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Frohes Neues Jahr 2018!

Ein frohes neues Jahr all unseren Leserinnen und Lesern, unseren Geschichten-Lieferanten, Bilder-Sammlern und Hinweisgebern! Wir, das Admin-Team von WDiBSloabd.de freut sich mit Euch allen auf ein gesundes, friedliches und tolles neues Jahr mit vielen Erlebnissen und Begegnungen!
Und auch wenn es in diesem Jahr kein großes Feuerwerk mit gemeinsamer Open-Air-Party im Kurpark gab, freuen wir uns alle auf das Jubiläumsjahr 2018, an dessen Ende wir wieder gemeinsam im Kurpark feiern werden (das Foto ist übrigens von 2014).

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1950er: Früher war mehr Lametta…

Besonders die schneereichen Winter bleiben ja besonders im Gedächtnis – und werden auch für die Nachwelt festgehalten. So wie auf dieser Aufnahme aus der Ecke Akazienstraße / Am Steinbrink aus dem Jahr 1959. Immerhin der Weg zum Vogel-Häuschen ist frei, damit die Piepmätze trotz dicker Schneedecke genügend Futter bekommen. Es fällt auf, dass die Gärten noch kahler aussehen als ohnehin in einem Winter: Viele Häuser in diesem Bereich wurden erst in den 1950er Jahren gebaut, Häuser und Gärten existieren auf dieser Aufnahme also erst seit wenigen Jahren. Heute sähe ein Vergleichsbild – ob im Sommer oder im Winter garantiert anders aus…

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1970er: Schneefall, kurz vor dem ersten Advent

Passend zum Wetter wünschen wir unseren Leserinnen und Lesern einen schönen 1. Advent!
Auf unserer Aufnahme vom November 1973 – kurz vor dem ersten Advent – macht sich ein Güterzug daran, den verschneiten Bahnhof Sylbach zu verlassen. Die Güterzuglokomitive 044 456-2 hat das Signal „Freie Fahrt“ bekommen, rechts sieht man das Stellwerk „Sn“ (Sylbach Nord). Nicht nur das Stellwerk ist inzwischen Vergangenheit, auch von den drei Gleisen des Bahnhofes ist nur einziges übrig geblieben…

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1900: Die schmale Gasse Steege

Wer heute die Steege entlang schlendert. geht auf einer breiten Straße. Vom anderen Salzeufer grüßen Gärten und die neugestaltete Uferterrasse lädt zum Verweilen ein. Das war früher bei weitem nicht so. Auf dieser Aufnahme, etwa um 1900, sehen wir die Steege in ihrer ursprünglichen Form. Im Hintergrund quert nur eine schmale Brücke die Salze, die noch in ihrem alten Lauf fließt. Während die rechte Seite heute noch existiert, sehen wir links den Hof des Salzebauern und das Vorgängergebäude des „Kleinen Grünauer“ an der Ecke zur Wenkenstraße. 

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Stadtführung „Bad Salzuflen im Weihnachtsglanz“

Eine neue, stimmungsvolle Altstadtführung über den Bad Salzufler Weihnachtstraum startet an jedem Freitagnachmittag im Dezember um 16 Uhr an der Therme III vor dem Kurgastzentrum. Termine: Freitag, 01., 08., 15. und 22. Dezember 2017, Start ist jeweils um 16 Uhr, Treffpunkt: Therme III vor dem Kurgastzentrum. Die Führung dauert jeweils 90 Minuten und die Teilnahme kostet 9,50 Euro pro Person (inklusive Glühwein und Glühweinbecher).

Gästeführerin Gudrun Brummermann hat den Rundgang konzipiert und wird ihn am 15. Dezember selbst anbieten. Außerdem stehen freitags drei weitere Kolleginnen zu diesem Thema bereit. Vor der Kulisse eines der schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands gehen die Gästeführerinnen auf alte Advents- und Weihnachtsbräuche ein. 

In der Stadtkirche auf dem Hallenbrink etwa erinnert Gudrun Brummermann an die Geschichte des Adventskranzes, der von dem Hamburger Theologen Johann Hinrich Wichern erfunden wurde, als er armen Kindern im „Rauhen Haus“ mit einem Wagenrad mit 20 kleinen und vier großen Kerzen die Wartezeit
bis Weihnachten symbolisierte.

Vor dem Historischen Rathaus erzählt Gudrun Brummermann, wie schon vor 600 Jahren eine Bäckergesellschaft einen Weihnachtsbaum schmückte, den die Kinder schließlich am Neujahrstag plündern durften. Seinen Abschluss findet der Rundgang dann auf dem Salzhof, wo rund um die lebendige Krippe in der Tradition Franz von Assisis und die Weihnachtspyramide aus dem Erzgebirge, seit 2009 Wahrzeichen des Bad Salzufler Weihnachtstraums, eine ganz besondere Adventsstimmung herrscht. Hier darf natürlich auch der berühmte Glühwein nicht fehlen, der im Preis inbegriffen ist. Den Becher dürfen die Teilnehmer anschließend als Erinnerung an diesen Tag mit nach Hause nehmen.

Anmelden kann man sich bei der Tourist Information, Telefon 05222 183 183.

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Der neue Bildband von Werl, Aspe und Knetterheide ist da!

„Dorfleben in Bildern“ ist der Titel des neuen Buches über Werl, Aspe und Knetterheide – nicht nur für (Ur-)Einwohner der drei Ortsteile ein Muss! Über 400 Aufnahmen auf 320 Seiten haben Fritz Gast und Franz Meyer zusammengestellt. Die Präsentation des Werkes findet  am Donnerstag, den 23. November 2017, um 18.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Knetterheide statt. Dort kann das Buch und eine Übersichtskarte mit alten Hausnummern selbstverständlich auch direkt erworben werden. Außerdem ist das Buch ab dem 24. November bei „Das Schreibeck“ (Post), Bielefelder Straße 23, erhältlich. Hinweis: Im Schreibeck können keine vorbestellten Bücher abgeholt werden!

Bereits vorbestellte Exemplare können beim Heimatverein Werl-Aspe c/o Fritz Gast (Gaststraße 6, 32107 Bad Salzuflen- Knetterheide) und vier weiteren Ausgabestellen abgeholt werden. Außerdem ist es auch über jede Buchhandlung bestellbar (ISBN 978-3-7395-1039-2).

Vor nunmehr drei Jahren, im März 2014, erschien im Bielefelder Verlag für Regionalgeschichte das vom Heimatverein Werl-Aspe in Auftrag gegebene Buch „Bauerschaft -Gemeinde-Stadtteil. Zur Geschichte von Werl, Aspe und Knetterheide“. Verfasst wurde das vielbeachtete und mittlerweile nahezu vergriffene Werk von den Historikern Roland Linde und Franz Meyer. Unterstützt wurden sie dabei von Fritz Gast aus Knetterheide, der zu Illustration des Buches zahlreiche Aufnahmen beisteuerte. Mit dem neuen Bildband wird diese Ortsgeschichte in idealer Weise ergänzt – zeigt er doch, wie die Menschen dort vor einem halben Jahrhundert und früher gelebt, gewohnt und gearbeitet haben.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen, Stöbern und Erinnern!

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Ausstellung „Briten in Westfalen“

Eine sehr interessante Ausstellung gibt es noch bis Februar 2018 im Stadtmuseum Paderborn zu sehen: „Briten in Westfalen“ beleuchtet die über 70-jährige Geschichte britischer Soldaten und ihrer Angehörigen in unserer Region. Gekommen als Befreier, geblieben zunächst als Besatzer und dann als Alliierte mit vielfältigen privaten Verbindungen zwischen Deutschen und Briten, befindet sich die letzte aktive Kaserne heute in Bielefeld – von hier aus wird der Abzug organisiert. 

Bad Salzuflen spielte insbesondere in der ersten Nachkriegszeit in der britischen Besatzungszone eine wichtige Rolle, als Sitz von Verwaltungsbehörden, der ersten „Zonen-Post“ oder ausländischer Militärmissionen. Da wir aus unserem reichhaltigen Fundus etwas zur Ausstellung beitragen konnten, waren wir auf Einladung des LWL-Museumsamtes gestern zu Gast in Paderborn. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister, Michael Dreier, führte Dr. Bettina Blum mit ihrem Team auf unterhaltsame und sehr persönliche Weise in das Thema ein. Für den kurzen Weg vom historischen Rathaus zum Stadtmuseum hatten sich die Ausstellungsmacher etwas besonderes einfallen lassen: Eine britische Militärkapelle führte den Zug der Gäste durch die Innenstadt an – und selbst an original „ostwestfälisch-englischen Landregen“ hatte man dabei gedacht. 

Ausgestellt werden Objekte aus dem militärischen Leben, aber auch persönliche Dokumente und Fotos, privates und offizielles Filmmaterial sowie Interviews mit Deutschen und Briten, so dass ein lebendiges Bild der deutsch-britischen Geschichte entsteht. Der Bogen spannt sich von der Demokratisierung der Region über die ersten deutsch- britischen Hochzeiten, gemeinsame Schützenfeste, Austauschprogramme und manch Kneipenschlägereien bis hin zur Konversion der Kasernengelände. Darüber hinaus verraten Einblicke in die britischen Kasernen und Siedlungen, wie Soldaten und Familie hier lebten und was es für sie bedeutete, in Westfalen stationiert zu sein.  Vom 21. Oktober 2017 bis zum 28. Februar 2018 kann die Ausstellung nun im neuen Paderborner Stadtmuseum besucht werden. Von April 2018 bis September 2019 tourt dann die Ausstellung durch verschiedene Städte der Region, präsentiert durch das LWL-Museumamt für Westfalen.

Öffnungszeiten: Di – So 10-18.00 Uhr
Führungen werden in deutscher und englischer Sprache angeboten. Preis für eine Gruppenführung (maximal 15 Personen), 60 Minuten: 55,-€ (zuzüglich 2,- Eintritt pro Person)
Erwachsene: 2,50 € / 2,00 €
Eintritt inkl. öffentliche Führung: 5,00 Euro
Kinder bis 12 Jahre: freier Eintritt
Schulklassen: freier Eintritt

Weitere Informationen: www.briten-in-westfalen.de

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1920er: Idylle am Leopold

Es wird noch etwas dauern, bis man wieder so idyllisch, in Ruhe und entspannt am Leopoldsprudel wird sitzen können. Noch bis Frühjahr 2018 (mindestens) wird die Umgestaltung des Kurparks dauern. In Kürze wird gleichzeitig noch damit begonnen werden, die Quelle unter dem Brunnentempel zu sanieren. Schlimmstenfalls hätte dies den Abbruch des Salzufler Wahrzeichens bedeutet – wenn nicht schlaue Vorfahren für den Fall der Fälle eine Öffnung im Dach eingebaut hätten, durch die die Quelle saniert werden kann. Drücken wir die Daumen, dass diese „Operation am offenen Herzen“ störungsfrei abläuft.

Neben den beiden Damen in ihrem 20er-Jahre-Look und dem Blumenarrangement gegenüber vom Leopold sind übrigens auch die damaligen Kurparklaternen ein echter Hingucker….

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Tierisch: Maskottchen „Line“ wird „lebendig“

Die Ziege „Line“ gibt es bereits als Kinderbuch zum Lesen und als Plüschtier zum Knuddeln – künftig wird „Line“ auch „in Echt“ an den Veranstaltungen des Staatsbades und der Stadt teilnehmen. Das freundlich-flauschigen Gesicht des neuen Maskottchens der Staatsbad Salzuflen GmbH kann man sich also schon mal merken. „Die Ziege Line spricht Jung und Alt an und wird Bad Salzuflen auf sympathische Weise präsentieren“, freut sich Kurdirektor Stefan Krieger über die neue Einwohnerin.

Aber was hat es mit der Ziege Line auf sich? Es gibt viele Geschichten, die den Namen „Salzuflen“ herleiten. Eine (etwas augenzwinkernde) davon ist diese: Die Ziegen auf den Wiesen leckten ständig an Gras und Steinen. Aufgrund des Solewassers schmeckte alles lecker salzig. Aus „Salz-uf-lecken“ könnte dann der Stadtname entstanden sein. Vielleicht gab also einer von Line’s Vorfahren unserem Ort seinen Namen?

In der Tourist Information im Kurgastzentrum ist die Ziege Line als Plüschtier zusammen mit einem Büchlein erhältlich. Darin möchte die kleine Ziege das Geheimnis um das „weiße Gold“ lüften. Zukünftig wird sie immer neue Abenteuer erleben, bei denen besonders die Kinder mitfiebern werden.

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