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1980er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil XXII

Während die Brüderstraße an ihrem unteren Ende ja ein Reiz-Thema für den einen oder anderen ist, ist es um den oberen Teil relativ ruhig. In unserer Reihe „Bad Salzufler Straßenansichten“ werfen wir mal den Blick knapp 30 Jahre zurück: Vor der Weinstube zur Traube kann man mit Parkschein werktags noch eine Stunde parken, dahinter gibt es neueste Hifi-Elektronik und Fernseher. Gegenüber, auf der linken Seite, wirbt ein „Video Film Verleih“ um Kundschaft (Liebe Kinder, dass ist so eine Art Netflix – nur dass man da selber hingehen musste und wenn zu viele den gleichen Film sehen wollten, war der halt weg und man konnte ihn nicht sehen…). Auch der Rest der Straße ist noch voller Außenreklame und kein Laden scheint leer zu stehen…  

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1970er: Ökologisches Rasenmähen

Der Blick schweift hinaus aus einem der Hochhäuser an der Wilhelm-Raabe-Straße hinüber zur Elkenbrede – und vor dem Haus tummeln sich ein Haufen Rasenmäher. An diesem Herbsttag 1977 begibt sich eine Schafherde auf zum „großen Fressen“. Das Kornfeld voraus war damals übrigens Bestandteil heftiger Diskussionen: Hier hätte die Umgehungsstraße von links aus Richtung Herforder Straße kommend in den geplanten Tunnel unter dem Obernberg gemündet (der wiederum bis zur Exterschen Straße geführt hätte). Dass diese sogenannte Trasse D nie gebaut wurde, lässt sich heute übrigens sehr schön am Verkehrsaufkommen in der Brüderstraße ablesen…

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1980er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil XI

Eigentlich ist der heutige Blick aus unserer Reihe „Straßenansichten“ gar nicht so alt: Schließlich verschwand der „Quellenhof“ erst vor zwei Monaten aus dem Stadtbild und auf die seit den 1970ern geplante Verlegung der Straßenführung wird man wohl noch ein bisschen warten müssen. Werfen wir deshalb einen Blick zurück, als „alles noch beim Alten war“. Der „Quellenhof“ präsentiert sich noch als „Hotel“, „Cafe“ und „Restaurant“, die „Laterne“ nebenan bekommt gerade neuen Nachschub an flüssigen Grundnahrungsmitteln. Am Schliepsteiner Tor gibt es im Kiosk an der Ecke noch Lotto, Totto und Zigaretten – nur die ehemalige Kurverwaltung (links) ist durch „Tieferlegung“ bereits zum modernen Wohn- und Geschäftshaus umgebaut.

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1970er: Doppeltes Glück am Schliepsteiner Tor

Zurück in die Zeit, als das Schliepsteiner Tor noch Durchgangsstraße war: Vor 1974 schauen wir auf das Haus Am Schliepsteiner Tor 2. Während links die chemische Reinigung ein „Kleiderbad“ verspricht, lockt im Kiosk rechts gleich doppeltes Glück. Nicht nur beim Lotto-Toto, sondern auch bei den Glücksreisen, die man hier buchen kann. Oder war damit der Ausflug zur Ziehung der Lotto-Zahlen gemeint? Wer weiß denn noch, wem diese Geschäfte gehörten? Und wer hat hier Lotto gespielt oder seine Kleidung zum Reinigen gebracht? WDiBSloabd_197X_BadSalzuflen_Salzuflen_AmSchliepsteinerTor2_vermutlich_vor_1973_WEB

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1960er: Kurze Werbeunterbrechung mit alten Bekannten (VI)

Ein kurzer Rückblick in die Werbung. Während bei Ernst Gerland in der Brüderstraße 14 schmutzige Wäsche gewaschen wurde, war jedem Salzufler klar: Bei Salon Bollhöfer ist „Ihr Haar in besten Händen“. Ein schönes Foto der Langen Straße mit dem Salon Bollhöfer findet man übrigen HIER bei uns auf der Seite.
Und statt Girlanden, Lampions und Fähnchen von Carl Fornfeld gibt es in der Steege 8 heute Kinder-Mode von KJ Fashion. Und wen kennen unsere geneigten Leser von den drei Geschäften noch?

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