen „Winter“ irgendwann in den 1960er Jahren über den Ostersiek in Richtung LVA-Klinik. In der Ferne grüßt der Schwaghof (damals noch mit 9- statt 18-Loch-Golfplatz). Die Spuren auf den Straßen zeigen uns: Auch ohne ESP, ABS und Spurhalteassistent war es früher schon möglich, auf Schnee mit dem Auto zu fahren…

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1990er: Abkühlung für die heißen Tage…

Kaum steigen die Temperaturen, klagen die ersten über die Hitze, die Sonne, die Mücken und die kurzen Hosen anderer Leute. Deshalb gibt es heute eine kleine Abkühlung für diejenigen, denen das Wetter schon wieder zu warm ist. Im Februar 1991 lag mal wieder richtig Schnee in Salzuflen und auch am Schliepsteiner Tor war der „Bad Salzuflen“-Schriftzug am Gradierwerk leicht gezuckert, während die Pergola rund um den historischen Brunnen immer noch den Charme der End-70er verströmt und deren massive Wirkung nur mühsam vom Schnee verdeckt wird. Also: Anschauen, an den Winter denken – und über die Sonne freuen! Viel Spaß dabei!WDiBSloabd_1991_Salzuflen_Gradierwerk_Rosengarten_Schnee_Winter_WEB