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1950er: Alter Fürstenhof im neuen Glanz

Frisch wieder eröffnet präsentiert sich der „Fürstenhof“ auf dieser Postkarte aus den 1950er Jahren. Nach der Rückgabe des 1945 beschlagnahmten Gebäudes durch die Briten wurde das ehemalige Grand-Hotel zum Parksanatorium umgebaut. Im hinteren Bereich wurde ein neuer Trakt angebaut (schemenhaft hinter den Bäumen zu erkennen) und die frühere Auffahrt wurde durch einen Treppenaufgang im zeitgenössischen Design ersetzt. Die fröhlich-bunten Sonnenschirme und die freundliche Bepflanzung lassen das neue Sanatorium noch zusätzlich erstrahlen. Interessantes Detail am Rande: Vergrößert man das Bild, erkennt man am linken unteren Rand zwei seltsame Gestänge. Das scheinen Oberleitungsmasten der früheren Herforder Kleinbahn zu sein, die auf dieser Aufnahme leider nur noch wenige Jahre vor sich hatte….

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1950er: Ein Sommertag im Rosengarten

Nachkriegszeit und Wirtschaftswunder: In den 1950er Jahren geht es auch in Bad Salzuflen wieder schwunghaft voran. Nachdem die beschlagnahmten Immobilien stückweise wieder freigegeben werden, beginnt man mit der Wiederaufnahme des Badebetriebes und schnell steigen die Kurgastzahlen wieder an. Dafür werden neue Kapazitäten gebraucht und so wird das alte Woldemarbad der Jahrhundertwende abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Vom (ebenfalls neugestalteten) Rosengarten blicken wir hinüber auf das damals moderne Gebäude und das benachbarte Inhalatorium. Heute ist dieser Blick aus mehreren Gründen Geschichte: Zum einen steht das Woldemarbad schon länger nicht mehr – zum anderen ist der Rosengarten in seiner früheren Form wiederauferstanden. 

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1950er: Früher war mehr Lametta…

Besonders die schneereichen Winter bleiben ja besonders im Gedächtnis – und werden auch für die Nachwelt festgehalten. So wie auf dieser Aufnahme aus der Ecke Akazienstraße / Am Steinbrink aus dem Jahr 1959. Immerhin der Weg zum Vogel-Häuschen ist frei, damit die Piepmätze trotz dicker Schneedecke genügend Futter bekommen. Es fällt auf, dass die Gärten noch kahler aussehen als ohnehin in einem Winter: Viele Häuser in diesem Bereich wurden erst in den 1950er Jahren gebaut, Häuser und Gärten existieren auf dieser Aufnahme also erst seit wenigen Jahren. Heute sähe ein Vergleichsbild – ob im Sommer oder im Winter garantiert anders aus…

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1950er: Fahrendes Volk auf dem Salzhof

Eine stimmungsvolle Momentaufnahme aus den 1950er Jahren: Mokka Moritz hielt die zufällige Begegnung zwischen drei Generationen fest.  Leider wissen wir nichts über diese Aufnahme, aber die beiden Wohnwagen im Hintergrund lassen vermuten, dass auf dem Salzhof ein Jahrmarkt stattfand und Frau und Kind zu den Schaustellern gehören. Übrigens noch bis Sonntag ist auf dem Salzhof auch wieder jede Menge los: Das Weinfest 2017 lockt noch bis Sonntag mit Weinen verschiedener deutscher Anbaugebiete, Live-Musik und einem Charity Frühstück am Samstag morgen. Infos auch bei FB: facebook.com/Weinfest.Bad.Salzuflen/
Übrigens auf dem Foto im Hintergrund übrigens noch zu sehen: Der Giebel des ältesten Steinhauses unserer Stadt – heute eine unansehnliche Baulücke mitten am Salzhof…

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1950er: Auf in’s Bega Bad!

Noch ist die Witterung ja eher was für abgehärtete Schwimmer, aber im Laufe dieses Monats wird das Bega Bad wieder seine Pforten öffnen. Grund genug für uns, einmal einen Blick zurück zu werfen in das alte Salzufler Freibad. Im Sommer 1955 verbringt ein englischer Junge namens Barney die Sommerferien mit seinen (deutschstämmigen) Großeltern in Bad Salzuflen und genießt die herrlichen Sommertage im Freibad. Ob er sich auch an den Dreier und den Fünfer im Hintergrund getraut hat, ist nicht überliefert… We send a „Thank You“ for this picture to Great Britain!

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1950er: Käfer-„Plage“ am Posteck

Die Ecke an der Post – oder das „Post-Eck“, wie es auf dieser Ansichtskarte vmtl. aus den 1950ern genannt wird – hatten wir schon ein paar Mal hier als historische Aufnahme (hier und hier). Aber stets mit Hochwasser. Deshalb heute mal ein Blick auf eine Zeit, in der man an der Ecke der Steege noch Konfitüren, Südfrüchte, Zigarren sowie Gold und Silber kaufen konnte. Heute gibt es da ja mehr schöne Textilien. Eines fällt aber bei dem Bild auf: Das Auto des Jahres (oder Jahrzehnts) ist definitiv der VW Käfer – wir zählen mindestens sechs. Und Ihr?

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Im langsamen Trab dem Jahr 2017 entgegen…

Ähnlich wie auf dieser Aufnahme traben wir nun alle langsam und gemütlich in Richtung eines neuen Jahres. Zeit für uns, Ihnen und Euch für ein abwechslungsreiches Jahr 2016 zu danken. Und alles Gute zu wünschen für den Start in das neue Jahr! Besonders bedanken wir uns bei unseren eifrigen Kommentatoren, bei Hinweisgebern, Fotolieferanten und Geschichtenerzählern, die dieses Projekt überhaupt erst möglich machen. In den vergangenen vier Wochen sind wir regelrecht überflutet worden von vielen neuen Aufnahmen aus alten Tagen. Deshalb wird 2017 auch wieder ein spannendes Jahr für die Leserinnen und Leser, für Bad Salzuflen-Fans und solche, die es noch werden wollen… Macht es gut und wir lesen uns im neuen Jahr wieder!
Euer Admin-Team

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1950er: Ob Ihr wirklich richtig steht…

… seht Ihr, wenn das Licht angeht“, heißt es bei „1,2 oder 3″. Wir wollen von Euch heute wissen, ob wir bei der Verortung dieses Fotos richtig liegen: Aufgenommen vermutlich Ende der 1950er Jahre sehen wir die Salze, die über die Ufer getreten ist. Einige Passanten schauen sich das Spektakel an. Wir vermuten, dass sie auf der Brücke Dammstraße stehen – im Hintergrund wäre also heute die Millau-Promenade, hinter uns befindet sich heute das Restaurant „Salzsieder“. Erst ab Mitte der 1970er Jahre veränderte sich die Salze in der Innenstadt völlig – durch den Abriss der Häuser an der Unteren Mühlenstraße, die Verlegung des Flussbettes und vor allem durch Hochwasserschutzmaßnahmen hörten zumindest die Salze-Überschwemmungen auf. Wer kann uns denn sagen, ob wir mit unserer Vermutung richtig stehen.. äh… liegen? :) 

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1950er: Josefs- und Vincenzheim an der Wenkenstraße

Bis in die 1980er präsentierte sich die Ecke Dammstraße / Wenkenstraße so wie auf dieser Postkarte vermutlich aus den 1950er Jahren. Auf ihrem eigenen Grundstück hatte die katholische Kirchengemeinde das Josefs- und das Vincenzheim bauen lassen. Während das frühere Josefsheim später zu Wohnungen umgebaut wurde, musste das Vincenzhaus den Neubauten an der Dammstraße weichen. Das Motiv dürfte schon 20 Jahre vorher genauso ausgesehen haben, aber das am Strommasten sichtbare Schild macht doch stutzig: In Englisch und Deutsch wird hier ein Parkverbot ausgesprochen – damit dürfte die Aufnahme vermutlich erst nach 1945 entstanden sein, als die Zahl der englischen „Gäste“ deutlich angestiegen war…

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1950er: Das „Büdchen“ an der Bahnhofstraße

Im Ruhrgebiet wird sie noch gelebt: Die Kultur der „Büdchen“ – und auch in Bad Salzuflen gab es diese kleinen Imbiss-Kiosk-Bier-Stationen. Auf dieser Aufnahme von 1958 blicken wir auf den Imbiss von Heinz Winter in der Bahnhofstraße. Leider haben wir keinerlei Informationen, wer die drei Herren auf diesem Foto sind. Vielleicht kennt sie jemand von unseren geneigten Leserinnen und Lesern?
Sofern wir uns nicht ganz irren, befand sich das „Büdchen“ dort, wo heute die Einfahrt zur Waschstraße ist, die Esso-Station im Hintergrund befindet sich auf dem heutigen Gelände der Waschstraße. Sehenswert auch die Preistafel rechts: Die kleine Flasche Cola für 40 Pfennige, der Rollmops für 30 Pfennig. Ansonsten auf der Karte (und heute kaum noch in einem Imbiss zu finden): Ölsardinen, Sinalco und Milch….

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Roter Punkt = Standort der Imbissbude

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