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1990er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil XX

Auf den ersten Blick scheint sich in der Schloßstraße nicht viel geändert zu haben: Die Hauptverbindung zwischen Schötmar und Salzuflen (oder umgekehrt) ist nach wie vor stark befahren, die Kreuzung am Rathaus die verkehrsreichste der Stadt. Aber wer genauer hinschaut, dem fallen die Unterschiede auf: Natürlich springt einem sofort die DEA-Tankstelle ins Auge, die noch auf Texaco umgeflaggt wurde und heute eine Shell-Tankstelle ist. Dahinter gibt es noch den Penny-Markt, heute befindet sich dort der Sinem-Markt. Und auch Spirituosen und Weinhandlung Gerd Meier, an der rechten Bildkante,  ist letztes Jahr in den Ruhestand gegangen. 

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1980er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil XVIII

An einem schönen Wintertag (man kann die Kälte förmlich spüren) blicken wir die Wenkenstraße hinauf – wo der heutige „Poller“ noch Zukunftsmusik ist. Lediglich eine rote Ampel regelt das Durchfahrtsverbot während der Mittags- und Nachtzeiten. Das Gebäude rechts wird zu jener Zeit noch reichlich frequentiert: Im Haus Schuseil, dem „Litfaß“ wird in der Disco oder der Kellerbar kräftig gefeiert. Viele Bands geben hier ihr erstes Konzert. Auf der linken Seite wirbt ein Schild für die „Kutscherstube“, davor befand sich die „Giraffe“. Heute gibt es hier original spanische Leckereien im „Soultapas“. Das Gebäude der „Kutscherstube“ dagegen ist wohl inzwischen abbruchreif – zuletzt hieß die klassische Eckkneipe „Löwenzahn“. Und natürlich gibt es wieder einiges zu raten und zu erkennen für unsere Auto-Spezialisten…. 

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1960er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil XVII

Während am heutigen Vatertag viele Menschen wandern gehen (oder zumindest kurze Strecken bis zum nächsten Biergarten oder Grill zurücklegen), wandern wir in unserer Reihe Straßenansichten wieder mal in der Zeit zurück – in das Schötmar der 1960er Jahre. In der Schloßstraße, Höhe Begastraße blicken wir Richtung Schloß, dass von Ferne seine ursprüngliche, altrosa Farbgebung erahnen lässt. Das Cafe Witte, dessen Schriftzug an der Ecke Vehrlingstraße zu sehen ist, ist ebenso schon lange Geschichte wie das Gebäude auf der linken Seite an der Einmündung der Heldmanstraße. Heute steht hier ein Wohn- und Geschäftshaus, in dem jahrelang „Eisen-Carl“ zu Hause war. Einzig Schlachterei Nier ist nach wie vor am Schötmaraner Marktplatz beheimatet, dessen Verkehrsführung heute auch ein wenig anders aussieht…

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1980er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil XV

Heute schauen wir in eine Ecke der Stadt, die mancher noch aus seiner Sturm- und Drangzeit gut kennen könnte: Von der Hochstraße schauen wir in Richtung Neumarkt, wo im Hintergrund die Leuchtreklame vom „King’s Pub“ schon leuchtet. Über Wirt Kurt Gnade gab es erst kürzlich einen lesenswerten Artikel in der Lippischen Landeszeitung (Link). Gegenüber leuchtet das Schild vom Restaurant „Pfeffermühle“ wie eh und je (weiß eigentlich jemand, was sich vorher in dem Haus befand?) und an der Ecke lädt das Restaurant „Adria“ zu jugoslawischen Spezialitäten. Das Parteibüro der CDU ist inzwischen verschwunden, aus dem Restaurant „Adria“ wurde die Gastronomie „Next Selection“, nur Friseur Junkermann an der rechten Straßenseite schneidet, wäscht und föhnt nach wie vor…

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1980er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil XIV

Im vierzehnten Teil unserer Serie blicken wir die Mauerstraße hinab in Richtung Herforder Tor. Das Schild links kündet vom „Hotel Lippischer Hof“ – heute befindet sich in diesem Teil des Hotels die „Walter’s Pharmacy“. 1953 wurde hier eine Hoteltradition begründet, die inzwischen in der dritten Generation fortgeführt wird. Inzwischen auch mit einem weiteren Anbau – auf der Fläche, die sich hier noch als Hintergärten der Hochstraße an der Stadtmauer zeigt. Im Dachgeschoss dieses Anbaus befindet sich heute „The View“, benannt nach dem Blick über die Innenstadt von Bad Salzuflen, den man übrigens auch über diese Webcam betrachten kann. Die Raumausstatterei Karl Strunk (gegründet 1924) auf der rechten Seite ist dagegen schon lange Geschichte und auch eine jahrzehntelange Salzufler Institution, die rechts um’s Eck in der Salzsiederstraße bestand, existiert seit dem Tod von Werner Beermann in diesem Jahr auch nicht mehr…

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1980er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil XI

Eigentlich ist der heutige Blick aus unserer Reihe „Straßenansichten“ gar nicht so alt: Schließlich verschwand der „Quellenhof“ erst vor zwei Monaten aus dem Stadtbild und auf die seit den 1970ern geplante Verlegung der Straßenführung wird man wohl noch ein bisschen warten müssen. Werfen wir deshalb einen Blick zurück, als „alles noch beim Alten war“. Der „Quellenhof“ präsentiert sich noch als „Hotel“, „Cafe“ und „Restaurant“, die „Laterne“ nebenan bekommt gerade neuen Nachschub an flüssigen Grundnahrungsmitteln. Am Schliepsteiner Tor gibt es im Kiosk an der Ecke noch Lotto, Totto und Zigaretten – nur die ehemalige Kurverwaltung (links) ist durch „Tieferlegung“ bereits zum modernen Wohn- und Geschäftshaus umgebaut.

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