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1960er: Kurze Werbeunterbrechung mit alten Bekannten (VII)

Bei unserem heutigen Werberückblick steht es „unentschieden“. Zwei der Geschäfte, die 1967 in der Jubiläumsschrift der Schützen inseriert haben, gibt es heute noch. Zwei nicht mehr. Firma Tittel in der Schießhofstraße ist noch heute ein feststehender Begriff für Salzufler und auch Tapeten Schäfer am Markt (gegenüber Rathaus) gehört untrennbar zum Stadtbild. „Gardinen Matia“ befand sich 1967 noch in der Langen Straße 35, später wohl in der Osterstraße, oder? Und dass Germania Bier „ein Grund zum Trinken!“ war, ist schon ein paar Tage her. Wie Wikipedia zu berichten weiß, gehörte die Brauerei in Münster um 1960 mit einem Jahresausstoss von 600.000 Hektolitern zu den großen Brauereien des Bundesgebietes. Sie fusionierte 1963 mit der Dortmunder Union Brauerei, 1984 wurde die Bierproduktion in Münster eingestellt. Auch heute kann man in der Wenkenstraße 8 übrigens ein Bier trinken – und dazu eine Shisha rauchen. Zuvor war das markante grüne Fachwerkhaus unter dem Namen „Bauernstuben“ bekannt…WDiBSloabd_1967_BadSalzuflen_Schützenverein_Festschrift_400_Jahr_Feier_071_WEB

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1950er: Wir pendeln zur Arbeit nach Lage

Die neue Arbeitswoche hat begonnen – und damit beginnt für einige von uns auch die Pendelei zum Arbeitsplatz. Einen solchen Arbeitsplatz außerhalb von Bad Salzuflen schauen wir uns heute mal an: 1957 macht sich Dampflok 93 763 im Bahnhof von Lage daran, mit ihrem Ein-Wagen-Zug Signal für Signal an der Strecke zwischen Lage und Bad Salzuflen abzufahren. Denn die Lampen der Signale wurden damals mit Gas betrieben und die Gasflaschen mussten regelmäßig ausgetauscht werden. Die umfangreichen Gleisanlagen und die zahlreichen Güterwagen zeigen deutlich: „Güter gehören auf die Bahn!“ Oder gehörten es zumindest damals. Der große Speicher im Hintergrund steht übrigens immer noch dort – hinter ihm erhebt sich seit 1978 aber die Hochbrücke der B66, die den (hier nicht sichtbaren) Bahnübergang an der Lemgoer Straße ersetzte und die derzeit saniert wird. Wenig wissen wir leider über den rechts sichtbaren Wasserturm. Vielleicht kann hier einer unserer Leser etwas Licht ins Dunkel bringen?WDiBSloabd_1957_Lage_Propangaszug_vom_Stellwerk_WEB

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1910er: Drei einzelne Sophienhäuser

Zum Sonntag präsentieren wir hier wieder ein ganz besonderes Bild. In den letzten Jahren vor dem ersten Weltkrieg schauen wir aus einem Fenster der „Villa Johanna“ auf die Sophienhäuser. Richtig, der große Bau des DRK bestand ursprünglich aus einzelnen Gebäuden. Doch noch einige Besonderheiten sind auf diesem Bild zu sehen. Vor uns liegt die Sophienstraße, an der gerade die Baugrube für das Haus Nr. 7 ausgehoben worden ist – das Gebäude existiert übrigens heute noch. Quer durch das Bild verläuft die Nußallee und wer ganz genau hinschaut, erkennt vor der Nußallee sogar noch die Gleise der Herforder Kleinbahn, die an dieser Stelle parallel zum Fußweg verlief (aber dazu können wir Euch hoffentlich bald noch ein anderes Bild zeigen). Zu dieser Zeit wurde die Kleinbahn übrigens noch mit Dampfloks betrieben. Achja, und last, but not least, sehen wir im Hintergrund noch das Schützenhaus – zu dessen Geschichte könnt Ihr in der nächsten Ausgabe des Salzstreuners mehr lesen!

WDiBSloabd_191X_BadSalzuflen_Salzuflen_Sophienstrasse_5_Sophienhaus_und_Logierhaeuser_aufgenommen_zwischen_1910_und_1914_WEB(Wie immer: Auf das Foto klicken für größere Ansicht!)

 

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1970er: Von Schötmar in die weite Welt…

Ein Blick auf den Winterfahrplan 1972/73: Die Abfahrtstafel des Bahnhofs Schötmar weist neben altbekannten Zielen wie Herford, Detmold und Altenbeken auch so illustre Orte wie Bremen, Cuxhaven und Wilhelmshaven aus. In etwas mehr als zweieinhalb Stunden reiste man damals von der Bega umsteigefrei an die Weser, über Bünde, Rahden, Sulingen, Bassum und Syke. Solche Eilzüge über Nebenstrecken wurden und werden von Eisenbahnfreunden liebevoll „Hecken-Eil-Züge“ genannt, weil sie abseits der Hauptstrecken verkehrten. In Richtung Süden war die Fahrt von Schötmar dafür nicht ganz so bequem: Spätestens in Altenbeken musste umgestiegen werden. Der durchgehende Zug nach München hielt nur in Salzuflen…WDiBSloabd_1973_02_17_Schötmar_Bahnhof_Halle_Innen_Fahrplan_1972_WEB

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1910er: Villa Stüde in der Wenkenstraße

Das Foto des heutigen Tages ist im doppelten Sinne historisch: Die Aufnahme aus der Zeit um 1910 zeigt das damals gerade neu errichtete Kinderkurheim „Villa Stüde“ – das Haus wurde erst vor kurzem abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Das Gebäude an der Ecke Wenkenstraße / Lietholzstraße zeigt sich auf dieser Postkarte von seiner besten Seite. Noch mit offenen Balkonen (die später zugebaut oder verglast wurden) und ganz im Stil der Belle Epoque vor dem 1. Weltkrieg. Die Mädchen in feinen Kleidern, während die Jungs fast ausschließlich den damals so beliebten „Matrosen-Look“ tragen. Leider ist das Haus nie unter Denkmalschutz gestellt worden, so dass nach einer längeren Zeit des Leerstandes nur noch die Abrissbirne auf diesen klassischen Vertreter Bad Salzufler Bäder-Architektur wartete…WDiBSloabd_1910er_BadSalzuflen_Postkarte_Haus_Stüde_Wenkenstrasse_Aussenansicht_WEB

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1970er: Postkartenwetter am Uhrenturm

Bilderbuch-Wetter oder Postkartenwetter. Heute trifft wohl beides zu und wir werfen einen Blick auf unser heutiges Motiv: Bei mindestens ebenso (wenn nicht noch schönerem Wetter) präsentiert sich die alte Postkutsche für Rundfahrten vor dem Uhrenturm an der Parkstraße. Die beiden Gradierwerke sind inzwischen komplett renoviert, bzw. neu aufgebaut worden. Das Haus rechts im Hintergrund hat sich auch deutlich verändert. Aber eine Pferdekutsche: Die gibt es nach wie vor und lädt zur Rundfahrt durch den Landschaftsgarten ein. Viel Spaß am heutigen Sonnen(Sonn-)tag!

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1960er: Ein Marktplatz, wie er früher einmal war…

Im Winter 1965 blicken wir hier von der Treppe des historischen Rathauses auf den Marktplatz. Wir entdecken Kopfsteinpflaster, wenig Verkehr und ein paar kleine Besonderheiten: Das ehemalige Amtsgericht links hat noch seinen „dritten Stock“ und dient als Gebäude der Stadtverwaltung. Heute findet man hier das „Lebenslang“. Das Traditionshaus „Biesemeier“ und die Brandessche Apotheke findet man nach wie vor an gewohnter Stelle, während „Kaiser’s Kaffee“ (Osterstraße 33) heute aus dem Stadtbild gänzlich verschwunden ist – hier kann man sich heute im „Yol“ bewirten lassen. Ein „Hingucker“ versteckt sich fast hinter dem Apotheken-Schild. Wer erkennt, was für ein Auto hier die Osterstraße hinunter kommt?
P.S.: Wie immer vergrößern sich die Bilder durch Anklicken 😉

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Lippisch Kochen mit Alex empfiehlt: Pizza Döner

Passend zum heutigem EM-Halbfinale empfiehlt unsere Chefköchin Alex ein Gericht, mit dem man fußballbegeisterte Freunde ebenso zufrieden stellen kann wie die eigene Mannschaft. Und das Beste: Von den Herkunftsländern der Zutaten ist keine Mannschaft mehr im Turnier! Naja, zumindest, wenn man es ein wenig augenzwinkernd betrachtet 😉 Jetzt aber los mit der heutigen Empfehlung unserer lippischen Köchin, damit bis zum Anpfiff alles fertig ist. Viel Spaß beim Lesen und Nachmachen!

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1970er: Doppeltes Glück am Schliepsteiner Tor

Zurück in die Zeit, als das Schliepsteiner Tor noch Durchgangsstraße war: Vor 1974 schauen wir auf das Haus Am Schliepsteiner Tor 2. Während links die chemische Reinigung ein „Kleiderbad“ verspricht, lockt im Kiosk rechts gleich doppeltes Glück. Nicht nur beim Lotto-Toto, sondern auch bei den Glücksreisen, die man hier buchen kann. Oder war damit der Ausflug zur Ziehung der Lotto-Zahlen gemeint? Wer weiß denn noch, wem diese Geschäfte gehörten? Und wer hat hier Lotto gespielt oder seine Kleidung zum Reinigen gebracht? WDiBSloabd_197X_BadSalzuflen_Salzuflen_AmSchliepsteinerTor2_vermutlich_vor_1973_WEB

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1980er: Baustelle Schulzentrum Aspe

In letzter Zeit viel diskutiert: Der Umbau des Schulzentrums Aspe. Ob, wie und wann (und für welches Geld) umgebaut wird, steht noch in den Sternen – wir blicken derweilen einmal zurück auf die Anfänge. Anfang der 1980er Jahre wird noch fleißig an den Außenanlagen gewerkelt, während der Schulbetrieb schon läuft. Bauarbeiten bei laufendem Betrieb kennen die heutigen Schülergenerationen ja auch schon zur Genüge. Man darf gespannt sein, wann sich diese Bilder wiederholen…WDiBSloabd_1980_xx_xx_BadSalzuflen_Schulzentrum_Aspe_001_WEB