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1960er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil XVII

Während am heutigen Vatertag viele Menschen wandern gehen (oder zumindest kurze Strecken bis zum nächsten Biergarten oder Grill zurücklegen), wandern wir in unserer Reihe Straßenansichten wieder mal in der Zeit zurück – in das Schötmar der 1960er Jahre. In der Schloßstraße, Höhe Begastraße blicken wir Richtung Schloß, dass von Ferne seine ursprüngliche, altrosa Farbgebung erahnen lässt. Das Cafe Witte, dessen Schriftzug an der Ecke Vehrlingstraße zu sehen ist, ist ebenso schon lange Geschichte wie das Gebäude auf der linken Seite an der Einmündung der Heldmanstraße. Heute steht hier ein Wohn- und Geschäftshaus, in dem jahrelang „Eisen-Carl“ zu Hause war. Einzig Schlachterei Nier ist nach wie vor am Schötmaraner Marktplatz beheimatet, dessen Verkehrsführung heute auch ein wenig anders aussieht…

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1980er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil V

In unserer Reihe der Stadtansichten bleiben wir heute in Schötmar und kommen aus der Begastraße an die Schranke. Da war die Straße noch in Ordnung. Später kam dann das neue rote Basaltpflaster. Jetzt ist man wieder zu den Wurzeln zurückgekehrt und hat dort eine schwarze Teerdecke gebaut. Sieht zwar nicht so schön aus, hält aber länger! Spielwaren Görder auf der rechten Seite gibt es nicht mehr. Danach kamen dann diverse Nachfolger. Hinten links steht noch der „gelbe“ Bahnhof aus den 1970ern, heute kann man hier von der Kurz- bis zur Weltreise alles beim Reisebüro Janski buchen.

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1980er: Der gelbe Bahnhof von Schötmar

Nach dem Abriss des „Western-Bahnhofs“ von Schötmar, entstand 1974/75 ein zeitgenössischer Neubau: Mit seiner gelb-schwarzen Verkleidung erinnerte der Bau zwar eher an die Deutsche Bundespost als an die Bundesbahn, aber erfreute sich trotzdem hoher Beliebtheit. Denn in der Bahnhofsbuchhandlung konnten (je nach Altersstufe)  Yps-, MickyMaus- oder Fix&Foxi-Hefte, Musikzeitschriften oder Klatschblätter und – in einem abgetrennten Bereich – auch Lektüre für Über-18-Jährige käuflich erworben werden… Die Jahrtausendwende erlebte dieses Bahnhofsgebäude nicht mehr, seitdem steht der nunmehr dritte Bau an der Ladestraße zwischen Bahn und Bega. Im Vergleich zu Salzuflen und Sylbach hat Schötmar damit schon einen ordentlichen Verschleiß an Bahnhöfen… 😉

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1950er: Bonjoure tristesse in Schötmar

Draußen Herbstwetter – und das im Juli. Da hilft auch der Blick zurück nur wenig: 1957 blicken wir von der Bahnschranke in Schötmar die Begastraße hinauf – das Wetter könnte fast das gleiche sein. Heute schafft es ja immerhin die Sonne zwischendurch mal durch die Wolken… Interessant auf jeden Fall: Links wird für „Agfa Photo“ geworben, rechts sieht man das Apotheken-Schild, dass über Jahrzehnte die Ecke Begastraße / Eduard-Wolff-Straße bestimmte. Alte Schötmaraner erkennen sicherlich noch mehr. Lasst doch mal einen Kommentar da, was Ihr so alles wieder erkennt!WDiBSloabd_1957_Schoetmar_Blick_in_die_Begastrasse_WEB