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1990er: Alle Jahre wieder „Brunnensaufen“

Mit manchen Traditionen ist es so: Keiner weiß mehr genau, wer wie damit angefangen hat, aber sie gehören einfach dazu. Heute feiern die Abiturienten auch wieder ihre Zulassung und gleichzeitig das Ende ihrer Schulzeit. Inzwischen auf dem Salzhof und ohne Brunnen – aber der Namen „Brunnensaufen“ hat sich bis heute gehalten. Denn tatsächlich begann alles an einem Brunnen, nämlich dem vor Tchibo. Vor über 20 Jahren war man dann an das Wasserspiel vor der Commerzbank umgezogen, wie unser Bild von 1996 zeigt. Wir wünschen allen angehenden Abiturienten (und natürlich allen, die in diesem Jahr ihren Abschluss „bauen“) viel Spaß und gutes Gelingen bei den anstehenden Prüfungen!

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1990er: Stadtbus an seiner ersten Haltestelle

Viel und heiß wurde diskutiert – und am Ende ein Kompromiss gefunden: Sollte die Einführung des Stadtbussystems zuerst einhergehen mit einer Sperrung der Innenstadt für jeden anderen Verkehr, wurde doch schließlich ein anderer Weg beschritten. Im September 1994 eröffnete die Stadtbus-GmbH den Betrieb des Stadtbussystems an der Rendezvous-Haltestelle am Markt. Der geschickt angelegte Mittelsteig machte zwar das Umsteigen zwischen den drei Linien einfach, sorgte aber auch alle halbe Stunde für eine Vollsperrung. Passanten mussten sich an den Bussen vorbei zwängen und insgesamt wurde schnell deutlich: Das war noch nicht das „Gelbe vom Ei“. Danach wanderte der zentrale Knotenpunkt weiter Richtung Historisches Rathaus und wenn sich die neuesten Planungen bewahrheiten, wird über 30 Jahre nach seiner Errichtung der „Zentrale Omnibus-Bahnhof (ZOB)“ im Parkhaus Ostertor endlich auch die ihm zugedachte Funktion erfüllen und künftig auch zentraler Umsteigepunkt für den Stadtbus sein.

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1990er: „Brunnensaufen“, wie es sich gehört

Nicht nur für alle die, die heute ihre Zulassung zum Abitur erhalten haben, sondern auch für alle Salzufler schauen wir heute mal auf das „richtige“ Brunnensaufen zurück. Vor genau 20 Jahren wurde noch fleißig inmitten der Langen Straße, an der Kreuzung Herforder Tor, gefeiert. An jedem dieser „letzten Schultage“ fand alljährlich das Wettrennen zwischen Gymnasiasten und Stadtverwaltung statt: Wer ist eher am Brunnen? Die Abiturienten, um ihn mit Waschpulver, Seifenlauge oder ähnlich schäumenden Stoffen zu füllen? Oder die Stadt, um den Brunnen rechtzeitig abzuschalten?
Egal, wie und wo heute gefeiert wird: Viel Erfolg bei den anstehenden Prüfungen!
(Natürlich nicht nur für Gymnasiasten, sondern alle Prüflinge in diesem Schuljahr!)

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1990er: Der Markt ohne Busse

Derzeit beginnt die Diskussion um die Neugestaltung des Platzes Am Markt. Zentraler Punkt: Der Rendezvous-Platz soll verschwinden. Wir blicken einmal zurück, wie er denn aussah, der Platz – bevor die Busse kamen. Auf dieser Aufnahme aus den 1990er Jahren (Der Stadtbus wurde 1994 eingeführt) sehen wir den Marktplatz in eher tristem Look. Die Betonkübel und Metallpfosten geben ihm ein etwas seltsames Aussehen, zumindest von oben. Rechts vor dem heutigen „Toro Blanco“ (damals „Rats-Cafe“) findet sich noch der Brunnen, den die städtische Sparkasse der Stadt zum Jubiläum 1988 schenkte. Leider ist über Anlass und Fotograf dieser Aufnahme nichts Näheres bekannt, es scheint aber vom Dach der Brandeschen Apotheke aufgenommen worden zu sein. Interessant auch zu sehen, wie viel sich in den knapp 20 Jahren rund um den Platz verändert hat: Die Stadtbücherei ist ganz rechts noch angeschnitten zu sehen – hier befindet sich heute das „Lebenslang“. Daneben verkauft Luis Cramer noch seine Zigarren, das Haus ist heute komplett restauriert. Lediglich Herrenmoden Hunecke sieht heute noch genauso aus. Aber auch hier zieht ja bald neues Leben ein…

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1990er: Ein trauriges Jubiläum für die Katze(n)

Wir haben in diesem Jahr noch ein trauriges Jubiläum zu vermelden: Vor genau 20 Jahren verschwand der sogenannte „Uhrenturm“ der Hoffmann’schen Stärkefabriken. Weithin sichtbar waren der Schriftzug „Hoffmann’s Stärke“, die Uhr und die beiden Katzen – Sinnbilder des Unternehmens, dass seit 1850 seinen Sitz in Bad Salzuflen hatte und viele Entwicklungen der Stadt mitprägte. So geht der Anschluss an das Eisenbahnnetz, die Stromversorgung und auch Telefonanschlüsse im Grunde auf die Familie Hoffmann zurück. Außerdem unterstützte sie die Gründung einer katholischen Kirchengemeinde und den Bau der Kirche an der Grabenstraße (heute steht dort das Best Western Hotel). Zwei Jahre vor dem Abriss des Uhrenturms war der Sitz des Unternehmens von Bad Salzuflen nach Hamburg verlegt worden und über 140 Jahre Unternehmensgeschichte endeten damit.

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1990er: Wo steht denn bloß der Kran?

Ein etwas ungewohnter Blick über unsere Stadt: Im Mai 1992 blicken wir vom Vierenberg auf Bad Salzuflen und sehen eine Kran – mitten in der Stadt? Oder nicht? Aus dieser Perspektive scheint nicht ganz klar, ob der Kran am Kurgastzentrum, in der Wenkenstraße oder ganz woanders steht. Wer weiß es?
Und wer findet sein Wohnhaus auf dem Bild? Im Hintergrund sehen wir in der Ferne Lockhausen, rechts hinten die Biemser Straße. Beim Klick auf das untere Bild erscheint wie immer die große Ansicht. Viel Spaß beim Suchen!WDiBSloabd_1992_05_10_Salzuflen_Blick_vom_Vierenberg_ueber_die_Stadt_WEB

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1990er: Idylle an der Ladestraße Schötmar

Eine Septemberidylle an der Ladestraße in Schötmar: Silos, Lagerhaus und Fahrzeuge der Lippischen Hauptgenossenschaft sonnen sich im Morgenlicht, noch ist das Anschlussgleis befahrbar. Die Raiffeisen Genossenschaften versorgen auch heute noch die Landwirte der Region mit Produktionsmitteln wie Saatgut, Pflanzenschutz- und Düngemitteln, Kraftstoff und Futtermitteln. Im Gegenzug kauft die heutige Raiffeisen Lippe-Weser AG den Landwirten Getreide und Ölsaaten ab und vermarktet die Erzeugnisse an Brotgetreidemühlen, Ölmühlen und Kraftfutterwerke. Wer noch Bilder aus dem täglichen Betrieb hat oder Ergänzungen zum Standort an der Ladestraße hat, kann sich gerne über unser Kontaktformular melden.WDiBSloabd_1991_09_22_Schötmar_Laderampe_Stilleben_WEB

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1990er: Abkühlung für die heißen Tage…

Kaum steigen die Temperaturen, klagen die ersten über die Hitze, die Sonne, die Mücken und die kurzen Hosen anderer Leute. Deshalb gibt es heute eine kleine Abkühlung für diejenigen, denen das Wetter schon wieder zu warm ist. Im Februar 1991 lag mal wieder richtig Schnee in Salzuflen und auch am Schliepsteiner Tor war der „Bad Salzuflen“-Schriftzug am Gradierwerk leicht gezuckert, während die Pergola rund um den historischen Brunnen immer noch den Charme der End-70er verströmt und deren massive Wirkung nur mühsam vom Schnee verdeckt wird. Also: Anschauen, an den Winter denken – und über die Sonne freuen! Viel Spaß dabei!WDiBSloabd_1991_Salzuflen_Gradierwerk_Rosengarten_Schnee_Winter_WEB

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1990er: Die Hoffmannstraße

Heute vielbefahren, lag die Hoffmannstraße Anfang der 1990er noch im Dornröschenschlaf. Die Stärkefabrik hatte gerade endgültig ausgedient, an den heutigen Marktkauf, an Arbeitsamt und Altenheim war noch nicht zu denken. Unser Blick ins Jahr 1994 geht Richtung Schötmar, die Kilianskirche grüßt von dort. Das Auto im Hintergrund ist ungefähr da, wo sich heute der Kreisel befindet. Und rechts erkennen wir noch ein altes Förderband entlang der Straße, links stehen Wohnhäuser, die Hoffmanns Stärke errichten ließ. WDiBSloabd_1994_Salzuflen_Hoffmanns_Stärke_Hoffmannsstraße_Richtung_Schötmar_WEB

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1990er: Woldemarbad, das Zweite…

Im Jahr 1995 blicken wir auf die Badehäuser, die damals noch in Betrieb für das Staatsbad waren. Im Woldemarbad (rechts) und im Leopoldbad (links) wurden über 75 Jahre lang Bäder eingelassen und erhielten Kurgäste ihre Anwendungen. Während das Leopoldbad 1905 erbaut wurde, ist das Woldemarbad ein Bau der 1950er Jahre, wie der Baustil deutlich erkennen lässt. Es steht anstelle des früheren Woldemarbades, dass 1910 erbaut worden war. Heute befindet sich an seiner Stelle eine Tiefgarage.WDiBSloabd_1995_BadSalzuflen_AlteBadehäuser_Leopoldbad_WEB