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1970er: Blühende Landschaften am Bahnhof

Während der offizielle Frühlingsanfang schon ein paar Tage zurück liegt, kämpfen Sonne und Regen noch miteinander um die Vorherrschaft am Himmel. Zeit, schon mal ein wenig vorauszuschauen indem wir zurück blicken :) Im Mai 1975 zeigte sich der Salzufler Bahnhof noch von seiner bunten Seite, mit blühenden Blumen auf dem Bahnsteig. Auf Gleis 2 steht ein Eilzug bereit – seit der Elektrifizierung bis zur Jahrtausendwende waren die Loks der Baureihe 141 Dauergäste in Bad Salzuflen. Sie waren das Rückgrat und der Motor der Züge nach Altenbeken, Paderborn, Osnabrück und Rheine. Durch ihre lauten Schaltgeräusche beim Anfahren haben sie sich bei Eisenbahnfreunden den liebevollen Spitznamen „Knallfrösche“ verdient.

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Aktuell: „Tag der offenen Archive“ – mit viel Eisenbahn!

Wer sich für Geschichte interessiert, ist am Sonntag, den 06. März, im Stadtarchiv genau richtig: Zum „Tag des offenen Archivs“ bietet das „Gedächtnis unserer Stadt“ neben Führungen, interessanten Einblicken in die Stadtgeschichte ein besonderes Bonbon für Eisenbahnfreunde. Perfekt passend zum Motto des diesjährigen bundesweiten Tages der offenen Tür, „Mobilität“ zeigt das Archiv aus der Dia-Sammlung von Horst Stehling einen bunten Querschnitt durch die Eisenbahnlandschaft von Bad Salzuflen, Schötmar und Sylbach – sowohl von vor, wie von hinter den Kulissen!
Mit dabei: Die Bahnhöfe, Dampfloks, der erste ICE und die älteste deutsche Dampflok, der „Western-Bahnhof“ von Schötmar, Willy Brandt, die Werkloks von Hoffmanns Stärke, und, und, und… Und weil auf den Aufnahmen auch viel vom „Drumherum“ zu sehen ist, sind die Bilder nicht nur interessant für Eisenbahnfans. Es gibt viel zu entdecken.
Los geht es ab 11 Uhr in den Räumen des Stadtarchivs in der Gelben Schule, Martin-Luther-Straße 2, 32105 Bad Salzuflen – bis 16.00 Uhr.
Selbstverständlich sind wir von WDiBSloabd auch mit dabei und unterstützen die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Archivs. Wir freuen uns auf spannende Gespräche über altes, neues, historisches und besonderes!

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1980er: Die erste deutsche Eisenbahn vor 180 Jahren

Heute auf den Tag genau vor 180 Jahren fuhr die erste Eisenbahn in Deutschland: Zwischen Nürnberg und Fürth eröffnete die Lokomotive „Adler“ das Bahnzeitalter mit einer „atemberaubenden Geschwindigkeit“ von ganzen 35 Stundenkilometern. Fast auf den Tag genau 150 Jahre danach war der „Adler“ Anfang Dezember 1985 in Bad Salzuflen zu Gast – gemeinsam mit dem damals modernsten Fahrzeug, dem ICE. Nicht zuletzt deshalb war der Andrang auch enorm, wie auf dem Bild zu sehen ist. ICE und „Adler“ pendelten zwischen Herford und Bad Salzuflen und in vielen Fotoalben von Salzuflern finden sich noch Erinnerungsbilder an den Tag, als der „Adler“ kam.
Auch in Ihrem? Dann schreiben Sie uns und wir zeigen Ihr Foto gerne auch hier! Vielleicht erkennt sich ja auch der eine oder andere Fotograf hier wieder…

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1970er: Wenn Frau 200 mal schlapp macht…

In den 1970er Jahren galt bei der Bahn die Devise: „Unsere Loks gewöhnen sich das Rauchen ab“. Gemeint war damit das Ende der Dampflokomotiven auf (west-)deutschen Gleisen. Dass es aber auch in diesen letzten Jahren nicht immer ohne „Rauch“ ging, zeigt unser heutiges Bild: Diese V200 (auch „Frau 200″ genannt) musste anscheinend samt ihres Zuges in Schlepp genommen werden von der Güterzuglok 044 195-6, hier bei der Durchfahrt in Sylbach Richtung Lage. Die Lok ist bis Juli 1976 noch beim BW Ottbergen beheimatet, wird danach nach Gelsenkirchen-Bismarck abgegeben, wo sie fünf Monate später am 29.12.1976 bereits endgültig ausgemustert wird. Die Bahn gewöhnte sich eben das Rauchen ab…WDiBSloabd_1974_07_27_Sylbach_Bahnhof_Gleis2_044195-6_mit_220_WEB

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1950er: Eine Preußin in Lippe

Auf dem Weg von Schötmar nach Salzuflen und weiter nach Herford rauscht eine echte Preußin 1957 am Fotografen vorbei: Die Schlepptenderlok der Baureihe 38 mit der Ordnungsnummer 2281 wurde 1918 in Berlin gebaut und bereits 1961, wenige Jahre nach dieser Aufnahme, in Bremen ausgemustert. Im Hintergrund deutlich sichtbar: Die Kilianskirche von Schötmar. Wer weiß, wozu der Schornstein vor dem Kirchturm gehört?WDiBSloabd_1957_Schoetmar_382281_Vorbeifahrt_WEB

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1895: Der Sommerfahrplan vor 120 Jahren…

Der Sommerfahrplan des Jahres 1895 war nur von kurzer Dauer, denn im Juni des Jahres wurde die Verlängerung der Strecke von Detmold nach Himminghausen (und damit zum Knotenpunkt Altenbeken) eröffnet. Seit 1880 lagen die Gleise von Herford bis Detmold, wobei zunächst nur Salzuflen und Sylbach einen Bahnhof erhielten. In Schötmar wurde der Bahnhof erst 1892 eröffnet. Interessant bei den 7 Zügen pro Tag: Die Fahrtzeit zwischen Schötmar und Salzuflen lag damals zwischen drei und sieben Minuten – heute, 120 Jahre später, braucht die Westfalenbahn zwei Minuten für die Strecke.WDiBSloabd_1895_LAA_Sommerfahrplan_Detmold_Herford_BadSalzuflen_WEB

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1970er: Stilleben bei Hoffmann’s Stärke

Als größtes Unternehmen am Ort war Hoffmann’s Stärke eine Triebfeder für den Anschluss Salzuflens an das Eisenbahnnetz. Über eine eigene Werksbahn waren die Firma und ihre Produkt mit der weiten Welt verbunden. Hier blicken wir von der berühmten Brücke (die für viele Salzufler der tägliche Sommer-Weg von der Stadt zum Bega-Bad war) auf ein Stilleben aus Fabrikarchitektur und Eisenbahn. Die Gleise im Hintergrund mit der Doppelweiche sind übrigens heute noch sichtbar.WDiBSloabd_1970er_Salzuflen_Hoffmanns_Stärke_Anschlussgleise_im_Werk_WEB

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1970er: Hoffmanns Stärke im Nebel

Passend zum Wetter, dass uns gestern noch die Sonnenfinsternis vernebelt hat, hier ein Bild aus der Kategorie: Früher war auch nicht alles besser. Denn der Nebel steht auch auf diesem Bild aus den 1970er Jahren über den Feldern, als sich eine V100 anschickt, mit ihrem Zug in den Bahnhof Salzuflen einzufahren. Im Hintergrund sieht man die mächtigen Bauten von Hoffmanns Stärke – damals noch eifrig in Betrieb.WDiBSloabd_1970er_BadSalzuflen_Hoffmanns_Stärke_im_Nebel_WEB

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