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1960er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil XVII

Während am heutigen Vatertag viele Menschen wandern gehen (oder zumindest kurze Strecken bis zum nächsten Biergarten oder Grill zurücklegen), wandern wir in unserer Reihe Straßenansichten wieder mal in der Zeit zurück – in das Schötmar der 1960er Jahre. In der Schloßstraße, Höhe Begastraße blicken wir Richtung Schloß, dass von Ferne seine ursprüngliche, altrosa Farbgebung erahnen lässt. Das Cafe Witte, dessen Schriftzug an der Ecke Vehrlingstraße zu sehen ist, ist ebenso schon lange Geschichte wie das Gebäude auf der linken Seite an der Einmündung der Heldmanstraße. Heute steht hier ein Wohn- und Geschäftshaus, in dem jahrelang „Eisen-Carl“ zu Hause war. Einzig Schlachterei Nier ist nach wie vor am Schötmaraner Marktplatz beheimatet, dessen Verkehrsführung heute auch ein wenig anders aussieht…

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1960er: Schötmar, Kattenbrink

Heute mal wieder das Suchspiel: „Wo steht mein Haus?“. Auf dieser Luftaufnahme vom Kattenbrink lässt sich vieles entdecken: Die Häuser fertig, die Straßen noch nicht alle ausgebaut und drumherum noch viel Freiflächen. Auf der B239 ist ein einziges Fahrzeug unterwegs, von Wohnwagen Ullrich ist noch nichts zu sehen. Ebenso wie von der ausgebauten Industriestraße, dem (heute) ehemaligen Tielsa-Gelände oder anderen Betrieben an der Straße. Anstelle des heutigen Jugendzentrums @on stehen noch Baracken und aus dem Hintergrund grüßen als helles „Gebirge“ die Hoffmann’schen Stärkefabriken aus Salzuflen. Viel Spaß beim weiteren Unterschiede-Suchen und herzlichen Dank an die Bildgeberin!

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1960er: Abi? Reine Nervensache!

Heute feiern die Abiturienten von Bad Salzuflen wieder ihr „Brunnensaufen“ – und setzen damit eine jahrzehntelange Tradition fort. Schon Ihre Eltern und Großeltern feierten die Zulassung zum Abitur, den letzten Schultag und das Bestehen der „Reifeprüfung“ kräftig. Das sehen wir auch auf diesem Schnappschuss von Mokka Moritz: Auf dem Hof des damaligen „Neusprachlichen Mädchengymnasiums“ an der Ahornstraße (heute Grundschule) hat sich ein Abitursjahrgang auf dem Planwagen versammelt und beruhigt die nachfolgenden Generationen mit dem Spruchband „Reine Nervensache (?)“. Ob es den künftigen Abiturientinnen geholfen hat? Wir wissen es nicht, aber vielleicht erkennt ja jemand seinen Abi-Jahrgang auf dem Foto wieder? Für Hinweise sind wir immer dankbar.

Ansonsten wünschen wir der diesjährigen Abiturientenschar Freude beim Feiern, Erfolg beim Lernen und Gutes Gelingen bei den Prüfungen!

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1960er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil VII

Heute machen wir mal einen etwas größeren Zeitsprung in unserer Serie und gehen in die 1960er Jahre. Die Herforder Straße beginnt nicht umsonst am Herforder Tor: Hier sehen wir die alte Hauptverbindung nach Herford, fotografiert von Theodor Stock. In der Bildmitte sehen wir den Fahrschulwagen und ansonsten die kniffelige Kreuzungssituation. Wem die ungewohnt vorkommt: Kein Wunder. Die Hermannstraße, von der aus dieses Bild aufgenommen ist, ist heute nicht mehr mit der Brüderstraße/Herforder Straße verbunden. Das Hotel Luisenhof rechts ist noch in vollem Betrieb und auch die Treppe „zum Treppchen“ wird noch rege genutzt. Im Hintergrund sehen wir die Autowerkstatt Tretow, wo sich später der Aldi befand.

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1960er/1980er: Bad Salzufler Straßenansichten – Neue Serie!

Heute starten wir mit tatkräftiger Unterstützung eine neue Serie: Kommen Sie mit auf eine Rundfahrt durch das Bad Salzuflen von vor mehr als 30 Jahren! Die Bilder stammen aus dem Besitz von Heinz-Ulrich Stock, der als Fahrlehrer seinen Schülerinnen und Schülern visuell die kniffeligen und scheinbar nicht-kniffeligen Ecken von Bad Salzuflen zeigen wollte. Einige Aufnahmen stammen sogar noch von seinem Vater Theodor, der die „Fahrschule Stock“ 1954 in der Wenkenstraße gegründet hatte. Seit 1956 befindet sich die Fahrschule in der Osterstraße 59, erkennbar an der nicht zu übersehenden Beschriftung.

Auf dem ersten Foto der neuen Serie sehen wir nicht nur den Leihgeber Heinz-Ulrich Stock mit seinem ersten vierrädrigen Untersatz, sondern im Hintergrund auch einige inzwischen verschwundene Gebäude in der Osterstraße. Links steht noch das „Hotel Stadt Bremen“, vor dem die Hoffmannstraße in die Osterstraße einmündet. Im rechten Teil des Hauses „schnippelten“ Vater und Sohn Brüwer ihren Kunden die Haare. Daneben das Gebäude von Fliesenleger Nolting, beide Häuser wurden ca. 1986 abgerissen, nachdem auch die Hoffmannstraße in die neugebaute Rudolph-Brandes-Allee mündete. Als drittes Haus dann Lothar Ziemke – bis heute kaum verändert – nur das anstatt Stoffen und Gardinen ist in dem Ladengeschäft das Glückspiel eingezogen. Dann kommt ein weiteres Haus von Lothar Ziemke. Anschließend die Bäckerei Heidemann, jetzt „La Taverna“ mit Zigarren Franke. Danach Fahrrad Schmidt, später Gardinen–Liese, jetzt ein Immobilienbüro.

Übrigens war im Haus Nolting nach dessen Auszug die erste Pizzeria im Umkreis mit Carlo Boldrin eingezogen. Carlo ist aber schon sehr schnell in die rechte Hälfte von Bäcker Heidemann mit seiner „Taverna“ umgezogen. Die Brunnen Apotheke ist danach dann in Carlo`s Gaststätte im Haus Nolting mit dem Apotheker Franke eröffnet worden. Als dann der Neubau von Architekt Werner auf der Ecke Ahornstr. / Osterstr. fertiggestellt war zog Herr Franke auf die andere Seite der Osterstr. Dort wird die Apotheke von Herrn Zakowski weitergeführt.

In den kommenden Wochen nehmen wir Euch jeden Donnerstag mit auf die Rundfahrt durch Bad Salzuflen. Es gibt vieles (wieder) zu entdecken, sowohl für die jüngeren wie auch die älteren Leser. Wer kann noch die eine oder andere Geschichte zu diesem Foto beitragen? Einfach als Kommentar hier eintragen!

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1960er: Knutschkugel bei Onkel Paul?

Heute kehren wir mal bei „Onkel Paul“ ein und haben gleich eine Rätsel-Frage für unsere Auto-Kenner. An der Allee zwischen Salzuflen und Schötmar steht noch heute das markante Gebäude an der Kreuzung Schützenstraße/Hoffmannstraße. Auf dieser Aufnahme von Mitte der 1960er Jahre sehen wir rechts die Werkstatt noch im Betrieb, daneben die beiden Eingänge zur Gaststätte „Onkel Paul“. Interessant sind auch die beiden Fahrzeuge auf dem Hof: Handelt es sich bei dem einen Auto etwa um einen BMW Isetta, eine der kultigen „Knutschkugeln“? Oder ist das doch ein anderes Fahrzeug? Und wer war eigentlich „Onkel Paul“ ? 

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1960er: Viel Vergangenes auf einen Blick

Diese Aufnahme dürfte viele Erinnerungen wecken: Vermutlich Ende der 1960er Jahre blicken wir aus dem Flugzeug über den Asenberg hinaus auf die Stadt. Im Vordergrund sehen wir noch Wiesen anstelle der heutigen Hirschberger und Glogauer Straße, auch in der Wacholderstraße sind noch Bauplätze frei. An der Ecke Ginsterstraße/Ahornstraße steht noch eine Tankstelle und an der Ecke Heidestraße geht es (noch) nicht zu Toni ins „Mykonos“, sondern zur Gaststätte „Dillo“. In der Ferne (oben rechts) erkennt man schon den Rohbau der Lipperland-Klinik, die 1971 eröffnet wurde. Und das sind sicher längst noch nicht alle Unterschiede zu heute. Wer kann noch einige beitragen? (Wie immer: Ein Klick auf das untere Bild ermöglicht eine große Ansicht)

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1960er: Kurze Werbeunterbrechung mit alten Bekannten (VIII)

Am heutigen Montag schauen wir wieder knapp 50 Jahre zurück – und sehen: In Bad Salzuflen gibt es viele Unternehmen mit Tradition. Das Stadtcafe Am Markt 7 ist heute noch das älteste Cafe der Stadt und das Spanferkel von Daubel gehört ja zu unserer Stadt wie der Pickert zu Lippe. Fisch-Obendiek in Schötmar gibt es dagegen nicht mehr, selbst die Anschrift existiert nicht mehr. Denn die Lange Straße in Schötmar wurde bei der Großgemeindebildung 1969 umbenannt in Schloßstraße. Ähnlich dürfte es sich mit dem Haus „Carla“ von Frau Bobe verhalten. Denn auch die Namensgebung und die Hausnumerierung der Wüstener Straße hat sich zwischenzeitlich geändert. Vielleicht kann jemand zu dem Haus „Carla“ noch weitere Angaben machen?

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1960er: Flug über die Asenburgstraße – und etwas für Auto-Experten

Eine eher ungewöhnliche Perspektive sehen wir heute: Eine Luftaufnahme der Asenburgstraße, vermutlich Anfang der 1960er Jahre. In den Jahren zuvor ist der Bereich zwischen Ginster- und Holunderstraße gerade erst bebaut worden. In der Mitte sehen wir „Haus Hamburg“, wo gerade „Hochbetrieb“ zu sein scheint – wenn man nach den zahlreichen Fahrzeugen geht, die vor dem Haus abgestellt sind. Links unten befinden sich noch Gemüsegärten an der Stelle, an der später eine Sparkassenfiliale stehen wird. Und im „Stadtpark“ (ja, der hieß wirklich so) ist von einer KiTa Waldstraße noch nichts zu sehen. Für unsere Auto-Experten haben wir natürlich den Parkplatz einmal vergrößert. Vielleicht mag uns jemand helfen, die Fahrzeuge zu identifizieren?

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