Bild

SALZUFLER LANDPARTIEN: Mit neuen Zielen in die Saison 2018

Vor vier Jahren erweiterte das Staatsbad Salzuflen sein Touristikangebot um organisierte Ausflugsfahrten: Die SALZUFLER LANDPARTIEN. Die exklusiven Ausflüge bieten besondere Erlebnisse mit Charme und gewissen Extras, die in Erinnerung bleiben. Los geht es mit einem Begrüßungsgetränk. Die ortskundige, qualifizierte Reisebegleitung informiert an Bord des Busses über Wissenswertes zu den Orten auf der Strecke und erzählt spannende Geschichten aus der Region. Alle Eintrittsgelder und Führungen sind inkludiert. Und natürlich gibt es Kaffee und Kuchen unter freiem Himmel – wie früher bei einer Landpartie.

Das erfolgreiche Konzept des Staatsbades mit über 70 Fahrten im letzten Jahr findet großen Anklang bei Einheimischen und Gästen. „Die SALZUFLER LANDPARTIEN sind inzwischen eine fest etabliertes Touristikangebot unseres Staatsbades. Wir öffnen Türen, die sonst verschlossen blieben. Unsere Gäste erhalten exklusive Blicke hinter die Kulissen unserer Partner“ resümiert Kurdirektor Stefan Krieger. Unter seiner Federführung entstanden die SALZUFLER LANDPARTIEN.

Neben bewährten Zielen der Region sind für 2018 auch neue Partner gewonnen worden. „Ich freue mich schon sehr auf die Fahrten. Ob nun Klassiker der Region, Gartenfestivals oder Weihnachtsmärkte, von kulinarischen Saisonhighlights bis hin zu Open-Air-Konzerten, wir haben ein abwechslungsreiches Jahresprogramm für unsere Gäste zusammengestellt“ berichtet die verantwortliche Projektleiterin Sabine Mirbach. Vielen Gästen ist sie als das charmante Gesicht der SALZUFLER LANDPARTIEN bereits persönlich bekannt. „Ich empfinde es als ein großes Lob, dass wir inzwischen schon Stammgäste der SALZUFLER LANDPARTIEN verzeichnen dürfen. Eine Dame war im letzten Jahr sogar 15 Mal mit uns unterwegs – das spricht doch für sich“, freut sie sich.

Dieses Jahr fahren die SALZUFLER LANDPARTIEN exklusiv das Land – Luft – Konzert der Nordwestdeutschen Philharmonie am Schloss Rheder an. Zur Symphonie der Hengste am Landesgestüt Warendorf sind bereits beste Plätze für die Gäste der SALZUFLER LANDPARTIEN reserviert. Auch das Schloss Harkotten und eine Spurensuche nach dem Sachsenfürst Widukind stehen auf dem Programm. Ob Schifffahrt mit Fischbrötchen nach Steinhuder Art oder Besuch eines Damenstiftes, mit den SALZUFLER LANDPARTIEN lernt so mancher seine Heimat ganz neu kennen – unterhaltsam, sehenswert und fundiert recherchiert.

Neu in 2018 gibt es Spazierfahrten der ganz besonderen Art in einem Original-Oldtimerbus, bei denen der Charme der 1950er Jahre wieder auflebt. Als nächstes geht es am 17.02. zum Ostereiermarkt im Schloss Fürstenberg.

Das Jahresprogramm ist ab sofort in der Tourist Information erhältlich sowie über die Website www.salzufler-landpartien.de. Alle Fahrten können in der Tourist Information oder online gebucht werden.

WdiBSloabd_2018_02_12_Salzufler-Landpartien_Programm_2018

Bild

1980er: Der Salzhof im Wandel der Zeiten

Mit unserer heutigen Bilderserie zeigen wir den Salzhof in drei verschiedenen „Aggregatszuständen“: Einmal nach Abriss der Saline Ende der 1920er, dann wie oben auf dem Bild beim Umbau 1980 und bei der aktuellen Umgestaltung 2017. In Kürze gehen hier die Arbeiten, die zum Weihnachtstraum eingestellt wurden, in die letzte Runde. Dann wird auch die Skulptur des „Salzsieder“ hier wieder seinen Platz finden. Es werden übrigens noch Wetten angenommen, wann die neuaufgestellte Figur das erste Mal wieder verkleidet wird – Karneval haben wir ja gerade verpasst…

WDiBSloabd_192X_xx_xx_BadSalzuflen_Salzuflen_LangeStrasse_Salzhof_Paulinenquelle_Rueckansicht_von_der_Salze_aus_vor_Abriss_Bohrturm_Paulinenquelle_WEB

WDiBSloabd_1980_BadSalzuflen_Innenstadt_Salzhof_Salze_Ausbau_001_WEB

WDiBSloabd_2017_Salzhof_IMG_4328_WEB

Bild

1970er: Die Salze kommt…

Heute sind Windböen und Starkregen zu verzeichnen – die Salze führt an solchen Tagen deutlich mehr Wasser und steigt an. Früher war das ähnlich: Oftmals zur Schneeschmelze wurde aus dem harmonischen Fluss ein reißender Strom, der sich einen ganz eigenen Weg durch Landschaftsgarten, Kurpark und vor allem durch unsere Innenstadt suchte. Auf dem Foto von 1970 sehen wir den alten Salzeverlauf, aufgenommen von der Brücke der Dammstraße. Links die „Autohalle“ von der Kohlenhandlung Riemeier, daneben die Fachwerkhäuser der Unteren Mühlenstraße. Sandsäcke und eine große Mauer halfen nicht viel – deshalb beschloss man eine großflächige Umgestaltung an dieser Stelle: Die Salze wurde in ein neues Bett verlegt, die Ufer befestigt. Die Maßnahmen, denen alle hier auf dem Bild sichtbaren Gebäude zum Opfer fielen, zogen sich von der Konzerthalle bis zur Salzemündung in die Werre quer durch die Innenstadt. Auf dem Vergleichsbild – fast genau 25 Jahre später – wird deutlich, wie sehr sich das Gesicht unserer Stadt an dieser Stelle verändert hat…

WDiBSloabd_1970_02_23_Salzuflen_Hochwasser_Salze_Untere_Mühlenstraße_WEB

WDiBSloabd_1994_05_23_Salzuflen_Hochwasser_Salze_Untere_Mühlenstraße_heute_WEB

Bild

Frohes Neues Jahr 2018!

Ein frohes neues Jahr all unseren Leserinnen und Lesern, unseren Geschichten-Lieferanten, Bilder-Sammlern und Hinweisgebern! Wir, das Admin-Team von WDiBSloabd.de freut sich mit Euch allen auf ein gesundes, friedliches und tolles neues Jahr mit vielen Erlebnissen und Begegnungen!
Und auch wenn es in diesem Jahr kein großes Feuerwerk mit gemeinsamer Open-Air-Party im Kurpark gab, freuen wir uns alle auf das Jubiläumsjahr 2018, an dessen Ende wir wieder gemeinsam im Kurpark feiern werden (das Foto ist übrigens von 2014).

IMG_4062_WEB

Bild

1950er: Früher war mehr Lametta…

Besonders die schneereichen Winter bleiben ja besonders im Gedächtnis – und werden auch für die Nachwelt festgehalten. So wie auf dieser Aufnahme aus der Ecke Akazienstraße / Am Steinbrink aus dem Jahr 1959. Immerhin der Weg zum Vogel-Häuschen ist frei, damit die Piepmätze trotz dicker Schneedecke genügend Futter bekommen. Es fällt auf, dass die Gärten noch kahler aussehen als ohnehin in einem Winter: Viele Häuser in diesem Bereich wurden erst in den 1950er Jahren gebaut, Häuser und Gärten existieren auf dieser Aufnahme also erst seit wenigen Jahren. Heute sähe ein Vergleichsbild – ob im Sommer oder im Winter garantiert anders aus…

WDiBSloabd_1959_BadSalzuflen_Salzuflen_Blick_von_Akazienstrasse_auf_Steinbrink_Schnee_WEB

Bild

1970er: Schneefall, kurz vor dem ersten Advent

Passend zum Wetter wünschen wir unseren Leserinnen und Lesern einen schönen 1. Advent!
Auf unserer Aufnahme vom November 1973 – kurz vor dem ersten Advent – macht sich ein Güterzug daran, den verschneiten Bahnhof Sylbach zu verlassen. Die Güterzuglokomitive 044 456-2 hat das Signal „Freie Fahrt“ bekommen, rechts sieht man das Stellwerk „Sn“ (Sylbach Nord). Nicht nur das Stellwerk ist inzwischen Vergangenheit, auch von den drei Gleisen des Bahnhofes ist nur einziges übrig geblieben…

WDiBSloabd_1973_11_27_Sylbach_Bahnhof_Stellwerk_Sn_044456-2_GZ_im_Schnee_WEB

Bild

1900: Die schmale Gasse Steege

Wer heute die Steege entlang schlendert. geht auf einer breiten Straße. Vom anderen Salzeufer grüßen Gärten und die neugestaltete Uferterrasse lädt zum Verweilen ein. Das war früher bei weitem nicht so. Auf dieser Aufnahme, etwa um 1900, sehen wir die Steege in ihrer ursprünglichen Form. Im Hintergrund quert nur eine schmale Brücke die Salze, die noch in ihrem alten Lauf fließt. Während die rechte Seite heute noch existiert, sehen wir links den Hof des Salzebauern und das Vorgängergebäude des „Kleinen Grünauer“ an der Ecke zur Wenkenstraße. 

WDiBSloabd_1900_BadSalzuflen_Salzuflen_Steege_Blick_Richtung_Markt_WEB

Bild

Stadtführung „Bad Salzuflen im Weihnachtsglanz“

Eine neue, stimmungsvolle Altstadtführung über den Bad Salzufler Weihnachtstraum startet an jedem Freitagnachmittag im Dezember um 16 Uhr an der Therme III vor dem Kurgastzentrum. Termine: Freitag, 01., 08., 15. und 22. Dezember 2017, Start ist jeweils um 16 Uhr, Treffpunkt: Therme III vor dem Kurgastzentrum. Die Führung dauert jeweils 90 Minuten und die Teilnahme kostet 9,50 Euro pro Person (inklusive Glühwein und Glühweinbecher).

Gästeführerin Gudrun Brummermann hat den Rundgang konzipiert und wird ihn am 15. Dezember selbst anbieten. Außerdem stehen freitags drei weitere Kolleginnen zu diesem Thema bereit. Vor der Kulisse eines der schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands gehen die Gästeführerinnen auf alte Advents- und Weihnachtsbräuche ein. 

In der Stadtkirche auf dem Hallenbrink etwa erinnert Gudrun Brummermann an die Geschichte des Adventskranzes, der von dem Hamburger Theologen Johann Hinrich Wichern erfunden wurde, als er armen Kindern im „Rauhen Haus“ mit einem Wagenrad mit 20 kleinen und vier großen Kerzen die Wartezeit
bis Weihnachten symbolisierte.

Vor dem Historischen Rathaus erzählt Gudrun Brummermann, wie schon vor 600 Jahren eine Bäckergesellschaft einen Weihnachtsbaum schmückte, den die Kinder schließlich am Neujahrstag plündern durften. Seinen Abschluss findet der Rundgang dann auf dem Salzhof, wo rund um die lebendige Krippe in der Tradition Franz von Assisis und die Weihnachtspyramide aus dem Erzgebirge, seit 2009 Wahrzeichen des Bad Salzufler Weihnachtstraums, eine ganz besondere Adventsstimmung herrscht. Hier darf natürlich auch der berühmte Glühwein nicht fehlen, der im Preis inbegriffen ist. Den Becher dürfen die Teilnehmer anschließend als Erinnerung an diesen Tag mit nach Hause nehmen.

Anmelden kann man sich bei der Tourist Information, Telefon 05222 183 183.

SBS_Bad Salzuflen im Weihnachtsglanz,102017.cdr

Bild

Der neue Bildband von Werl, Aspe und Knetterheide ist da!

„Dorfleben in Bildern“ ist der Titel des neuen Buches über Werl, Aspe und Knetterheide – nicht nur für (Ur-)Einwohner der drei Ortsteile ein Muss! Über 400 Aufnahmen auf 320 Seiten haben Fritz Gast und Franz Meyer zusammengestellt. Die Präsentation des Werkes findet  am Donnerstag, den 23. November 2017, um 18.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Knetterheide statt. Dort kann das Buch und eine Übersichtskarte mit alten Hausnummern selbstverständlich auch direkt erworben werden. Außerdem ist das Buch ab dem 24. November bei „Das Schreibeck“ (Post), Bielefelder Straße 23, erhältlich. Hinweis: Im Schreibeck können keine vorbestellten Bücher abgeholt werden!

Bereits vorbestellte Exemplare können beim Heimatverein Werl-Aspe c/o Fritz Gast (Gaststraße 6, 32107 Bad Salzuflen- Knetterheide) und vier weiteren Ausgabestellen abgeholt werden. Außerdem ist es auch über jede Buchhandlung bestellbar (ISBN 978-3-7395-1039-2).

Vor nunmehr drei Jahren, im März 2014, erschien im Bielefelder Verlag für Regionalgeschichte das vom Heimatverein Werl-Aspe in Auftrag gegebene Buch „Bauerschaft -Gemeinde-Stadtteil. Zur Geschichte von Werl, Aspe und Knetterheide“. Verfasst wurde das vielbeachtete und mittlerweile nahezu vergriffene Werk von den Historikern Roland Linde und Franz Meyer. Unterstützt wurden sie dabei von Fritz Gast aus Knetterheide, der zu Illustration des Buches zahlreiche Aufnahmen beisteuerte. Mit dem neuen Bildband wird diese Ortsgeschichte in idealer Weise ergänzt – zeigt er doch, wie die Menschen dort vor einem halben Jahrhundert und früher gelebt, gewohnt und gearbeitet haben.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen, Stöbern und Erinnern!

Bildband_Knetterheide_Werbung_WEB