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Familientag am 17. Juni: Kurparkfest am See

Am 17. Juni steht das Kurparkfest am See ganz unter dem Motto „Familientag“. Von 14 – 18 Uhr sind für kleine und große Gäste viele Spielstationen und Entdeckerflächen rund um den Kurparksee aufgebaut.

Captain Hooks Piratenschiff legt an und kann geentert werden. Die Hüpfburg im XXL-Format bietet ein schaukliges Erlebnis zum Klettern, Rutschen und Balancieren und ist mit sieben Meter Höhe unübersehbar. Gleich nebenan steht der Spielezirkus bereit für ein Piratentraining. Sportlich wird es ab 16 Uhr bei der Familien-Olympiade des Staatsbad Vitalzentrums. Zeit für eine kleine Pause? Der Luftballonkünstler Happu Krenz zaubert mit seinen Ballon-Tieren ein Lächeln in jedes Kindergesicht und farbenfrohen Spaß gibt es beim Kinderschminken.

Die Schwäne und Enten am Kurparksee bekommen am Familientag vierbeinigen Besuch. Aus Dörentrup reist der Verein Tiere im Dorf e.V. an und bringt viele niedliche Bauernhoftiere mit. Ein Fernsehstar zum Anfassen darf natürlich auch nicht fehlen. Die WDR-Maus kommt und schüttelt gern Hände, macht Fotos und treibt ihre kleinen Späße. Für die passende Musik sorgen Phil Solo das Bad Salzuflen Orchester. Der Eintritt in einen erlebnisreichen Familientag ist frei.

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1900: Der neue Fürstenhof am Kurparksee

Der ehemalige „Fürstenhof“ stand dieser Tage wieder im Mittelpunkt des Interesses. Während seine Zukunft weiter ungeklärt zu sein scheint, schauen wir auf die Anfänge dieses stolzen Baus an der Parkstraße: 1908 – zum Zeitpunkt unseres Fotos – eröffnet, war der „Fürstenhof“ das erste Haus am Platze. 1945 von der englischen Besatzungsmacht beschlagnahmt, wurde der Bau in den 1950er Jahren zum „Parksanatorium“ umgebaut (und büßte dabei viele seiner interessanten architektonischen Details ein). Später mit der Klinik am Kurpark durch einen unterirdischen Tunnel verbunden, wird nun eifrig nach einer neuen Nutzung für diese altehrwürdige Gebäude gesucht. Damit nicht eines Tages der Abbruchbagger dieses Zeugnis der Bäderkultur aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts vernichtet…

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1950er: Sonne und volles Haus am Kurparksee

Heute genießen wir den letzten Sonnentag vor dem angekündigten Regen-Wochenende. So wie heute, zog es die Menschen schon früher an den Kurparksee, sobald die Sonne schien. Auf diesem Foto von 1959 sehen wir das „Kaffeehaus am See“ (nicht zu verwechseln mit dem „Haus am See“), früher der einzigen Gastronomie am Kurparksee. Die vollbesetzte Terrasse und der leere Bootssteg (man beachte die „Tritt-Boote“) zeigen uns: Man mag es gemütlich, körperliche Anstrengung ist heute nicht mehr gefragt. Wir wünschen Euch einen guten Start ins Wochenende!
(P.S.: Wie immer gilt: auf das untere Bild klicken für eine große Ansicht! 😉 )

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1980er: Sommer am See

Bei dem ungemütlichen Wetter draußen muss man sich ja ein wenig Wärme ins Haus holen – und wenn es nur beim Betrachten von schönen Sommerbildern ist, die uns (hoffentlich) dieses Jahr auch wieder erwarten. Aber halt: Nicht ganz genauso wie auf dieser Karte aus der Zeit zwischen den 1970er und 1980er Jahren. Einige Unterschiede fallen doch auf: Der Kurparksee ist heute wieder ausgebaggert, so dass die Enten wieder schwimmen statt laufen müssen. Auf dieser Karte ist auch der Inselbrunnen noch schön zu sehen, der ja heute eher ein Schattendasein hinter Stahlzäunen führt. Den Bootsanleger mit seinem formschönen Baumarkt-Gartenhäuschen gibt es dagegen noch nicht. Vom beliebten Biergarten links bei „Haus am See“ ist auch noch keine Spur zu sehen. Insgesamt drängt sich die Vermutung auf, dass es früher rund um den Kurparksee auch einfach mehr Bäume gab… Oder liegt das einfach nur an der Perspektive des Fotografen?

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2010er: Schlittschuhlaufen auf dem Kurparksee

Wer ist dabei? Die nächsten Tage soll es bei uns weiter unter Null Grad frösteln. Und schon werden die ersten Wetten abgeschlossen, ob der Kurparksee zufriert! Zuletzt tat er uns diesen Gefallen im Februar 2012 – im Salzstreuner erschien damals dieser Schnappschuss von Christian Kunze. Und schon die Jahre und Jahrzehnte zuvor sorgte ein zugefrorener Kurparksee für jede Menge Spaß bei Jung und Alt., wie der Zeitungsausschnitt von 1970 zeigt. Ob die Markierungen auf dem Zeitungsfoto persönliche B-Noten sind oder die Anfall der Stürze dokumentieren, ist leider nicht überliefert….

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1950er: „Columbus – ne Halbe!“

Boote auf dem Kurparksee haben eine lange Tradition in Bad Salzuflen. Auf diesem Bild aus den 1950er Jahren sehen wir den alten Bootsanleger am „Kaffeehaus am See“ – hier befindet sich heute eine kleine Betonveranda, die in den Kurparksee hineinragt. Damals war der Bootsverleih auch ein beliebter Neben- oder Ferienjob für jüngere Salzufler. Statt moderner Zeiterfassung reichte der Zuruf „Columbus – ne Halbe!“ in Richtung des Kassenhäuschens und der Chef wusste Bescheid: Das Boot mit dem klangvollen Namen des italienischen Seefahrers ist für eine halbe Stunde gebucht. Eine Besonderheit auf dem Bild: Das „Wasser-Fahrrad“, von dem sich auch die Schwäne nicht stören lassen. Und eine zweite, kleine Besonderheit: Dank des gut gefüllten Archives unserer Seite können wir auch noch ein Bild des angesprochenen Bootes „Columbus“ zeigen – oder zumindest den vorderen Teil davon 😉 Vielleicht ist ja einer von Ihnen oder Euch damals schon damit gefahren?

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1920er: Am Kurparksee – aber wo genau?

Bei manchen historischen Aufnahmen ist es manchmal gar nicht so einfach, den genauen Standort zuzuordnen. Wie bei dieser Postkarte aus den 1920/1930er Jahren. Beschriftet mit „Im Kurpark“ zeigt sie aber wahrscheinlich das obere Ende des Kurparksee im heutigen Landschaftsgarten. Im Rücken des Fotografen befände sich das Haus am See, die Treppen links sind der ehemalige „Steingarten“ unterhalb des heutigen „Maritim“ an der Parkstraße. Die weiße Brücke, die im Hintergrund sichtbar ist, überspannt die Salze, die in den Kurparksee mündet. Soweit unsere Theorie. Was meint Ihr? WDiBSloabd_1920er_BadSalzuflen_Postkarte_Kurpark_Kurpaksee_Brücke_WEB

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1970er: Vom Kurparksee zum Steinbrink

Das schöne Wetter lockt – und viele nutzen zum Spazieren, Joggen oder Walken gerne die Runde um den Kurparksee. Bei sommerlichen Temperaturen kommen natürlich nicht nur sportbegeisterte auf ihre Kosten, denn in den Seeterrassen oder dem Biergarten am Haus am See lässt es sich auch hervorragend aushalten. Auf der Luftaufnahme aus den 1970ern blicken wir oben auf Kurparksee, Maritim und das Bewegungszentrum mit dem Stadion Flachsheide. In der Bildmitte sehen wir die (anscheinend frisch fertig gestellte) Lipperland-Klinik mit dem markanten Chefarztbungalow gegenüber der Seeterrassen. In der Christinenstraße links unten wird gerade eifrig gebaut und an der Beetstraße fehlt noch ein markantes Gebäude. Ebenso wie die Lietholzklinik.WDiBSloabd_1970er_BadSalzuflen_Luftbild_Kurparksee_Beetstrasse_Maritim_WEB

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1950er: Nasse Füße am Kurparksee

Irgendwann in den 1950er Jahren blicken wir auf die Promenade am Kurparksee: Der Zaun rechts trennt den eintrittspflichtigen vom eintrittsfreien Kurpark ab, das linke Geländer begrenzt eigentlich die Promenade – aber dient beim Hochwasser eher als Auffang für Treibgut und wegschwimmende Ruderboote… Im Hintergrund erkennt man gerade noch ein Stück des „Kaffeehaus am See“, dass später für den Neubau der Seeterrassen abgerissen wird. WDiBSloabd_1950er_BadSalzuflen_Kurparksee_Hochwasser_Durchgang_zum_Kaffeehaus_WEB