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1950er: Sonne und volles Haus am Kurparksee

Heute genießen wir den letzten Sonnentag vor dem angekündigten Regen-Wochenende. So wie heute, zog es die Menschen schon früher an den Kurparksee, sobald die Sonne schien. Auf diesem Foto von 1959 sehen wir das „Kaffeehaus am See“ (nicht zu verwechseln mit dem „Haus am See“), früher der einzigen Gastronomie am Kurparksee. Die vollbesetzte Terrasse und der leere Bootssteg (man beachte die „Tritt-Boote“) zeigen uns: Man mag es gemütlich, körperliche Anstrengung ist heute nicht mehr gefragt. Wir wünschen Euch einen guten Start ins Wochenende!
(P.S.: Wie immer gilt: auf das untere Bild klicken für eine große Ansicht! 😉 )

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1980er: Sommer am See

Bei dem ungemütlichen Wetter draußen muss man sich ja ein wenig Wärme ins Haus holen – und wenn es nur beim Betrachten von schönen Sommerbildern ist, die uns (hoffentlich) dieses Jahr auch wieder erwarten. Aber halt: Nicht ganz genauso wie auf dieser Karte aus der Zeit zwischen den 1970er und 1980er Jahren. Einige Unterschiede fallen doch auf: Der Kurparksee ist heute wieder ausgebaggert, so dass die Enten wieder schwimmen statt laufen müssen. Auf dieser Karte ist auch der Inselbrunnen noch schön zu sehen, der ja heute eher ein Schattendasein hinter Stahlzäunen führt. Den Bootsanleger mit seinem formschönen Baumarkt-Gartenhäuschen gibt es dagegen noch nicht. Vom beliebten Biergarten links bei „Haus am See“ ist auch noch keine Spur zu sehen. Insgesamt drängt sich die Vermutung auf, dass es früher rund um den Kurparksee auch einfach mehr Bäume gab… Oder liegt das einfach nur an der Perspektive des Fotografen?

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1920er: Am Kurparksee – aber wo genau?

Bei manchen historischen Aufnahmen ist es manchmal gar nicht so einfach, den genauen Standort zuzuordnen. Wie bei dieser Postkarte aus den 1920/1930er Jahren. Beschriftet mit „Im Kurpark“ zeigt sie aber wahrscheinlich das obere Ende des Kurparksee im heutigen Landschaftsgarten. Im Rücken des Fotografen befände sich das Haus am See, die Treppen links sind der ehemalige „Steingarten“ unterhalb des heutigen „Maritim“ an der Parkstraße. Die weiße Brücke, die im Hintergrund sichtbar ist, überspannt die Salze, die in den Kurparksee mündet. Soweit unsere Theorie. Was meint Ihr? WDiBSloabd_1920er_BadSalzuflen_Postkarte_Kurpark_Kurpaksee_Brücke_WEB

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1970er: Vom Kurparksee zum Steinbrink

Das schöne Wetter lockt – und viele nutzen zum Spazieren, Joggen oder Walken gerne die Runde um den Kurparksee. Bei sommerlichen Temperaturen kommen natürlich nicht nur sportbegeisterte auf ihre Kosten, denn in den Seeterrassen oder dem Biergarten am Haus am See lässt es sich auch hervorragend aushalten. Auf der Luftaufnahme aus den 1970ern blicken wir oben auf Kurparksee, Maritim und das Bewegungszentrum mit dem Stadion Flachsheide. In der Bildmitte sehen wir die (anscheinend frisch fertig gestellte) Lipperland-Klinik mit dem markanten Chefarztbungalow gegenüber der Seeterrassen. In der Christinenstraße links unten wird gerade eifrig gebaut und an der Beetstraße fehlt noch ein markantes Gebäude. Ebenso wie die Lietholzklinik.WDiBSloabd_1970er_BadSalzuflen_Luftbild_Kurparksee_Beetstrasse_Maritim_WEB