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1950er: Das „Büdchen“ an der Bahnhofstraße

Im Ruhrgebiet wird sie noch gelebt: Die Kultur der „Büdchen“ – und auch in Bad Salzuflen gab es diese kleinen Imbiss-Kiosk-Bier-Stationen. Auf dieser Aufnahme von 1958 blicken wir auf den Imbiss von Heinz Winter in der Bahnhofstraße. Leider haben wir keinerlei Informationen, wer die drei Herren auf diesem Foto sind. Vielleicht kennt sie jemand von unseren geneigten Leserinnen und Lesern?
Sofern wir uns nicht ganz irren, befand sich das „Büdchen“ dort, wo heute die Einfahrt zur Waschstraße ist, die Esso-Station im Hintergrund befindet sich auf dem heutigen Gelände der Waschstraße. Sehenswert auch die Preistafel rechts: Die kleine Flasche Cola für 40 Pfennige, der Rollmops für 30 Pfennig. Ansonsten auf der Karte (und heute kaum noch in einem Imbiss zu finden): Ölsardinen, Sinalco und Milch….

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Roter Punkt = Standort der Imbissbude

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1970er: Über 50 Jahre alt und im Notfall immer noch da

Heute ist hier nicht mehr viel wieder zu erkennen: Bis auf den Bahnhof und die Salzebrücke im Vordergrund hat sich die Szenerie total verändert. Die großen Bäume am Bahnhof? Weg. Die Gebäude an der Bahnhofstraße, deren Giebel man im Hintergrund erkennt? Weg. Der Betrieb von Kölling mit dem markanten Kran am Gleisanschluss? Weg. Der Zug aus vierachsigem Umbauwagen und alten Schnellzugwagen der 1930er Jahre? Weg. Halt! Nicht ganz. Die Lok 212 033-5 ist heute noch im Einsatz – als Zuglok des sogenannten „Tunnelrettungszuges“ ist die über 50 Jahre alte Dame noch heute in Fulda stationiert. Im Ernstfall sind diese Rettungszüge dafür da, auf den Gleisen der Schnellfahrstrecke Hannover-Würzburg Hilfe zu leisten. Ein aktuelleres Bild der 1963 in Kiel gebauten V100, heute heißt sie 714 001-5, findet Ihr übrigens hier. Also: Von wegen altes Eisen….!

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1980er: Ein Freibad – noch ohne 50-Meter-Rutsche…

Heute meldet die Stadtverwaltung eine positive Saison 2015 im Bega-Bad – über 5.000 Besucher mehr als im Vorjahr, Umkleiden und Duschen saniert und neue Rutschenschalen für die 50-Meter-Rutsche… Von großen Rutschen konnte man vor über 35 Jahren nur träumen, als bei eher verhaltenem Wetter nur eine Handvoll Schwimmer im städtischen Freibad am Begakamp unterwegs waren. Übrigens gab es auch in der diesjährigen Badesaison einiges an dunklen Wolken: „Ein nicht zu kompensierender Personalengpass bei den Schwimmmeistern“ machte eine Einschränkung der Öffnungszeiten unumgänglich. „Wir bitten hierfür nochmals um Entschuldigung, aber die Sicherheit der Badegäste hatte hier Vorrang“, heißt es dazu.WDiBSloabd_1980_BadSalzuflen_Begabad_damals_städtisches_Freibad_001_WEB