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1960er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil XVII

Während am heutigen Vatertag viele Menschen wandern gehen (oder zumindest kurze Strecken bis zum nächsten Biergarten oder Grill zurücklegen), wandern wir in unserer Reihe Straßenansichten wieder mal in der Zeit zurück – in das Schötmar der 1960er Jahre. In der Schloßstraße, Höhe Begastraße blicken wir Richtung Schloß, dass von Ferne seine ursprüngliche, altrosa Farbgebung erahnen lässt. Das Cafe Witte, dessen Schriftzug an der Ecke Vehrlingstraße zu sehen ist, ist ebenso schon lange Geschichte wie das Gebäude auf der linken Seite an der Einmündung der Heldmanstraße. Heute steht hier ein Wohn- und Geschäftshaus, in dem jahrelang „Eisen-Carl“ zu Hause war. Einzig Schlachterei Nier ist nach wie vor am Schötmaraner Marktplatz beheimatet, dessen Verkehrsführung heute auch ein wenig anders aussieht…

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1980er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil XVI

Zum „16. Geburtstag“ unserer Serie gibt es zwar keinen Mofa-Führerschein, dafür aber einen „Doppelpack“: Wir biegen von der Lemgoer in die Mittelstraße ein. Hier sehen wir zunächst das Gasthaus „König“, in dem Hochzeiten, Beerdigungen, Kompanie- und Vereinsfeste gleichermaßen gefeiert wurden. Und auch wenn manch Alteingesessener sagt „Erst fielen die beiden Bäume, dann die Wirtschaft“, so kann hier heute an leckeren asiatischen Speisen im Kings Garden im Gasthaus König erfreuen. Beim Einbiegen in die Mittelstraße fällt die linke Ecke des Gebäudes auf: Hier befand sich mal eine Filiale der (damals noch) städtischen Sparkasse. Sie zog später in einen Bungalow an der Bertastraße um – der inzwischen auch schon länger zu Wohnraum geworden ist. Beim Blick in die Mittelstraße auf dem zweiten Foto sehen wir „Radio Ellermann“ mit seinem (damals) modernen Angebot für „Fernsehen, Funk und Alarm“. Heute kann man hier seine Möbel aufpolstern lassen…

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1910er: Der Kurpark im Wandel

Nachdem mit dem offiziellen Spatenstich am Freitag der Auftakt zu den Bauarbeiten im Kurpark begangen wurde, schauen wir einmal in die Anfänge des Parks zurück. Von der Jahrhundertwende bis zum 1. Weltkrieg hatte das Kurwesen in Salzuflen eine rasante Entwicklung hingelegt. Nahezu jährlich kam etwas Neues hinzu, auch im Kurpark. Wir blicken hier vom Dach des Kur- und Stadttheaters quer über den Park auf die Wandelhalle, die zunächst als hölzernern Brunnenausschank errichtet wurde und dann stetig erweitert wurde. Ende der fünfziger Jahre wurde sie für den Bau der Konzerthalle abgerissen. Apropos Musik: Wir sehen auch gleich zwei Pavillons für Konzerte – eines rechts am Gradierwerk und Kurparkeingang (ungefähr da, wo sich heute das Wasserspiel befindet) und eines links vor dem Theater. Beide wurden in den 1920ern durch einen Neubau anstelle des linken Pavillons ersetzt. Interessant die Menge an Sitzgelegenheiten – vor allem vor der Kurhaus-Terrasse an der damaligen Hauptallee…

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1950er: Auf in’s Bega Bad!

Noch ist die Witterung ja eher was für abgehärtete Schwimmer, aber im Laufe dieses Monats wird das Bega Bad wieder seine Pforten öffnen. Grund genug für uns, einmal einen Blick zurück zu werfen in das alte Salzufler Freibad. Im Sommer 1955 verbringt ein englischer Junge namens Barney die Sommerferien mit seinen (deutschstämmigen) Großeltern in Bad Salzuflen und genießt die herrlichen Sommertage im Freibad. Ob er sich auch an den Dreier und den Fünfer im Hintergrund getraut hat, ist nicht überliefert… We send a „Thank You“ for this picture to Great Britain!

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1980er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil XV

Heute schauen wir in eine Ecke der Stadt, die mancher noch aus seiner Sturm- und Drangzeit gut kennen könnte: Von der Hochstraße schauen wir in Richtung Neumarkt, wo im Hintergrund die Leuchtreklame vom „King’s Pub“ schon leuchtet. Über Wirt Kurt Gnade gab es erst kürzlich einen lesenswerten Artikel in der Lippischen Landeszeitung (Link). Gegenüber leuchtet das Schild vom Restaurant „Pfeffermühle“ wie eh und je (weiß eigentlich jemand, was sich vorher in dem Haus befand?) und an der Ecke lädt das Restaurant „Adria“ zu jugoslawischen Spezialitäten. Das Parteibüro der CDU ist inzwischen verschwunden, aus dem Restaurant „Adria“ wurde die Gastronomie „Next Selection“, nur Friseur Junkermann an der rechten Straßenseite schneidet, wäscht und föhnt nach wie vor…

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1960er: Schötmar, Kattenbrink

Heute mal wieder das Suchspiel: „Wo steht mein Haus?“. Auf dieser Luftaufnahme vom Kattenbrink lässt sich vieles entdecken: Die Häuser fertig, die Straßen noch nicht alle ausgebaut und drumherum noch viel Freiflächen. Auf der B239 ist ein einziges Fahrzeug unterwegs, von Wohnwagen Ullrich ist noch nichts zu sehen. Ebenso wie von der ausgebauten Industriestraße, dem (heute) ehemaligen Tielsa-Gelände oder anderen Betrieben an der Straße. Anstelle des heutigen Jugendzentrums @on stehen noch Baracken und aus dem Hintergrund grüßen als helles „Gebirge“ die Hoffmann’schen Stärkefabriken aus Salzuflen. Viel Spaß beim weiteren Unterschiede-Suchen und herzlichen Dank an die Bildgeberin!

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