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Ausstellung „Briten in Westfalen“

Eine sehr interessante Ausstellung gibt es noch bis Februar 2018 im Stadtmuseum Paderborn zu sehen: „Briten in Westfalen“ beleuchtet die über 70-jährige Geschichte britischer Soldaten und ihrer Angehörigen in unserer Region. Gekommen als Befreier, geblieben zunächst als Besatzer und dann als Alliierte mit vielfältigen privaten Verbindungen zwischen Deutschen und Briten, befindet sich die letzte aktive Kaserne heute in Bielefeld – von hier aus wird der Abzug organisiert. 

Bad Salzuflen spielte insbesondere in der ersten Nachkriegszeit in der britischen Besatzungszone eine wichtige Rolle, als Sitz von Verwaltungsbehörden, der ersten „Zonen-Post“ oder ausländischer Militärmissionen. Da wir aus unserem reichhaltigen Fundus etwas zur Ausstellung beitragen konnten, waren wir auf Einladung des LWL-Museumsamtes gestern zu Gast in Paderborn. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister, Michael Dreier, führte Dr. Bettina Blum mit ihrem Team auf unterhaltsame und sehr persönliche Weise in das Thema ein. Für den kurzen Weg vom historischen Rathaus zum Stadtmuseum hatten sich die Ausstellungsmacher etwas besonderes einfallen lassen: Eine britische Militärkapelle führte den Zug der Gäste durch die Innenstadt an – und selbst an original „ostwestfälisch-englischen Landregen“ hatte man dabei gedacht. 

Ausgestellt werden Objekte aus dem militärischen Leben, aber auch persönliche Dokumente und Fotos, privates und offizielles Filmmaterial sowie Interviews mit Deutschen und Briten, so dass ein lebendiges Bild der deutsch-britischen Geschichte entsteht. Der Bogen spannt sich von der Demokratisierung der Region über die ersten deutsch- britischen Hochzeiten, gemeinsame Schützenfeste, Austauschprogramme und manch Kneipenschlägereien bis hin zur Konversion der Kasernengelände. Darüber hinaus verraten Einblicke in die britischen Kasernen und Siedlungen, wie Soldaten und Familie hier lebten und was es für sie bedeutete, in Westfalen stationiert zu sein.  Vom 21. Oktober 2017 bis zum 28. Februar 2018 kann die Ausstellung nun im neuen Paderborner Stadtmuseum besucht werden. Von April 2018 bis September 2019 tourt dann die Ausstellung durch verschiedene Städte der Region, präsentiert durch das LWL-Museumamt für Westfalen.

Öffnungszeiten: Di – So 10-18.00 Uhr
Führungen werden in deutscher und englischer Sprache angeboten. Preis für eine Gruppenführung (maximal 15 Personen), 60 Minuten: 55,-€ (zuzüglich 2,- Eintritt pro Person)
Erwachsene: 2,50 € / 2,00 €
Eintritt inkl. öffentliche Führung: 5,00 Euro
Kinder bis 12 Jahre: freier Eintritt
Schulklassen: freier Eintritt

Weitere Informationen: www.briten-in-westfalen.de

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1920er: Idylle am Leopold

Es wird noch etwas dauern, bis man wieder so idyllisch, in Ruhe und entspannt am Leopoldsprudel wird sitzen können. Noch bis Frühjahr 2018 (mindestens) wird die Umgestaltung des Kurparks dauern. In Kürze wird gleichzeitig noch damit begonnen werden, die Quelle unter dem Brunnentempel zu sanieren. Schlimmstenfalls hätte dies den Abbruch des Salzufler Wahrzeichens bedeutet – wenn nicht schlaue Vorfahren für den Fall der Fälle eine Öffnung im Dach eingebaut hätten, durch die die Quelle saniert werden kann. Drücken wir die Daumen, dass diese „Operation am offenen Herzen“ störungsfrei abläuft.

Neben den beiden Damen in ihrem 20er-Jahre-Look und dem Blumenarrangement gegenüber vom Leopold sind übrigens auch die damaligen Kurparklaternen ein echter Hingucker….

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Tierisch: Maskottchen „Line“ wird „lebendig“

Die Ziege „Line“ gibt es bereits als Kinderbuch zum Lesen und als Plüschtier zum Knuddeln – künftig wird „Line“ auch „in Echt“ an den Veranstaltungen des Staatsbades und der Stadt teilnehmen. Das freundlich-flauschigen Gesicht des neuen Maskottchens der Staatsbad Salzuflen GmbH kann man sich also schon mal merken. „Die Ziege Line spricht Jung und Alt an und wird Bad Salzuflen auf sympathische Weise präsentieren“, freut sich Kurdirektor Stefan Krieger über die neue Einwohnerin.

Aber was hat es mit der Ziege Line auf sich? Es gibt viele Geschichten, die den Namen „Salzuflen“ herleiten. Eine (etwas augenzwinkernde) davon ist diese: Die Ziegen auf den Wiesen leckten ständig an Gras und Steinen. Aufgrund des Solewassers schmeckte alles lecker salzig. Aus „Salz-uf-lecken“ könnte dann der Stadtname entstanden sein. Vielleicht gab also einer von Line’s Vorfahren unserem Ort seinen Namen?

In der Tourist Information im Kurgastzentrum ist die Ziege Line als Plüschtier zusammen mit einem Büchlein erhältlich. Darin möchte die kleine Ziege das Geheimnis um das „weiße Gold“ lüften. Zukünftig wird sie immer neue Abenteuer erleben, bei denen besonders die Kinder mitfiebern werden.

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1900: Hilfe bei Identifizierung gesucht

Jetzt sind Heimat-Experten gefragt: Die hier gezeigte Postkarte ist lediglich beschriftet mit „Alte Mühle“. Wer hat eine Idee oder weiß vielleicht sogar jemand, um welche alte Mühle im Bereich Bad Salzuflen es sich handelt/gehandelt hat? Die Aufnahme dürfte aus der Zeit zwischen 1905 und 1915 stammen, es gibt einen Wasserlauf und hügeliges Gelände. Die Personen auf dem Foto dürften dem Fotografen „Modell gestanden“ haben, denn zur damaligen Zeit waren die Belichtungszeiten noch ganz andere als heute, wie man am Wasser links sehen kann… 

Tipps und Hinweise bitte gerne in die Kommentare oder per E-Mail an info@wdibsloabd.de – Herzlichen Dank!

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1980er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil XXII

Während die Brüderstraße an ihrem unteren Ende ja ein Reiz-Thema für den einen oder anderen ist, ist es um den oberen Teil relativ ruhig. In unserer Reihe „Bad Salzufler Straßenansichten“ werfen wir mal den Blick knapp 30 Jahre zurück: Vor der Weinstube zur Traube kann man mit Parkschein werktags noch eine Stunde parken, dahinter gibt es neueste Hifi-Elektronik und Fernseher. Gegenüber, auf der linken Seite, wirbt ein „Video Film Verleih“ um Kundschaft (Liebe Kinder, dass ist so eine Art Netflix – nur dass man da selber hingehen musste und wenn zu viele den gleichen Film sehen wollten, war der halt weg und man konnte ihn nicht sehen…). Auch der Rest der Straße ist noch voller Außenreklame und kein Laden scheint leer zu stehen…  

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1970er: Hauptverkehrsstraße Lange Straße

Heute laufen wir durch die neue Fußgängerzone und müssen – wenn wir Glück haben – keinem Auto ausweichen. Bis zum Bau der eigentlich Fußgängerzone war das ganz anders, wie unser heutiges Bild aus Anfang der 1970er Jahre zeigt: Wir blicken die Lange Straße hinunter Richtung Schliepsteiner Tor – damals eine Hauptverkehrsstraße. Zwar herrscht absolutes Halteverbot, doch die engen Bürgersteige laden nicht wirklich zum Bummeln ein. Vorne rechts sehen wir das Rheingold an der Ecke zur Steege, dahinter noch das alte Gebäude der Commerzbank. Vor der Drogerie stehen beleuchtete Verkehrsschilder, die den Fahrzeugen aus Richtung Herford den Weg weisen. Insgesamt sieht es heute doch wesentlich einladender aus in unserer Langen Straße…

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Mittwoch, 04.10.: SC Bad Salzuflen gegen den DSC Arminia Bielefeld

Im Rahmen der „Wir sind Ostwestfalen“-Kampagne bestreitet der DSC Arminia Bielefeld am Mittwoch, den 04.10.2017, ein Testspiel gegen den SC Bad Salzuflen – Anstoß ist um 18.30 Uhr auf dem Sportplatz im Schulzentrum Lohfeld (Zufahrt von der Heldmanstraße). Tickets für 8 Euro (Vollzahler) oder 4 Euro (Kinder bis inkl. 14 Jahre) gibt es an der Abendkasse oder bei den Vorverkaufsstellen: Der offiziellen Arminia Fan-Kneipe „PapperlaPUB“, Untere Mühlenstraße 12, oder bei „WüstenKids“, Salzufler Straße 23. Die Einnahmen aus dem Testspiel kommen unter anderem dem Breitensport in der Stadt Bad Salzuflen sowie dem Kinder- und Jugendzentrum „@on! Schötmar“ zugute.

2013 wurde Bad Salzuflen als erster Ort in Lippe Teil des Partnerkreises „Wir sind Ostwestfalen“. Mit diesem Kreis will sich der Zweitligist besser in der Region vernetzen und auch stärker mit den lokalen Sportvereinen austauschen. Dazu wird alljährlich ein Testspiel zwischen der Mannschaft des DSC und einem der Amateur-Vereine aus den Partnerstädten verlost. In diesem Jahr hatte die Losfee ein besonders glückliches Händchen für Bad Salzuflen. Björn Schollbach, Organisator und stellvertretender Fußballobmann beim SC Bad Salzuflen: „Wir freuen uns riesig auf einen großen Traditionsverein und bedanken uns noch einmal recht herzlich bei der Losfee für das feine Händchen. Aus Bad Salzuflen und Umgebung kommen sehr viele Arminia-Fans, die sich jetzt darauf freuen dürfen, das ihr Lieblingsclub direkt vor der Haustür spielt.“

Nach den Spielen gegen den SC Peckeloh (Versmold), den VfB Schloß Holte (Schloß Holte-Stukenbrock), VfL Holsen (Bünde) und TSG Harsewinkel (Harsewinkel) ist das Spiel in Bad Salzuflen bereits das fünfte Testspiel, das exklusiv im Rahmen der „Wir sind Ostwestfalen“-Kampagne ausgetragen wird. Und die Spieler vom SC Bad Salzuflen dürfen sich durchaus Hoffnungen machen: Im August verlor Arminia Bielefeld ein geheimes Testspiel gegen eine unbekannte preußische Bauernmannschaft aus der Nähe von Telgte mit 3:1 – es könnte also spannend werden!

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