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2010er: Schlittschuhlaufen auf dem Kurparksee

Wer ist dabei? Die nächsten Tage soll es bei uns weiter unter Null Grad frösteln. Und schon werden die ersten Wetten abgeschlossen, ob der Kurparksee zufriert! Zuletzt tat er uns diesen Gefallen im Februar 2012 – im Salzstreuner erschien damals dieser Schnappschuss von Christian Kunze. Und schon die Jahre und Jahrzehnte zuvor sorgte ein zugefrorener Kurparksee für jede Menge Spaß bei Jung und Alt., wie der Zeitungsausschnitt von 1970 zeigt. Ob die Markierungen auf dem Zeitungsfoto persönliche B-Noten sind oder die Anfall der Stürze dokumentieren, ist leider nicht überliefert….

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2010er: Ein Weihnachtsbaum für den Nikolaus

Nicht nur vor dem historischen und dem neuen Rathaus hat ein großer Weihnachtsbaum Tradition: Im Hotel „Schwaghof“ sorgte dieses Prachtexemplar im vergangenen Jahr für die richtige Weihnachtsstimmung. Liebevoll dekoriert, passt er gerade so in die eigentlich gar nicht so kleine Hotel-Halle des 60er-Jahre-Baus, dessen baulicher Charme heute noch gut zu erleben ist. Mit diesem schönen Foto von Klaus-Dieter Fischer wünschen wir allen Leserinnen und Lesern einen schönen Nikolaus!

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2010er: Die Raststätte Herford – da steht sie noch…

Inzwischen ist ja nicht mehr viel da: Die Raststätte Herford soll sich bis 2017 in einen Parkplatz – vorwiegend für LKW – verwandeln. In den 1960er-Jahren in Betrieb genommen, waren die Raststätten Herford-Nord und Herford-Süd nicht nur Anlaufstelle für Fernreisende, sondern auch gerne mal Treffpunkt für Salzufler. Der 24-Stunden-Betrieb war besonders in den frühen Morgenstunden bei Nachtschwärmern beliebt. Oder bei denen, die dann erst Feierabend hatten und sich zum frühen Frühstück dort trafen…

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2010er: Unser Geysir – der Medienliebling

Er ist wieder da: Der Geysir hat es in den vergangenen Tagen mal wieder hoch hinaus geschafft – und dass, obwohl er sich inzwischen in der frostsicheren Winterpause befindet… Nach NDR, WDR, RTL West und ZDF haben nun auch Stefan Raab und Stern TV den Geysir angemessen gewürdigt.
In seiner Sendung „TV Total“ präsentierte Stefan Raab nicht nur seine Meinung zu dem Thema, sondern hatte auch gleich ein Geschenk für Bad Salzuflen:

snipping_tvtotal_stefan_raab_geschenk_fuer_bad_salzuflenhttp://tvtotal.prosieben.de/videos/Ein-Geschenk-fuer-Bad-Salzuflen–/24589/

Mit 6,4 Prozent Marktanteil befand sich die Zuschauerquote im Mittelfeld der vor allem bei jüngeren Menschen beliebten Sendung. Stefan Raab hat auch schon eine persönliche Einladung nach Bad Salzuflen erhalten, damit er sich davon überzeugen kann, dass es doch gute Gründe gibt, unsere Stadt zu besuchen 😉
Mehr als 2 Millionen Menschen sahen dagegen gestern Abend den siebenminütigen Bericht bei Stern TV (Quelle: Quotenmeter.de), in dem es auch um unseren geliebten (oder gehassten) Geysir ging. Mit viel Elan ging der Reporter zu Werke, der Baudezernent stellte sich der Kamera und den Passanten und zum Schluss gab es sogar noch eine „Adventure-Tour“ zum Geysir. Zitat: „40 Liter Wasser. Euphorische Menschen in der Fußgängerzone. Ok, ein paar haben nasse Füße bekommen…“ Leider ist kein Online-Video von Stern TV selber verfügbar, allerdings findet sich ein Ausschnitt hier in unserer Facebook-Gruppe.
snipping_stern_tv_steuerverschwendung_geysirFazit: Die große Aufmerksamkeit für den Geysir ist jetzt eigentlich nur noch durch eine Live-Show mit Carmen Nebel und Hansi Hinterseer zu toppen. Es ist schon spannend, wie sich so eine 1,50 Meter hohe Fontäne auswirken kann…

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2010er: Allergikerfreundliches Bad Salzuflen

Mit der offiziellen Verleihung des ECARF-Siegels an 27 Betriebe und Stadt und Staatsbad Salzuflen darf sich unser Gesundheits- und Tourismusstandort nunmehr „allergikerfreundliche Kommune“ nennen. Nur sechs Orte in Deutschland erfüllen bisher diese Standards, Bad Salzuflen ist das erste allergikerfreundliche Sole-Heilbad. Was verbirgt sich dahinter? Die teilnehmenden Betriebe von Hotels über Supermärkte bis hin zu Bäckern und Frisören bieten Allergikern besondere Bereiche oder Produkte, mit denen der Alltag leichter wird. Das fängt bei speziellen Hotelbetten für Hausstaub-Allergiker an, geht über Gluten-freies Brot bis hin zu speziellen Pflegeprodukten ohne allergene Inhaltsstoffe. Damit wird nicht nur der Urlaub für Allergiker in Bad Salzuflen künftig entspannter, auch Einwohner profitieren davon. Wer mehr über allergikerfreundlichen Urlaub wissen will, findet unter http://www.allergikerfreundlich.de/ die sechs bisher ausgezeichneten Kommunen.

Wie allergikerfreundlicher Urlaub in Bad Salzuflen aussieht, kann man in einem neuen Video sehen. Der Film ist übrigens auch für Nicht-Allergiker geeignet, denn beim Dreh sind faszinierende und tolle Bilder unserer schönen Stadt entstanden. Ansehen lohnt sich!

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2010er: Prinz Armin zur Lippe – ein Nachruf

Aus dem Schloss in Detmold kam gestern eine Nachricht, die jeden Lipper irgendwie betroffen machte und jeden in Lippe in irgend einer Weise bewegt hat: „In tiefer Trauer geben wir den Tod von Dr. Armin Prinz zur Lippe bekannt, der nach kurzer, schwerer Krankheit am 20. August 2015 im Alter von 91 Jahren in Detmold im Kreise seiner Familie verstarb. Dr. Armin Prinz zur Lippe, Jahrgang 1924, war der letzte noch lebende Sohn eines deutschen regierenden Fürsten“. Jeder Lipper weiß, dass Prinz Armin für Lippe mehr war, als nur der Sohn eines ehemaligen Fürsten und der Chef über die meisten Wälder in Lippe. Und jeder Lipper hat eine Geschichte mit oder über ihn zu erzählen….

Meine Geschichte begann mit meiner Patentante, die damals in Detmold wohnte. Wenn ich als Kind bei ihr zu Besuch war, nahm sie mich oft mit ins Schloss. Ich fand die großen Säle toll, ich liebte den Thron, ich hatte Angst vor der Galerie mit den Jagdtrophäen. Und ich malte mir immer aus, wie es wohl wäre, in diesem Schloss zu wohnen und über die Dachböden zu kriechen. Prinz Armin zur Lippe ist es zu verdanken, dass ich als Kind beeindruckt sein konnte. Als Hausherr – im wahrsten Sinne des Wortes – hatte er sich für das Schloss in Detmold schon eingesetzt, als es noch keinen Denkmalschutz und keine Landesmittel gab.

Meine Tante zeigte mir auch, was jeden Tag so pünktlich geschah, dass angeblich Menschen in Detmold ihre Uhr danach stellten: Die Kirchturmuhr schlug – und auf den Schlag traten aus dem Schlossportal Prinzessin Dr. Traute und Prinz Dr. Armin zur Lippe. Mit ihrem Mops, bzw. damals noch ihren beiden. Ich war beeindruckt. Im Laufe der Jahre habe ich überhaupt erst mehr über das Haus und das Land Lippe gelernt – und erst später verstanden, was diese Lebensaufgabe bedeutet.

Mehr als 25 Jahre später hatte ich dann die Gelegenheit und das Privileg, mit Prinz Armin zur Lippe ein Interview zu führen. Ich hätte aufgeregter nicht sein können – und während ich mir noch Gedanken machte, ob man „Eure Hoheit“, „Durchlaucht“ oder „Herr Prinz“ sagt, trat mir plötzlich ein Mensch gegenüber, der zwei Drittel an Lebensjahren mehr hatte als ich, meine Hand schüttelte und verschmitzt lächelnd „Guten Tag“ sagte. Bevor ich überhaupt etwas sagen konnte. Wir führten dann ein langes und interessantes Gespräch – über Vergangenes, über Geschichte und über Dinge der Gegenwart. Prinz Armin zur Lippe war ein sehr überlegter, nachdenkender, aber auch menschlicher Geist, dem nichts weltliches fremd war, aber für den alles stets in einem größeren Zusammenhang zu sein schien. Und ein sympathischer Mensch noch dazu.

Nach Ende des Gesprächs verließ ich das Schloss dann durch dasselbe Gartentor, dass ich als Kind immer nur von der Außenseite anschauen konnte. Und irgendwie war ich danach „mehr“ Lipper als schon vorher.

Mit Prinz Armin zu Lippe ist ein Mensch von uns gegangen, der nicht nur Lipper inspiriert hat, sondern auch ein Verständnis für das Vermächtnis der Vorväter und die Weitergabe an künftige Generationen hatte. Er wird uns Lippern fehlen – nicht nur menschlich und persönlich. Aber das werden wir erst später merken…. Unsere Gedanken und Gebete sind heute bei Prinzessin Traute und der Familie.

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2010er: Schulzentrum Lohfeld von oben

Natürlich gibt es auch das Schulzentrum Lohfeld „von oben“: Inzwischen hat sich die Anlage, in der ein Gymnasium, eine Realschule und eine Hauptschule Platz haben, aber schon wieder sehr verändert. Mit dem Umbau von Fachräumen, Anbau von Klassen, Schaffung von Containerklassen und internen Umzügen zwischen den Schulen hat das frühere Schulzentrum Ost sein Gesicht in den vergangenen Jahren sehr verändert. Das 1975 eingeweihte Zentrum weist übrigens drei Besonderheiten auf: Neben dem einzigen Hallenbad der Stadt verfügt das Lohfeld über eine Sternwarte (http://www.erbege.de/sternwarte/) und ist Sitz von zwei Schulen, die einen Namen haben: Dem Rudolf-Brandes-Gymasium und der Eduard-Hoffmann-Realschule. Einen Ehemaligenverein gibt es beim Gymnasium übrigens auch: http://www.absolventenverein-rbg.de/.WDiBSloabd_Luftaufnahme_Schoetmar_Schulzentrum_Lohfeld_Bergstrasse

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2010er: Schulzentrum Aspe von oben

Hier tut sich bald einiges: Das Schulzentrum Aspe wird demnächst für 13 Millionen Euro umgebaut – das alte Hauptschulgebäude (hinten an der Paul-Schneider-Straße) soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Am 20. September 1980 wurde das „Schulzentrum West“, wie es in den Planungen zunächst genannt wurde, als Schulzentrum Aspe feierlich eingeweiht. Heute beherbergt es eine Gesamtschule, eine Realschule und eine Schul- und Stadtteilbücherei. Die letzten Jahrgänge des Gymnasiums Aspe werden ab dem kommenden Schuljahr am künftig einzigen Gymnasium der Stadt, dem Rudolf-Brandes-Gymnasium im Lohfeld unterrichtet. 2004 gründete sich auf Initiative des damaligen Abiturjahrganges ein Ehemaligenverein, der auch im Netz zu finden ist: http://www.ehemaligenverein-aspe.de/.WDiBSloabd_Luftaufnahme_Knetterheide_Schulzentrum_Aspe

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2010er: Ein Blick über die Grenze nach Herford

Heute geht der Blick mal über die Salzufler Stadtgrenze: Wir blicken auf die Autobahn A2, liebevoll auch „Warschauer Allee“ genannt. Sie wird von den wichtigsten Verbindungen zwischen Salzuflen und Herford gekreuzt. Angefangen unten mit der Salzufler Straße, dann folgt die schnurgerade Bahnlinie, dann die Werre und dahinter die B239. Viele ältere Salzufler kennen die B239 noch unter ihrem alten Namen „Ringstraße“. Ebenso wie die Autobahn wurde sie 1936 bis 1938 gebaut. Fast schon in die Auffahrtsrampen der Abfahrt Herford/Bad Salzuflen hinein schmiegt sich der Salzufler Ortsteil Ahmsen. Dahinter beginnt das ehemals preußische Herford…WDiBSloabd_Luftaufnahme_Ahmsen_Autobahn_A2_Abfahrt

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2010er: Bunte Klötzchen an der Roten Erde

Ein paar Kilometer südlich der Innenstadt bietet sich dem (fliegenden) Betrachter ein ganz anderes Bild unserer Stadt: Viele Felder, dazwischen Wohnsiedlungen und einzelne Höfe. In Holzhausen kommen noch zwei große Industriegebiete hinzu. Hier sehen wir Container der Firma Bobe in vielen verschiedenen Farben auf dem Betriebshof des Unternehmens gestapelt. Daneben zieht sich die Bundesstraße 239 schnurgerade durch den Ort, die Häuser in der Bildmitte gehören zur Siedlung „Rote Erde“. Weiter hinten in den Feldern kann man den Verlauf der Werre anhand der Bäume am Ufer erkennen. Am oberen Bildrand grüßt schon Knetterheide während die Brücke davor zur Ostwestfalenstraße gehört.WDiBSloabd_Luftaufnahme_Holzhausen_Rote_Erde_Bobe