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1980er: Der Salzhof im Wandel der Zeiten

Mit unserer heutigen Bilderserie zeigen wir den Salzhof in drei verschiedenen „Aggregatszuständen“: Einmal nach Abriss der Saline Ende der 1920er, dann wie oben auf dem Bild beim Umbau 1980 und bei der aktuellen Umgestaltung 2017. In Kürze gehen hier die Arbeiten, die zum Weihnachtstraum eingestellt wurden, in die letzte Runde. Dann wird auch die Skulptur des „Salzsieder“ hier wieder seinen Platz finden. Es werden übrigens noch Wetten angenommen, wann die neuaufgestellte Figur das erste Mal wieder verkleidet wird – Karneval haben wir ja gerade verpasst…

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1910er: Industriebetrieb Salzhof

Wo heute und morgen noch das Weinfest für Getümmel, gute Laune und kühle Getränke sorgt, war vor mehr als 100 Jahren an Spaß nicht wirklich zu denken. Mitten im Herzen der Stadt stand die Saline, in der das Salz aus der salzhaltigen Sole gesiedet wurde. Hier blicken wir von der Post aus auf dem Salzhof: Anstelle des hölzernen Pumpenturmes steht heute das Denkmal der Paulinenquelle, hinter den Schuppen erkennt man die Giebelreihe der Langen Straße (ganz links heute „Cafe Herzhaft“, ganz rechts „Astrids Hutsalon“). Kaum vorstellbar, dass der heutige Platz bis in die 1920er Jahre so aussah. Erst dann wurde die inzwischen funktionslose Salzsiederei abgebrochen und der Platz seither für Wochenmarkt und Fest genutzt…

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1950er: Ob Ihr wirklich richtig steht…

… seht Ihr, wenn das Licht angeht“, heißt es bei „1,2 oder 3“. Wir wollen von Euch heute wissen, ob wir bei der Verortung dieses Fotos richtig liegen: Aufgenommen vermutlich Ende der 1950er Jahre sehen wir die Salze, die über die Ufer getreten ist. Einige Passanten schauen sich das Spektakel an. Wir vermuten, dass sie auf der Brücke Dammstraße stehen – im Hintergrund wäre also heute die Millau-Promenade, hinter uns befindet sich heute das Restaurant „Salzsieder“. Erst ab Mitte der 1970er Jahre veränderte sich die Salze in der Innenstadt völlig – durch den Abriss der Häuser an der Unteren Mühlenstraße, die Verlegung des Flussbettes und vor allem durch Hochwasserschutzmaßnahmen hörten zumindest die Salze-Überschwemmungen auf. Wer kann uns denn sagen, ob wir mit unserer Vermutung richtig stehen.. äh… liegen? 🙂 

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