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1980er: Der Salzhof im Wandel der Zeiten

Mit unserer heutigen Bilderserie zeigen wir den Salzhof in drei verschiedenen „Aggregatszuständen“: Einmal nach Abriss der Saline Ende der 1920er, dann wie oben auf dem Bild beim Umbau 1980 und bei der aktuellen Umgestaltung 2017. In Kürze gehen hier die Arbeiten, die zum Weihnachtstraum eingestellt wurden, in die letzte Runde. Dann wird auch die Skulptur des „Salzsieder“ hier wieder seinen Platz finden. Es werden übrigens noch Wetten angenommen, wann die neuaufgestellte Figur das erste Mal wieder verkleidet wird – Karneval haben wir ja gerade verpasst…

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1920er: Idylle am Leopold

Es wird noch etwas dauern, bis man wieder so idyllisch, in Ruhe und entspannt am Leopoldsprudel wird sitzen können. Noch bis Frühjahr 2018 (mindestens) wird die Umgestaltung des Kurparks dauern. In Kürze wird gleichzeitig noch damit begonnen werden, die Quelle unter dem Brunnentempel zu sanieren. Schlimmstenfalls hätte dies den Abbruch des Salzufler Wahrzeichens bedeutet – wenn nicht schlaue Vorfahren für den Fall der Fälle eine Öffnung im Dach eingebaut hätten, durch die die Quelle saniert werden kann. Drücken wir die Daumen, dass diese „Operation am offenen Herzen“ störungsfrei abläuft.

Neben den beiden Damen in ihrem 20er-Jahre-Look und dem Blumenarrangement gegenüber vom Leopold sind übrigens auch die damaligen Kurparklaternen ein echter Hingucker….

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1910er: Industriebetrieb Salzhof

Wo heute und morgen noch das Weinfest für Getümmel, gute Laune und kühle Getränke sorgt, war vor mehr als 100 Jahren an Spaß nicht wirklich zu denken. Mitten im Herzen der Stadt stand die Saline, in der das Salz aus der salzhaltigen Sole gesiedet wurde. Hier blicken wir von der Post aus auf dem Salzhof: Anstelle des hölzernen Pumpenturmes steht heute das Denkmal der Paulinenquelle, hinter den Schuppen erkennt man die Giebelreihe der Langen Straße (ganz links heute „Cafe Herzhaft“, ganz rechts „Astrids Hutsalon“). Kaum vorstellbar, dass der heutige Platz bis in die 1920er Jahre so aussah. Erst dann wurde die inzwischen funktionslose Salzsiederei abgebrochen und der Platz seither für Wochenmarkt und Fest genutzt…

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1920er: An der Salze hellem Strande…

Gut, einen Strand gab es an der Salze mitten in der Stadt nie – aber immerhin soll es in diesem Jahr noch (endlich) mit der Umgestaltung vorangehen. Vor ziemlich genau 90 Jahren war man übrigens auch damit beschäftigt: 1926 wurde die Saline auf dem Salzhof endgültig abgerissen und die Fläche planiert. Auf dieser Aufnahme (vmtl. nach 1928) blicken wir von der Brücke am Markt / Lange Straße die Salze hinauf Richtung Post. Die Uferbefestigung wurde erneuert und Bäume wurden angepflanzt. Mitten über die Salze führt ein Steg genau an der Stelle, wo 60 Jahre später der Flußübergang gebaut werden wird. Interessant ist die dunkle Silhouette links: Beim Abriss der Gebäude auf dem Salzhof blieb der hölzerne Pumpenturm über der Paulinenquelle stehen und wurde erst 1934 durch das heutige Brunnendenkmal ersetzt…

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1920er: Das Weinhaus „Rheingold“ vor dem Umbau

Ein – für heutige Augen – ungewohntes Bild an der Ecke Lange Straße/Steege: Das Weinhaus „Rheingold“ zeigt sich hier in seinem ursprünglichen Aussehen – von der heutigen Fassade ist noch nichts zu sehen. Die Aufnahme ist vermutlich um 1920 entstanden, auf der Langen Straße liegen noch die Schienen der 1926 eingestellten Pferdebahn vom Bahnhof zum Kurpark. Das „Rheingold“ erhielt 1933/34 eine neue Fassade im Stil des „Neuen Bauens“ zu dem auch die weltbekannte „Bauhaus-Bewegung“ gehört. Nicht zuletzt deshalb wurde das stadtbildprägende Gebäude 1992 in die Denkmalliste der Stadt eingetragen. Diese historische Aufnahme ist zusammen mit anderen übrigens derzeit im liebevoll gestalteten historischen Schaufenster von Leder Reese zu sehen, die in diesem Jahr ihr 70jähriges Bestehen feiern.
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1920er: Am Kurparksee – aber wo genau?

Bei manchen historischen Aufnahmen ist es manchmal gar nicht so einfach, den genauen Standort zuzuordnen. Wie bei dieser Postkarte aus den 1920/1930er Jahren. Beschriftet mit „Im Kurpark“ zeigt sie aber wahrscheinlich das obere Ende des Kurparksee im heutigen Landschaftsgarten. Im Rücken des Fotografen befände sich das Haus am See, die Treppen links sind der ehemalige „Steingarten“ unterhalb des heutigen „Maritim“ an der Parkstraße. Die weiße Brücke, die im Hintergrund sichtbar ist, überspannt die Salze, die in den Kurparksee mündet. Soweit unsere Theorie. Was meint Ihr? WDiBSloabd_1920er_BadSalzuflen_Postkarte_Kurpark_Kurpaksee_Brücke_WEB

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1920er: Ein Laubfrosch auf dem Marktplatz

An einem schönen Tage Ende der 1920er Jahre schauen wir auf unsere Bürgermeisterhäuser am Markt. Während man links heute den Kaffee auch auf italienisch bestellen kann, sind die Schaufenster im rechten Haus nach wie vor stets gut gefüllt. Vor dem Haus hat sich übrigens ein typischer Gast der 1920er und 1930er Jahre eingefunden: Ein Opel Laubfrosch. So wurde der Opel 4 PS im Volksmund liebevoll genannt – denn das 1924 erstmals vom Band gelaufene Automobil war so ganz anders als die Autos der damaligen Zeit: Klein und grün statt groß und schwarz. Und obwohl er mit 4.500 Rentenmark ungefähr so viel kostete wie damals ein Eigenheim, gilt die Fertigung des Opel Laubfrosch in Deutschland als die Geburtsstunde des „Autos für Jedermann“…WDiBSloabd_1920er_BadSalzuflen_AmMarkt_Buergermeisterhaeuser_Opel_Laubfrosch_WEB

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1920er/1930er: Parkstraße nostalgisch – fast wie heute

Ein wenig bekommt man bei dieser Postkarte aus den 1920er Jahren einen Eindruck vom Flair der Parkstraße. Im unteren Teil der Straße zum Schliepsteiner Tor hin kann man davon auch wieder einiges spüren, seit die Modernisierung abgeschlossen ist und wieder eine Allee den Eingang ins Kurviertel säumt. Diese Allee soll sich auch fortsetzen, wenn das Stück zwischen Kurhaus und Bleichstraße saniert werden wird. Einzig das Badehaus VI, dass wir links im Bild sehen, wird es nie wieder geben: Hier steht heute der „rote Platz“ und dahinter das Kurgastzentrum. Das Bild ist vermutlich vom Ende der 1920er Jahre, vielleicht sogar aus dem Anfang der 1930er Jahre, denn auf der Parkstraße sind die Gleise der 1926 eingestellten Pferdebahn nicht mehr zu sehen.WDiBSloabd_1920er_BadSalzuflen_Parkstrasse_Blick_Schliepsteiner_Tor_Badehaus_VI_WEB

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1920er: Kinderheilanstalt Bethesda

1875 gegründet, war die Kinderheilanstalt Bethesda ein wesentlicher Faktor für den Aufstieg von Bad Salzuflen zu einem Kinderheilbad. Bis in die 1970er kurten hier Kinder aus ganz Deutschland, unmittelbar an dem sogenannten „Neuen Gradierwerk“ und den damaligen Tennisplätzen. 1979 wurden die heuten großen Gebäude anstelle der alten Kinderheilanstalt errichtet und beherbergen Altenpflegeplätze und Seniorenwohnungen.WDiBSloabd_1910er_BadSalzuflen_Bethesda_Kinderheilanstalt_WEB

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1920er: Panorama von Bad Salzuflen

Von der Wenkenstraße aus bot sich dem Betrachter in den 1920er Jahren dieses Bild von Bad Salzuflen und seinen Kur-Anlagen: In der Bildmitte die beiden Gradierwerke am Kurpark und an der Salzsiederstraße, rechts Kurpark und Kurhaus, links davon das Badehaus VI (heute roter Platz). Und als Besonderheit auch noch ein mittelalterliches Überbleibsel: Das kleine Haus vor Badehaus VI entstand wohl im Zusammenhang mit den Gradiwerken, die damals noch der Salzerzeugung dienten.WDiBSloabd_1920er_BadSalzuflen_Blick_von_Wenkenstrasse