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1980er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil XIV

Im vierzehnten Teil unserer Serie blicken wir die Mauerstraße hinab in Richtung Herforder Tor. Das Schild links kündet vom „Hotel Lippischer Hof“ – heute befindet sich in diesem Teil des Hotels die „Walter’s Pharmacy“. 1953 wurde hier eine Hoteltradition begründet, die inzwischen in der dritten Generation fortgeführt wird. Inzwischen auch mit einem weiteren Anbau – auf der Fläche, die sich hier noch als Hintergärten der Hochstraße an der Stadtmauer zeigt. Im Dachgeschoss dieses Anbaus befindet sich heute „The View“, benannt nach dem Blick über die Innenstadt von Bad Salzuflen, den man übrigens auch über diese Webcam betrachten kann. Die Raumausstatterei Karl Strunk (gegründet 1924) auf der rechten Seite ist dagegen schon lange Geschichte und auch eine jahrzehntelange Salzufler Institution, die rechts um’s Eck in der Salzsiederstraße bestand, existiert seit dem Tod von Werner Beermann in diesem Jahr auch nicht mehr…

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1880er: Kein Kurpark, kein Kurhaus in der Parkstraße

Heute werfen wir einen seltenen und einzigartigen Blick auf die Zeit vor 1900: Wir sehen die erste Sophienquelle (erbohrt 1833 bis 1839, heute nicht mehr existierend) mit einem kleinen, hölzernen Brunnenausschank am Ende des heutigen Erlebnisgradierwerks. Rechts davon sehen wir: Nichts. Weder der Kurpark noch das Kurhaus existieren. Das erhöht stehende Gebäude mit den davor sichtbaren Baracken ist das 1876 errichtete Sophienhaus, eine Kinderheilanstalt. Durch die vorhandenen (und vor allem die nicht-vorhandenen) Bauten lässt sich dieses historische Foto aus dem Stadtarchiv auf die Zeit zwischen 1882 und ca. 1892/95 datieren. Im Grunde sehen wir hier die „Ruhe vor dem Sturm“, der mit dem rasanten weiteren Aufstieg Salzuflens zum Kurort und Heilbad und einem großen Bauboom 1890 seinen Anfang nahm…

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1950er: Käfer-„Plage“ am Posteck

Die Ecke an der Post – oder das „Post-Eck“, wie es auf dieser Ansichtskarte vmtl. aus den 1950ern genannt wird – hatten wir schon ein paar Mal hier als historische Aufnahme (hier und hier). Aber stets mit Hochwasser. Deshalb heute mal ein Blick auf eine Zeit, in der man an der Ecke der Steege noch Konfitüren, Südfrüchte, Zigarren sowie Gold und Silber kaufen konnte. Heute gibt es da ja mehr schöne Textilien. Eines fällt aber bei dem Bild auf: Das Auto des Jahres (oder Jahrzehnts) ist definitiv der VW Käfer – wir zählen mindestens sechs. Und Ihr?

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1980er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil XIII

In unserer Reihe der Straßenansichten schauen wir heute auf die Ecke Ahornstraße/Lindenstraße. Der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch an „Schmeißer’s Bierstuben“, die rechts im Bild zu sehen sind. Hier war eines der Quartiere der 4. Schützenkompanie. Nach dem Tod von Wirt Gerd Schmeißer wurde das Haus erst als Notunterkunft für Rußlanddeutsche genutzt und dann abgebrochen. Heute stehen auf beiden Seiten der Einmündung Lindenstraße neue Wohngebäude – ebenso wie anstelle des Hauses von Tierarzt Begemann, dessen Praxis sich links hinter dem großen Baum versteckt. Kommt es einem eigentlich nur so vor oder war Bad Salzuflen früher wirklich viel grüner?

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1900+: Frohe Ostern aus Bergkirchen

Mit dieser einzigartigen Ansicht von Bergkirchen von 1909 wünscht das Team von wdibsloabd.de Ihnen und Euch frohe Ostern und schöne Feiertage. Vielleicht bei einem kleinen Spaziergang nach oder rund um Bergkirchen? Hier fand heute morgen um 6 Uhr schon die Ostermette statt. Bergkirchen ist auch bekannt für seine musikalischen Veranstaltungen – die Termine für 2017 sind hier zu finden.

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1980er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil XII

Es sind zwar Ferien, aber wir werfen doch mal einen Blick zurück in die Schule. Beziehungsweise „auf“ eine Schule. Die alte Berufsschule wurde 1928 eingeweiht, als Gemeinschaftsprojekt der beiden damals noch eigenständigen Städte Bad Salzuflen und Schötmar. Jeder Salzufler und Schötmaraner “Stift” hatte wohl mal die Ehre diese heiligen Hallen zu betreten. Später wurden dann alle Lehrlinge nach Lemgo in das Lüttfeld gebeten. In die ehemaligen Berufsschule zogen Teile der Stadtverwaltung ein, die Klassenzimmer waren – im wahrsten Sinne des Wortes – bis unter’s Dach mit Büros belegt. Zur Geschichte des Gebäudes gab es übrigens im vergangenen Jahr einen interessanten Artikel im „Salzstreuner“. Im Hintergrund zu erahnen: Freie Wiesen, wo sich heute Pit Stop, Marktkauf und Co. befinden. 

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1960er: Abi? Reine Nervensache!

Heute feiern die Abiturienten von Bad Salzuflen wieder ihr „Brunnensaufen“ – und setzen damit eine jahrzehntelange Tradition fort. Schon Ihre Eltern und Großeltern feierten die Zulassung zum Abitur, den letzten Schultag und das Bestehen der „Reifeprüfung“ kräftig. Das sehen wir auch auf diesem Schnappschuss von Mokka Moritz: Auf dem Hof des damaligen „Neusprachlichen Mädchengymnasiums“ an der Ahornstraße (heute Grundschule) hat sich ein Abitursjahrgang auf dem Planwagen versammelt und beruhigt die nachfolgenden Generationen mit dem Spruchband „Reine Nervensache (?)“. Ob es den künftigen Abiturientinnen geholfen hat? Wir wissen es nicht, aber vielleicht erkennt ja jemand seinen Abi-Jahrgang auf dem Foto wieder? Für Hinweise sind wir immer dankbar.

Ansonsten wünschen wir der diesjährigen Abiturientenschar Freude beim Feiern, Erfolg beim Lernen und Gutes Gelingen bei den Prüfungen!

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1980er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil XI

Eigentlich ist der heutige Blick aus unserer Reihe „Straßenansichten“ gar nicht so alt: Schließlich verschwand der „Quellenhof“ erst vor zwei Monaten aus dem Stadtbild und auf die seit den 1970ern geplante Verlegung der Straßenführung wird man wohl noch ein bisschen warten müssen. Werfen wir deshalb einen Blick zurück, als „alles noch beim Alten war“. Der „Quellenhof“ präsentiert sich noch als „Hotel“, „Cafe“ und „Restaurant“, die „Laterne“ nebenan bekommt gerade neuen Nachschub an flüssigen Grundnahrungsmitteln. Am Schliepsteiner Tor gibt es im Kiosk an der Ecke noch Lotto, Totto und Zigaretten – nur die ehemalige Kurverwaltung (links) ist durch „Tieferlegung“ bereits zum modernen Wohn- und Geschäftshaus umgebaut.

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„Beutel-Lipper“ und die „Statue of Lipperty“ – Make Lippe Great Again!

Das perfekte Accessoire für jeden Lipper, noch dazu bio, FairTrade und aus 100 Prozent Baumwolle handgemacht aus der Region: Mit den neuen praktischen Tragebeuteln von „Katze“ Marc-Oliver Schuster kann man Lippe in die weite Welt (oder wenigstens bis zum nächsten Bäcker) tragen. Das Beste daran: 20 Prozent der Einnahmen gehen an „Vorlesebande e.V.“ – der Verein unterstützt stationäre sowie ambulante Kinderhospize, Kinderkrankenhäuser und Kinderheime mit einer mobilen – auf die Bedürfnisse der Kinder ausgerichteten – Bibliothek. Die Beutel haben lange Henkel, sind grünkohlgrün oder lippisch-radieschenrot und mit pickertgelber Schrift einseitig bedruckt. Vertrieben werden sie vom Lektora Verlag aus Paderborn, bislang allerdings nur online hier (aber vielleicht findet sich ja eine Buchhandlung, eine Tourist-Info oder eine Bäckerei, die die Beutel gerne in ihr Sortiment aufnehmen möchte?).

Die Idee der Internationalisierung kam Erfinder Marc-Oliver Schuster (vielen besser bekannt als Poetry-Slam-Moderator, Vielseitigkeitswortverdreher und bekennender Arminia-Fan „Katze“) übrigens beim Vergleich der New Yorker Freiheitsstatue mit dem Hermannsdenkmal: „Der Hermann ist more kawenzmännisch als diese kleine geschenkte Statue in der Nähe des Atlantiks. New York liegt gerade mal 10 Meter über Normal-Null, von daher ist das Wahrzeichen Lippes insgesamt gesehen definitiv höher und damit Greater!“

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1910er: Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten…

Es wird noch etwas dauern, bis sich der Marktplatz wieder einigermaßen ordentlich präsentiert – deshalb werfen wir heute einen Blick zurück in die Anfänge des 20. Jahrhunderts und schauen vom alten Amtsgericht (Heute „Lebenslang“) auf das historische Rathaus. Da treffen sich gerade zwei Welten: Das Pferdefuhrwerk begegnet einem Automobil – damals noch eine Seltenheit. In der Mitte der Straße liegen die Gleise der Pferdebahn vom Bahnhof bis zum Kurpark und Zahnarzt Lehmann wirbt für sein „Zahn Atelier“. Interessant auch die Gebäude rund um das Rathaus. Rechts sehen wir noch den historischen Renaissance-Erker von 1628, dahinter das noch weitgehend unverbaute Gebäude Am Markt 15. Direkt hinter dem Rathaus steht noch ein altes Gebäude, dass in den 1930ern durch einen Neubau ersetzt werden wird und lange Jahre die Buchhandlung Schade beherbergen wird und heute noch das „Ratsstübel“. Ganz hinten an der Steege strahlt uns noch ein Fachwerkhaus an: Das erste Badehaus mit der Kurverwaltung.

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