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1930er: Die Macht der Reklame macht Station in Hannover

Die „Macht der Werbung“, damals noch „Reklame“ genannt, wußte Bad Salzuflen in den 1920er und 1930er Jahren gut für sich zu nutzen. Hier dokumentieren wir ein solches Beispiel: Eine große Reklametafel im Hauptbahnhof Hannover, die gezeichnete Ansichten des Leopoldsprudel, des Kurpark und des Hermannsdenkmals zeigt, wirbt  vermutlich in den 1930er Jahren mit dem Spruch „Besucht Bad Salzuflen – Teutoburger Wald“. Sehenswert aber auch die anderen Werbungen und die vielen Hinweisschilder: Ob die Beschilderung des „Wartesaal I. & II. Klasse“, der Blick auf die Gepäckannahme oder die Veranstaltungswerbung vom Tivoli, die Ankündigung von „Reichsbahn-Sonderfahrten“ oder die Werbung für „Erdoel-Tiefbohr-Anlagen“ von Alfred Wirth aus Erkelenz. Ein besonderes Detail verbirgt sich noch am unteren rechten Bildrand: „Theodor Schulze’s Bahnhofsbuchhandlung“ wurde erst 2001 aus Familienbesitz an einen Konzern verkauft. 

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