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04.03.2018: Tag des offenen Archivs im Stadtarchiv Bad Salzuflen

Beim bundesweiten „Tag der Archive“ am Sonntag, den 04. März 2018, geben Archivarinnen und Archivare einen Einblick in ihre Arbeit und das historische Gedächtnis ihrer Städte.  „Über den außerordentlichen Nutzen der Bäder zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit hat von den ältesten Zeiten her nur eine Stimme geherrscht“. So warb eindringlich der Amtsarzt Dr. Heinrich Hasse und vor 200 Jahren war es soweit: 1818 wurde eine Badeanstalt in der Salzufler Saline eingerichtet. Das war der Auftakt zum Aufstieg der Stadt zu einem der größten Heilkurorte Deutschlands.

Archivische Zeugnisse, Pläne, Bildquellen und Unterlagen zur Entwicklung und Geschichte von 200 Jahren Heilbad stehen daher in diesem Jahr im Mittelpunkt, wenn sich das Stadtarchiv mit seiner Einrichtung der Öffentlichkeit präsentiert. Parallel dazu bieten Stadtarchivar Arnold Beuke und seine Mitarbeiter Führungen durch die Benutzer-, Werkstatt- und Magazinräume an, erklären Arbeitsweise und -abläufe eines Archives und stehen selbstverständlich für alle Fragen zur Verfügung. Die neu sortierte Fachbibliothek und die historische Bibliothek des Apothekers Rudolph Brandes werden vorgestellt und Publikationen zur Stadtgeschichte könne zu Sonderpreisen erworben werden.

Das Stadtarchiv in der Gelben Schule, Martin-Luther-Straße 2, ist am Sonntag, den 04. März 2018 von 11.00 bis 16.00 Uhr für alle Interessierten geöffnet.

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1960er: An der Spitze der deutschen Heilbäder

1969 liegt Bad Salzuflen mit 1,6 Mio. Übernachtungen an der Spitze der deutschen Heilbäder – und nur in den Großstädten Berlin (West), Hamburg, München und Frankfurt (Main) werden mehr Übernachtungsgäste gezählt. Dazu passend zeigt unsere Postkarte, für welche Gästezahlen man früher auch vorbereitet war: Rund um die Konzertmuschel stehen Stühle, bis auf den letzten Flecken sind die Plätze für das Kurkonzert vollgestellt. Selbst auf dem Zwischenbau, dem es ab heute (baulich) an den Kragen geht, sind Sitzplätze vorbereitet. Der Wandelgang, den wir im Vordergrund sehen, wird übrigens rekonstruiert und als bauliches Element erhalten bleiben um so die frühere Form des Bauensembles Konzerthalle, Wandelhalle und Zwischenbau zu dokumentieren.

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