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1970er: Die Salze kommt…

Heute sind Windböen und Starkregen zu verzeichnen – die Salze führt an solchen Tagen deutlich mehr Wasser und steigt an. Früher war das ähnlich: Oftmals zur Schneeschmelze wurde aus dem harmonischen Fluss ein reißender Strom, der sich einen ganz eigenen Weg durch Landschaftsgarten, Kurpark und vor allem durch unsere Innenstadt suchte. Auf dem Foto von 1970 sehen wir den alten Salzeverlauf, aufgenommen von der Brücke der Dammstraße. Links die „Autohalle“ von der Kohlenhandlung Riemeier, daneben die Fachwerkhäuser der Unteren Mühlenstraße. Sandsäcke und eine große Mauer halfen nicht viel – deshalb beschloss man eine großflächige Umgestaltung an dieser Stelle: Die Salze wurde in ein neues Bett verlegt, die Ufer befestigt. Die Maßnahmen, denen alle hier auf dem Bild sichtbaren Gebäude zum Opfer fielen, zogen sich von der Konzerthalle bis zur Salzemündung in die Werre quer durch die Innenstadt. Auf dem Vergleichsbild – fast genau 25 Jahre später – wird deutlich, wie sehr sich das Gesicht unserer Stadt an dieser Stelle verändert hat…

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1920er: Die Salze im alten Bett

Dieses Bild (vermutlich aus den 1920er Jahren) erkennt man heute kaum wieder: Sowohl Gebäude wie auch Bäume sind verschwunden, lediglich das Haus im Hintergrund mit dem Telegraphenmasten auf dem Dach steht heute noch an der Steege (ehemals Fontes, heute Betten-Kunkel). Die Häuser an der Unteren Mühlenstraße mussten der Salzeregulierung in den 1980er Jahren weichen, das linke Fachwerkhaus mit der Hausnummer 22 war das „Stammhaus“ der Kohlenhandlung August Riemeier und wurde bereits in den 1930ern durch einen Neubau ersetzt.WDiBSloabd_1920er_BadSalzuflen_Salze_Untere_Muehlenstraße_WEB