Bild

Nette Toilette startet in die nächste Runde

Innenstadtbesucher von Salzuflen und Schötmar, die auf der Suche nach einer öffentlich zugänglichen Toilette sind, können sich über eine Verlängerung des Projektes „Nette Toilette“ freuen. Rote lächelnde Aufkleber machen auf das kostenfreie Angebot aufmerksam. Die WC-Anlagen sind dadurch leicht zu finden.

Seit dem Projektstart 2013 stellen ausgewählte Bad Salzufler Gastronomiebetriebe ihre Kundentoilette der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Stadtwerke Bad Salzuflen und das Stadtmarketing der Staatsbad Salzuflen GmbH freuen sich, dass das Projekt „Nette Toilette“ in die nächste Runde geht. Dank der Unterstützung der Stadtwerke als Sponsorenpartner besteht das Netzwerk der öffentlichen Toiletten weiterhin aus zwölf netten Toiletten in der Innenstadt Bad Salzuflen. Zwei nette Toiletten ergänzen das Angebot und sind ab sofort in Schötmar zu finden: Das Bega Café und das Restaurant Akarsu haben sich dem Projekt angeschlossen. Die teilnehmenden Betriebe erhalten für ihren Service eine Aufwandsentschädigung, die je nach Lage, Ausstattungsmerkmalen, Zugänglichkeit und Öffnungszeiten variiert. Im Herbst 2018 wird zudem die Sanierung der öffentlichen WC-Anlage im Parkhaus Ostertor abgeschlossen sein. Für eine Nutzungsgebühr in Höhe von 1 Euro steht sie den Gästen zur Verfügung.

Wer eine nette Toilette nutzt, braucht weder eine Gebühr zu zahlen, noch gibt es einen Verzehrzwang. Die Ausnahme stellen Stadtfeste dar, bei denen es den Betreibern erlaubt ist, für die Nutzung der Toilettenanlage eine Gebühr zu erheben. Ob die Toilette barrierefrei zugänglich ist oder einen Wickeltisch zu bieten hat, ist auf dem Aufkleber im Eingangsbereich des Betriebes vermerkt.

Einen aktuellen Flyer mit Informationen zu den netten Toiletten gibt es ab sofort gedruckt an der Tourist Information oder als Download unter www.bad-salzuflen.de.

Bild

1980er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil XI

Eigentlich ist der heutige Blick aus unserer Reihe „Straßenansichten“ gar nicht so alt: Schließlich verschwand der „Quellenhof“ erst vor zwei Monaten aus dem Stadtbild und auf die seit den 1970ern geplante Verlegung der Straßenführung wird man wohl noch ein bisschen warten müssen. Werfen wir deshalb einen Blick zurück, als „alles noch beim Alten war“. Der „Quellenhof“ präsentiert sich noch als „Hotel“, „Cafe“ und „Restaurant“, die „Laterne“ nebenan bekommt gerade neuen Nachschub an flüssigen Grundnahrungsmitteln. Am Schliepsteiner Tor gibt es im Kiosk an der Ecke noch Lotto, Totto und Zigaretten – nur die ehemalige Kurverwaltung (links) ist durch „Tieferlegung“ bereits zum modernen Wohn- und Geschäftshaus umgebaut.

WDiBSloabd_1990er_BadSalzuflen_ArchivStock_Bismarckstrasse_Quellenhof_002_WEB

Bild

1910er: Kleinbahnhof Kurpark – Alles Aussteigen!

Heute machen wir eine Zeitreise in die Anfänge des 20. Jahrhunderts: Diese Postkarte des Salzufler Stadtarchivs zeigt die frühere Station „Kurpark“ der Herforder Kleinbahn an der Strecke von Herford nach Vlotho. Das Gebäude links gehörte ursprünglich zur Kinderheilanstalt, zum Aufnahmezeitpunkt war es allerdings bereits das Lokal „Kleinbahnhof Kurpark“. In der Schenke empfahl Inhaber August Gauert „Bier in Siphons“ zu einem, anderthalb, zwei und drei Litern – anscheinend ein Vorgänger der heute beliebten Pitcher und Party-Fäßchen… Im Hintergrund sehen wir die Brücke über die Bismarckstraße, heute führt auf der ehemaligen Kleinbahntrasse die Rat-Hasse-Promenade ebenfalls über eine Brücke zum Vitalzentrum. (Für große Ansicht auf das untenstehende Bild klicken!)WDiBSloabd_1910_Herforder_Kleinbahn_BadSalzuflen_StationKurpark_Stadtarchiv_WEB