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1990er: Alle Jahre wieder „Brunnensaufen“

Mit manchen Traditionen ist es so: Keiner weiß mehr genau, wer wie damit angefangen hat, aber sie gehören einfach dazu. Heute feiern die Abiturienten auch wieder ihre Zulassung und gleichzeitig das Ende ihrer Schulzeit. Inzwischen auf dem Salzhof und ohne Brunnen – aber der Namen „Brunnensaufen“ hat sich bis heute gehalten. Denn tatsächlich begann alles an einem Brunnen, nämlich dem vor Tchibo. Vor über 20 Jahren war man dann an das Wasserspiel vor der Commerzbank umgezogen, wie unser Bild von 1996 zeigt. Wir wünschen allen angehenden Abiturienten (und natürlich allen, die in diesem Jahr ihren Abschluss „bauen“) viel Spaß und gutes Gelingen bei den anstehenden Prüfungen!

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1960er: Abi? Reine Nervensache!

Heute feiern die Abiturienten von Bad Salzuflen wieder ihr „Brunnensaufen“ – und setzen damit eine jahrzehntelange Tradition fort. Schon Ihre Eltern und Großeltern feierten die Zulassung zum Abitur, den letzten Schultag und das Bestehen der „Reifeprüfung“ kräftig. Das sehen wir auch auf diesem Schnappschuss von Mokka Moritz: Auf dem Hof des damaligen „Neusprachlichen Mädchengymnasiums“ an der Ahornstraße (heute Grundschule) hat sich ein Abitursjahrgang auf dem Planwagen versammelt und beruhigt die nachfolgenden Generationen mit dem Spruchband „Reine Nervensache (?)“. Ob es den künftigen Abiturientinnen geholfen hat? Wir wissen es nicht, aber vielleicht erkennt ja jemand seinen Abi-Jahrgang auf dem Foto wieder? Für Hinweise sind wir immer dankbar.

Ansonsten wünschen wir der diesjährigen Abiturientenschar Freude beim Feiern, Erfolg beim Lernen und Gutes Gelingen bei den Prüfungen!

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1980er: Baustelle Schulzentrum Aspe

In letzter Zeit viel diskutiert: Der Umbau des Schulzentrums Aspe. Ob, wie und wann (und für welches Geld) umgebaut wird, steht noch in den Sternen – wir blicken derweilen einmal zurück auf die Anfänge. Anfang der 1980er Jahre wird noch fleißig an den Außenanlagen gewerkelt, während der Schulbetrieb schon läuft. Bauarbeiten bei laufendem Betrieb kennen die heutigen Schülergenerationen ja auch schon zur Genüge. Man darf gespannt sein, wann sich diese Bilder wiederholen…WDiBSloabd_1980_xx_xx_BadSalzuflen_Schulzentrum_Aspe_001_WEB

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1990er: „Brunnensaufen“, wie es sich gehört

Nicht nur für alle die, die heute ihre Zulassung zum Abitur erhalten haben, sondern auch für alle Salzufler schauen wir heute mal auf das „richtige“ Brunnensaufen zurück. Vor genau 20 Jahren wurde noch fleißig inmitten der Langen Straße, an der Kreuzung Herforder Tor, gefeiert. An jedem dieser „letzten Schultage“ fand alljährlich das Wettrennen zwischen Gymnasiasten und Stadtverwaltung statt: Wer ist eher am Brunnen? Die Abiturienten, um ihn mit Waschpulver, Seifenlauge oder ähnlich schäumenden Stoffen zu füllen? Oder die Stadt, um den Brunnen rechtzeitig abzuschalten?
Egal, wie und wo heute gefeiert wird: Viel Erfolg bei den anstehenden Prüfungen!
(Natürlich nicht nur für Gymnasiasten, sondern alle Prüflinge in diesem Schuljahr!)

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1980er: Pause in Aspe – Wer erkennt sich wieder?

Ein Blick auf das bunte Treiben in der Pause im Schulzentrum Aspe. Gerade erst ist es eingeweiht worden, noch sind nicht alle Arbeiten beendet – aber die Papierkörbe stehen immerhin schon. Die 1980er Jahre zeigen sich hier in voller Pracht: Man trägt Addidas oder Sandalen und tobt über den Pausenhof. Noch starrt keiner auf sein Smartphone, das Wort „Computerspiel“ ist noch völlig unbekannt und Schminktipps gibt’s auch noch von Mama und nicht bei YouTube. Bevor wir jetzt aber völlig in die „Früher-war-alles-besser“-Depression verfallen: Wer erkennt sich denn wieder auf diesem Bild? WDiBSloabd_1980_xx_xx_BadSalzuflen_Schulzentrum_Aspe_004_WEB

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2010er: Schulzentrum Aspe von oben

Hier tut sich bald einiges: Das Schulzentrum Aspe wird demnächst für 13 Millionen Euro umgebaut – das alte Hauptschulgebäude (hinten an der Paul-Schneider-Straße) soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Am 20. September 1980 wurde das „Schulzentrum West“, wie es in den Planungen zunächst genannt wurde, als Schulzentrum Aspe feierlich eingeweiht. Heute beherbergt es eine Gesamtschule, eine Realschule und eine Schul- und Stadtteilbücherei. Die letzten Jahrgänge des Gymnasiums Aspe werden ab dem kommenden Schuljahr am künftig einzigen Gymnasium der Stadt, dem Rudolf-Brandes-Gymnasium im Lohfeld unterrichtet. 2004 gründete sich auf Initiative des damaligen Abiturjahrganges ein Ehemaligenverein, der auch im Netz zu finden ist: http://www.ehemaligenverein-aspe.de/.WDiBSloabd_Luftaufnahme_Knetterheide_Schulzentrum_Aspe