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Stadtführung „Bad Salzuflen im Weihnachtsglanz“

Eine neue, stimmungsvolle Altstadtführung über den Bad Salzufler Weihnachtstraum startet an jedem Freitagnachmittag im Dezember um 16 Uhr an der Therme III vor dem Kurgastzentrum. Termine: Freitag, 01., 08., 15. und 22. Dezember 2017, Start ist jeweils um 16 Uhr, Treffpunkt: Therme III vor dem Kurgastzentrum. Die Führung dauert jeweils 90 Minuten und die Teilnahme kostet 9,50 Euro pro Person (inklusive Glühwein und Glühweinbecher).

Gästeführerin Gudrun Brummermann hat den Rundgang konzipiert und wird ihn am 15. Dezember selbst anbieten. Außerdem stehen freitags drei weitere Kolleginnen zu diesem Thema bereit. Vor der Kulisse eines der schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands gehen die Gästeführerinnen auf alte Advents- und Weihnachtsbräuche ein. 

In der Stadtkirche auf dem Hallenbrink etwa erinnert Gudrun Brummermann an die Geschichte des Adventskranzes, der von dem Hamburger Theologen Johann Hinrich Wichern erfunden wurde, als er armen Kindern im „Rauhen Haus“ mit einem Wagenrad mit 20 kleinen und vier großen Kerzen die Wartezeit
bis Weihnachten symbolisierte.

Vor dem Historischen Rathaus erzählt Gudrun Brummermann, wie schon vor 600 Jahren eine Bäckergesellschaft einen Weihnachtsbaum schmückte, den die Kinder schließlich am Neujahrstag plündern durften. Seinen Abschluss findet der Rundgang dann auf dem Salzhof, wo rund um die lebendige Krippe in der Tradition Franz von Assisis und die Weihnachtspyramide aus dem Erzgebirge, seit 2009 Wahrzeichen des Bad Salzufler Weihnachtstraums, eine ganz besondere Adventsstimmung herrscht. Hier darf natürlich auch der berühmte Glühwein nicht fehlen, der im Preis inbegriffen ist. Den Becher dürfen die Teilnehmer anschließend als Erinnerung an diesen Tag mit nach Hause nehmen.

Anmelden kann man sich bei der Tourist Information, Telefon 05222 183 183.

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1970er: Einmal rund um den Salzhof

Auf dieser Luftaufnahme rund um das historische Rathaus und den Salzhof gibt es wieder viel zu entdecken – vor allem auch für unsere Automobil-Experten! Vermutlich in den 1970ern oder frühen 1980ern sehen wir das alltägliche Treiben rund um den Markt und den Salzhof. In der Bildmitte noch das üppige Grün des Salzeufers, von dem heute fast nichts mehr übrig ist. Der Salzhof dient noch als Parkplatz und Omnibusbahnhof – noch weiß keiner, dass hier einmal Bon Jovi spielen wird. Die Straßenarbeiter haben sich alle Mühe bei der Bemalung der Straßen gegeben, Richtungsfahrstreifen und Zebrastreifen sorgen für Ordnung. Am Salzhof grüßt noch der Schriftzug von „Kölling“, die Häuserzeile sieht heute komplett anders aus. Die Adler-Drogerie ist noch in vollem Betrieb, ebenso die Buchhandlung Schade und der Biergarten vor dem Ratskeller ist noch sehr überschaubar. Viel Spaß beim Suchen und Entdecken!

P.S.: Dieses Bild hängt auch an prominenter Stelle in einem der abgebildeten Häuser. Vielleicht kennt es der eine oder andere?
P.P.S.: Ein Klick auf das unten stehende Bild vergrößert es.

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1910er: Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten…

Es wird noch etwas dauern, bis sich der Marktplatz wieder einigermaßen ordentlich präsentiert – deshalb werfen wir heute einen Blick zurück in die Anfänge des 20. Jahrhunderts und schauen vom alten Amtsgericht (Heute „Lebenslang“) auf das historische Rathaus. Da treffen sich gerade zwei Welten: Das Pferdefuhrwerk begegnet einem Automobil – damals noch eine Seltenheit. In der Mitte der Straße liegen die Gleise der Pferdebahn vom Bahnhof bis zum Kurpark und Zahnarzt Lehmann wirbt für sein „Zahn Atelier“. Interessant auch die Gebäude rund um das Rathaus. Rechts sehen wir noch den historischen Renaissance-Erker von 1628, dahinter das noch weitgehend unverbaute Gebäude Am Markt 15. Direkt hinter dem Rathaus steht noch ein altes Gebäude, dass in den 1930ern durch einen Neubau ersetzt werden wird und lange Jahre die Buchhandlung Schade beherbergen wird und heute noch das „Ratsstübel“. Ganz hinten an der Steege strahlt uns noch ein Fachwerkhaus an: Das erste Badehaus mit der Kurverwaltung.

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Frühlingserwachen mit „Paulinchen“

Woran erkennt man in Bad Salzuflen, dass es Frühling wird? Klar, Paulinchen fährt wieder. Die sympathische Touristenschaukel (nicht nur für Gäste) startet ab Mittwoch, den 1. März, wieder mit dem Liniendienst vom historischen Rathaus über die Altstadt, Parkstraße, Landschaftsgarten, Rehgehege über Wenkenstraße zurück zum Markt. Inzwischen übrigens im 12. Jahr!

Täglich von 9.45 – 17.30 Uhr (letzte Abfahrt am Kurpark-Haupteingang, nicht im März und Oktober) kann man eine 35-minütige Rundfahrt im Dreiviertelstunden-Abfahrtstakt durch Bad Salzuflen unternehmen, an insgesamt neun Haltestellen ein- und aussteigen, denn das einmal gelöste Ticket gilt den ganzen Tag. An den Fahrpreisen hat sich nichts geändert in diesem Jahr. Das Familien Ticket für 2 Erwachsene und 3 (eigene) Kinder für 18,00 Euro statt 26,00 Euro ist natürlich auch im Angebot.

„Paulinchen“ ist beliebt bei Jung und Alt und schon für 7,00 Euro (Erwachsene), Kinder bis 11 Jahre 4,00 Euro (Babys auf dem Schoß des Erwachsenen frei) kann man eine herrliche Rundfahrt unternehmen und bekommt dabei viel Wissenswertes über Bad Salzuflen mitgeteilt. Paulinchen fährt übrigens auch trotz des Umbaus der Fußgängerzone im Bereich „Am Markt“ bis Historisches Rathaus. Zwar wechseln je nach Bauphase die Runden – dennoch sind kaum Einschränkungen zu befürchten zumal der Hauptbereich zwischen Salzhof und Schliepsteiner Tor sowie die Steege ja fertiggestellt sind.

Der letzte Wagen ist übrigens mit einer Rampe ausgestattet, so dass auch Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühle bequem mitgenommen werden können. Anfragen für Gruppenfahrten und weitere Informationen unter www.paulinchen-bahn.de oder unter Telefon 0 52 22/39 94 61.

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1960er: Ein Marktplatz, wie er früher einmal war…

Im Winter 1965 blicken wir hier von der Treppe des historischen Rathauses auf den Marktplatz. Wir entdecken Kopfsteinpflaster, wenig Verkehr und ein paar kleine Besonderheiten: Das ehemalige Amtsgericht links hat noch seinen „dritten Stock“ und dient als Gebäude der Stadtverwaltung. Heute findet man hier das „Lebenslang“. Das Traditionshaus „Biesemeier“ und die Brandessche Apotheke findet man nach wie vor an gewohnter Stelle, während „Kaiser’s Kaffee“ (Osterstraße 33) heute aus dem Stadtbild gänzlich verschwunden ist – hier kann man sich heute im „Yol“ bewirten lassen. Ein „Hingucker“ versteckt sich fast hinter dem Apotheken-Schild. Wer erkennt, was für ein Auto hier die Osterstraße hinunter kommt?
P.S.: Wie immer vergrößern sich die Bilder durch Anklicken 😉

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1950er: Hunecke und Gutberlet am Markt

Heute gehen wir (trotz Feiertag) mal einkaufen – an einem Tag, vermutlich irgendwann in den 1950er Jahren. Am Markt 19 sehen wir das Geschäft von Clemens Gutberlet (heute sitzt hier die LBS), links daneben den Herrenmodenladen von Theodor Hunecke. Im Haus des heutigen „Toro Blanco“ sehen wir rechts noch zwei weitere Geschäfte. Wer weiß noch, welche Läden sich hier befanden? Was konnte man neben Hunecke in der Straße am Markt Richtung Steege noch käuflich erwerben?
Wie immer freuen wir (und viele Mit-Leser) uns über zahlreiche hilfreiche Hinweise und Erinnerungen!

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1990er: Der Markt ohne Busse

Derzeit beginnt die Diskussion um die Neugestaltung des Platzes Am Markt. Zentraler Punkt: Der Rendezvous-Platz soll verschwinden. Wir blicken einmal zurück, wie er denn aussah, der Platz – bevor die Busse kamen. Auf dieser Aufnahme aus den 1990er Jahren (Der Stadtbus wurde 1994 eingeführt) sehen wir den Marktplatz in eher tristem Look. Die Betonkübel und Metallpfosten geben ihm ein etwas seltsames Aussehen, zumindest von oben. Rechts vor dem heutigen „Toro Blanco“ (damals „Rats-Cafe“) findet sich noch der Brunnen, den die städtische Sparkasse der Stadt zum Jubiläum 1988 schenkte. Leider ist über Anlass und Fotograf dieser Aufnahme nichts Näheres bekannt, es scheint aber vom Dach der Brandeschen Apotheke aufgenommen worden zu sein. Interessant auch zu sehen, wie viel sich in den knapp 20 Jahren rund um den Platz verändert hat: Die Stadtbücherei ist ganz rechts noch angeschnitten zu sehen – hier befindet sich heute das „Lebenslang“. Daneben verkauft Luis Cramer noch seine Zigarren, das Haus ist heute komplett restauriert. Lediglich Herrenmoden Hunecke sieht heute noch genauso aus. Aber auch hier zieht ja bald neues Leben ein…

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1950er: Wo sind die Auto-Experten?

Das heutige Bild ist gleichzeitig was für Auto-Experten: Den VW Käfer im Vordergrund erkennt man leicht. Aber was für Fahrzeuge haben sich sonst hier am Markt vor den Bürgermeisterhäusern und dem historischen Rathaus versammelt? Und lässt sich durch sie das Aufnahmejahr genauer bestätigen? Wir vermuten einen Frühlings- oder Sommertag Mitte oder Ende der 1950er. Also, liebe Auto-Kenner, ran!WDiBSloabd_1960er_BadSalzuflen_Postkarte_AmMarkt_Buergermeisterhaeuser_Fahrzeuge_WEB