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Aktuell: 70 Jahre NRW – Wir gratulieren!

Heute feiert das Bundesland Nordrhein-Westfalen seinen 70. Geburtstag. Am 23. August 1946 beschloss die damalige britische Militärregierung die Gründung des Landes, knapp zwei Wochen nachdem sich die erste zivile deutsche Regierung nach dem 2. Weltkrieg erstmals getroffen hatte. Als Lipper schicken wir einen „Herzlichen Glückwunsch“ nach Düsseldorf, denn wir sind erst seit 69 Jahren Nordrhein-Westfalen. Und das kam so:

Lippe blickt zurück auf beinahe 900 Jahre Eigenständigkeit als Grafschaft, Fürstentum und Freistaat. So gab es auch nach Kriegsende in Lippe zunächst wieder eine eigene „Landesregierung“ in Detmold. Und die stand vor der Wahl: Soll Lippe Teil von Niedersachsen oder Teil von Nordrhein-Westfalen werden? Der lippische Ministerpräsident Heinrich Drake verhandelte zäh und schließlich, im Januar 1947, fiel die Entscheidung zugunsten von NRW. Die wichtigsten Zugeständnisse aus Düsseldorf: Das lippische Vermögen bleibt unangetastet und die Kultureinrichtungen Lippes ebenfalls (an diese „lippischen Punktationen“ muss man heute hin und wieder auch mal erinnern, wie so manche Diskussion in der jüngsten Vergangenheit gezeigt hat). Aus diesem Kompromiss stammt auch der Lippische Landesverband, eine in Deutschland einzigartige Einrichtung. Aber auch die Existenz, bzw. der Erhalt des Landestheater, des Landgerichtes, der Sitz der Bezirksregierung und die Musikhochschule verdankt Lippe dem Verhandlungsgeschick von Heinrich Drake.

Mit der lippischen Rose im Landeswappen gehörte Lippe ab 1948 dann auch „wirklich“ dazu – auch wenn sich die Rheinländer und Westfalen dabei gleich einen Faux-Pas leisteten. Denn im offiziellen und originalen Landeswappen ist die Rose falsch herum, mit der Spitze nach oben statt nach unten. Erst nach 2007 wurde dieser Fehler durch ein neues, nicht-amtliches „Nordrhein-Westfalen-Design“ zumindest teilweise behoben. Dabei ist die Lippische Rose der älteste Teil des Wappens von NRW, es geht auf das Jahr 1218 zurück. Den Rhein im Grünen und das Westfalen-Pferd gab es erst seit 1817, bzw. dem 15. Jahrhundert…

Aber Schwamm drüber: Am Geburtstag soll man feiern! Das findet am Wochenende mit einem NRW-Tag in der Landeshauptstadt statt. Nähere Informationen findet man hier: NRW-Tag 2016.

Alles Gute, NRW!

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1950er: Drei Türme der Salzufler Stadtgeschichte

Drei Türme unserer Stadt – und jeder erzählt aus einem anderen Teil unserer Stadtgeschichte. In der evangelisch-reformierten Stadtkirche auf dem Hallenbrink (links) fand heute nach eingehender Renovierung wieder der erste Gottesdienst statt. Die Ursprünge der ersten Kirche in Salzuflen gehen wohl auf das Jahr 1400 zurück, zuvor unterstand Salzuflen der Kilianskirche in Schötmar. Der Katzenturm in der Bildmitte ist aus dem 15. Jahrhundert und der letzte Turm der Stadtbefestigung, die einst den Ort umgab. Die katholische Liebfrauenkirche ist die „Jüngste“ im Bunde, sie wurde 1956-58 erbaut. Der Neubau war notwendig geworden, weil die alte Kirche an der Grabenstraße nicht mehr genug Raum bot für die vielen Besucher. Dabei gab es von 1531 bis 1877 gar keine katholische Gemeinde in Salzuflen, weil die Stadt (und das Land Lippe) durch die Reformation evangelisch geworden waren.

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1960er: Flug über die Asenburgstraße – und etwas für Auto-Experten

Eine eher ungewöhnliche Perspektive sehen wir heute: Eine Luftaufnahme der Asenburgstraße, vermutlich Anfang der 1960er Jahre. In den Jahren zuvor ist der Bereich zwischen Ginster- und Holunderstraße gerade erst bebaut worden. In der Mitte sehen wir „Haus Hamburg“, wo gerade „Hochbetrieb“ zu sein scheint – wenn man nach den zahlreichen Fahrzeugen geht, die vor dem Haus abgestellt sind. Links unten befinden sich noch Gemüsegärten an der Stelle, an der später eine Sparkassenfiliale stehen wird. Und im „Stadtpark“ (ja, der hieß wirklich so) ist von einer KiTa Waldstraße noch nichts zu sehen. Für unsere Auto-Experten haben wir natürlich den Parkplatz einmal vergrößert. Vielleicht mag uns jemand helfen, die Fahrzeuge zu identifizieren?

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Aktuell: Bad Salzuflen Panorama auf Mausklick

Mit einem Mausklick das Panorama der Altstadt genießen – das geht ab sofort über die neue HD-Webcam, die das Staatsbad Salzuflen in Kooperation mit der feratel media technologies GmbH installiert hat. In Echtzeit schwenkt die Kamera, die auf dem Dach des Altstadthotels Lippischer Hof montiert wurde, über den Stadtkern und liefert neben einem großartigen Blick auch viele zusätzliche Informationen zu Veranstaltungen, Themen und Angeboten im Staatsbad. Die Webcam wird Internetnutzern künftig immer öfter begegnen: Die feratel media technologies GmbH verteilt Livebilder von über 400 Standorten in Europa und den USA über ein dichtes Mediennetzwerk, bestehend aus TV Partnern, Onlineportalen, App Kooperationen sowie über Smart- bzw. HbbTV. Jährlich generieren die von feratel produzierten Panoramabilder alleine online über 220 Millionen Page Impressions. Ein Beispiel dafür hat der eine oder andere vielleicht schon beim Blick auf wetter.com gesehen. Natürlich ist die Live-Cam auch über unsere Seite erreichbar – in der Menüleiste links öffnet sich auf Mausklick das tolle Panorama unserer schönen Stadt!

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Hier klicken für die Panorama-Webcam!

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Eine Zeitreise: Bad Salzuflen – Einst & Jetzt

Bad Salzuflen – Einst & Jetzt. Erlebt in unserem neuen Video die Veränderungen der Jahrzehnte und Jahrhunderte im Vergleich von alten und aktuellen Aufnahmen. Zu unserem fünfjährigen Gruppenjubiläum zeigen wir Euch hier erstmals eine Gegenüberstellung von Bad Salzuflen „Anno dazumal“ und „Heute“. Es wird deutlich sichtbar, was sich alles verändert hat – aber auch, welche Ecken in unserer Stadt ihren Charme der Vergangenheit bewahrt haben. Viel Spaß beim Anschauen!

Tipp: Fürs Anschauen in den Vollbild-Modus wechseln! 😉

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1950er: Das Glück der Erde…

Während die Reiter ihre Sache in der Stadt am Zuckerhut ja augenscheinlich ganz gut machen, ist es vielleicht mal Zeit und Gelegenheit, an die großen Zeiten des Pferdesportes in Bad Salzuflen zu erinnern. Zunächst auf Einladung des Staatsbades fanden zahlreiche Turniere in Bad Salzuflen statt. Diese gelungene Momentaufnahme von Mokka Moritz aus den 1950er Jahren zeigt eine Begegnung am Rande eines solchen Turniers: Ein (vermutlich) britischer Reiter ist sichtlich stolz auf sein Pferd. Das Turnier dürfte im Stadion Flachsheide stattgefunden haben – vielleicht hat jemand noch ein paar mehr Informationen zu diesem Bild, den Turnieren allgemein oder dem Pferdesport in Bad Salzuflen?

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1970er: Arbeitsalltag zu Wochenbeginn

Es ist wieder Montag und wir starten in eine neue Woche – passend zum eher ungemütlichen Wetter mit einem Bild von 1971: Die Güterzuglokomotive 050 512-3 rangiert mit einigen Wagen auf Gleis 1 des Salzufler Bahnhofs. Gerade schickt sie sich an, mit ihrem kurzen Güterzug den Bahnhof Richtung Herford zu verlassen, nachdem sie zuvor einem Personenzug die Vorfahrt lassen musste. Das Signal sagt noch deutlich: Halt! Zu dieser Zeit wurde Gleis 1 noch hauptsächlich für den Güterverkehr genutzt, durchgehende Züge hielten an Gleis 2. Heute „ruckeln“ sich die Züge der Westfalenbahn an dieser Stelle auf das richtige Gleis, bevor sie am Bahnsteig zum Stehen kommen…

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1920er: Wer findet alle Unterschiede?

So dürften den Salzhof nur noch wenige kennen: Um 1920 (sofern die Angabe stimmt) blicken wir die Lange Straße hinunter Richtung Markt, die Häuserzeile „Hinter der Wieke“ zeigt sich noch wie sie seit Jahrhunderten hier stand. Natürlich fällt sofort die Mauer links ins Auge, die die Saline einfasst. Ja, richtig, hier heißt es wirklich mal „Saline“ – denn hier wurde über die Jahrhunderte mitten in der Stadt Salz gesiedet. Die ersten drei Häuser rechts existieren alle nicht mehr – die ersten beiden sind kurz nach dieser Aufnahme durch Neubauten ersetzt, bzw. umgebaut worden und eines der ältesten Häuser der Stadt, vor dem gerade ein Pferdefuhrwerk steht, wurde noch 1980 abgerissen und präsentiert sich bis heute am Salzhof als schmerzhafte Baulücke. Und die quirlige Jugend hat sich natürlich auch versammelt, um dem Fotografen bei seiner Arbeit zuzuschauen…

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1910er: Der Rosengarten einst oder jetzt?

Einst oder jetzt? Der Blick in den Rosengarten an den alten Badehäusern ist heute wieder so schön wie auf dieser Postkarte vom Anfang des 20. Jahrhunderts.
Im Stile neuer Sachlichkeit wurde der Rosengarten in den 1950er Jahren umgestaltet und entwickelte sich immer mehr zu einem „innerstädtischen Stiefkind“. Erst kurz nach der Jahrtausendwende entstand sowohl in den alten Badehäusern wie auch im Rosengarten neues, blühendes Leben. Seither präsentiert sich der Rosengarten fast genauso wie vor 100 Jahren in der „Belle Epoque“…

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1950er: Ein Kurhaus mit vielen Details…

Eigentlich ein Standard-Bild aus unserer Stadt – und doch sieht man auf den zweiten Blick viele kleine Details, die es heute nicht mehr gibt. Auf dieser Postkarte aus den 1950er Jahren zeigt sich das Kurhaus noch (fast) im Vorkriegs-Zustand. Der Windfang des Ausgangs ist noch nicht im Wirtschaftswunder-Chic verkleidet, zierliche Lampen hängen am Gebäude. Die großen Doppelfenster lassen sich anscheinend noch öffnen, auch wenn es schon moderne „Panorama-Fenster“ ohne Sprossen sind. Und der üppige Blumenschmuck verleiht dem ehrwürdigen Gemäuer noch mal ein ganz anderes Aussehen als heute. Bald wird vor dem Haus von 1900 eine (weitere) Terrasse aufgeschüttet werden, so dass es diesen Blick in dieser Form in Zukunft nicht mehr geben wird…

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