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1960er: Garagen an der Herforder Straße

Bei diesem Bild brauchen wir Eure Hilfe: Mitte der 1960er Jahre blicken wir auf Garagen an der Herforder Straße – nur auf welche? An der Wand sehen wir Werbung für das Autohaus Wilhelm Tretow (seit 1912!) und an der Einfahrt hängt ein Schild der Firma „Auto Richter“. Wem gehörten die Garagen denn nun? Später wurde an dieser Stelle übrigens der Komplex mit dem „Aldi“-Markt errichtet, heute hat hier der Alevitische Kulturverein sein Domizil. Sehenswert ist auch der Zustand von Straße und Gehweg: Mit kleinteiligem Kopfsteinpflaster auf der Hauptverbindungsstraße nach Herford…WDiBSloabd_196X_xx_xx_BadSalzuflen_Salzuflen_HerforderStrasse6_bis_12_Autogaragen_Tretow_vmtl_vor_1962_Einstellung_der_Kleinbahn_WEB

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1900: Hafermarkt und Obere Mühlenstraße

Heute blicken wir um 1900 herum in die Obere Mühlenstraße: Bis auf das Haus Backs links und die Ecke vom „Wappenkrug“ erkennt man diese fast älteste Ecke unserer Stadt heute kaum wieder. Die Obere Mühlenstraße ist noch geprägt von Fachwerkhäusern, von denen die letzten in den 1970ern dem Salzeumbau zum Opfer fallen werden. Schon vorher werden die beiden Häuser rechts im Bild verschwunden sein: Hier erhebt sich bis heute ein stattliches Haus, zuletzt mit dem Cafe „Tante Emma“, an dem derzeit kräftig umgebaut wird. Vermutlich wird sich keiner unserer Leser an genau dieses Bild erinnern, aber vielleicht weiß jemand, welche der Häuser in der Oberen Mühlenstraße noch bis zuletzt standen?

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1960er; Kurze Werbeunterbrechung – mit alten Bekannten (V)

Heute wieder eine kurze Werbeunterbrechung – mit einer großen Frage: Wer kann sich denn noch an die „Praterstuben“ erinnern? Viele kennen die Lokalität an der Unteren Mühlenstraße / Ecke Steege wahrscheinlich unter ihren späteren Namen „Bon“ und „Muckefuck“. Was lieferte die „warme Küche bis 3 Uhr“ denn Leckeres? Und hat vielleicht noch jemand ein Foto der alten „Praterstuben“? Und an „Teppich Ziemke“ in der Osterstrasse werden sich wahrscheinlich noch mehr erinnern – nicht zuletzt, weil die Inhaberin noch bis ins hohe Alter als Tischtennisspielerin unterwegs war, wie die Lippische Landeszeitung hier berichtete.
Wir freuen uns wie immer auf Anmerkungen, Anekdoten, Informationen und Fotos!

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1960er: „Such‘ den Unterschied“ aus der Luft

Heute wieder ein Suchbild: Wir befinden uns vermutlich Mitte der 1960er Jahre und blicken auf unsere Stadt und den Vierenberg. Und welche Unterschiede zur Gegenwart findet man hier auf dieser 50 Jahre alten Postkarte! Links unten sehen wir noch den Kleinbahnhof „Kurpark“ der 1962 stillgelegten Kleinbahn Herford-Vlotho, an der Parkstraße sind weder die Klinik am Kurpark noch das Maritim zu finden. An den Gradierwerken steht noch das Badehaus VI, ganz früher übrigens Endstation der Pferdebahn vom Bahnhof zum Kurgebiet – dahinter wird an der Konzerthalle offensichtlich gerade der spätere Parkplatz angelegt. Heute steht hier das Kurgastzentrum und der „rote Platz“. Aus dem Asental grüßt die LVA-Klinik, doch von den anderen Kliniken ist noch nichts zu sehen. In der Wenkenstraße steht noch die ehrwürdige Villa „Strunk“ (mit dem markanten Turm), von der Rosen-Apotheke findet sich (noch) keine Spur. Die Wohngebiete an der Jahnstraße oder am Sonnenberg fehlen ebenfalls. Und ganz unten sieht man noch das alte Feuerwehrgerätehaus von Salzuflen an der Dammstrasse.
Viel Spaß beim Suchen nach weiteren Unterschieden (Bild unten anklicken, dann öffnet sich die große Ansicht)!

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1960er: Ein historisches Schmankerl aus der Osterstrasse

Ein besonderes „Schmankerl“ für Geschichtsinteressierte und Autofreunde können wir heute zeigen: An einem Wintertag in den 1960er Jahren blicken wir auf den ursprünglichen Firmensitz von P.F. Fanenbruck in der Osterstrasse 46. Das Gebäude ist längst Geschichte, zeigt aber gemeinsam mit dem Haus „Maschke“ und dem Eckhaus an der Grabenstraße die alte Bauflucht in der Osterstrasse auf. Auf der Straße herrscht reges Treiben, zwei moderne Bullis sind ebenso unterwegs wie ein alter Pferdewagen. Im Haus Nr. 44 (vorne rechts) wird die neue Kollektion von Litex angepriesen, während wir bei Fanenbruck (ebenso wie heute) verschiedene aktuelle Lampen-Modelle im Laden sehen. Außer dem ersten Haus rechts und Buchhandlung Maschke (3. v. r.) sind übrigens alle anderen hier sichtbaren Gebäude inzwischen abgerissen worden…

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1970er: Sackgasse in der Bahnhofstraße

Wo man heute vierspurig am Bahnhof vorbei brausen kann, war bis in die 1970er hinein das „Ende der Stadt“. Ok, zumindest das Ende der Bahnhofstraße. Auf einem großen Platz vorm Bahnhofseingang standen Taxen und Bullis für den Transport von Besuchern und Kurgästen bereit. Im Hintergrund befand sich noch ein Zufahrt zum Güterbahnhof. In der Bahnhofsgaststätte wurde Union-Pils ausgeschenkt und rechts erahnt man den steilen Weg der damals noch durchgängigen Hermannstraße. Anstelle des Eisenbahner-Wohnhauses rechts im Hintergrund befindet sich heute die Wendeschleife mit der Bushaltestelle. Um zu verstehen, welche Erleichterung die neue Bahnhofsstraße darstellte, muss man sich vorstellen, wie der Verkehr früher floss: Vom Bahnhof musste man die Hermannstraße hinauf, in die Schießhofstraße abbiegen, um dann die Werler Straße zu erreichen. Richtung Herford konnte man sogar erst am Herforder Tor abbiegen auf die Herforder Straße…

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1960er: In der Wüstener Straße

Wer diese beiden Gebäude auf Anhieb erkennt, wundert sich erst einmal: „Die stehen doch nicht in der Wüstener Straße!“ Richtig – aber in den 1960ern standen sie noch dort. Denn die heutige Wenkenstraße hieß früher ab der Einmündung Waldstraße „Wüstener Straße“ – und die heutige Wüstener Straße hieß „Alte Vlothoer Straße“. Mit den großen Umbenennungen fing man zur Gemeindereform 1969 an, der Durchbau der Beetstraße zur Wasserfuhr tat dann sein übriges. So wurde dann aus dem Haus Dickmann in der Wüstener Straße 28-30 die Häuser Wenkenstraße 66 und 68. Ob der neue Straßenname nun schöner ist als der alte, darüber mag man streiten. Unstreitig ist aber, dass beide Häuser durch Um- und Anbauten viel von ihrem eigentlichen Charme verloren haben…

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1950er: Hunecke und Gutberlet am Markt

Heute gehen wir (trotz Feiertag) mal einkaufen – an einem Tag, vermutlich irgendwann in den 1950er Jahren. Am Markt 19 sehen wir das Geschäft von Clemens Gutberlet (heute sitzt hier die LBS), links daneben den Herrenmodenladen von Theodor Hunecke. Im Haus des heutigen „Toro Blanco“ sehen wir rechts noch zwei weitere Geschäfte. Wer weiß noch, welche Läden sich hier befanden? Was konnte man neben Hunecke in der Straße am Markt Richtung Steege noch käuflich erwerben?
Wie immer freuen wir (und viele Mit-Leser) uns über zahlreiche hilfreiche Hinweise und Erinnerungen!

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1970er: Die Allee zwischen Salzuflen und Schötmar

Wir werfen wieder die Zeitmaschine an und gehen knappe 40 Jahre zurück: Aus einem Fenster des damals gerade neuerbauten Rathauses blicken wir auf die Kreuzung Rudolph-Brandes-Allee/Hoffmannstraße. Und unser Blick fällt auch sofort auf ein Gebäude von Hoffmanns Stärke. An der Einmündung steht noch eine der alten Villen, die für die Verbreiterung der Rudolph-Brandes-Allee weichen musste. Rechts steht die alte Berufsschule an der Schützenstraße noch und in der Bildmitte sehen wir zwei Tankstellen, deren Tage auch schon gezählt sind. Denn die große Allee zwischen Schötmar und Salzuflen wird bald vierspurig ausgebaut – sehr schön erkennt man im Hintergrund, wie die Allee früher in die Osterstraße einmündete. Von der Kurve zur Bahnhofsstraße ist noch nichts zu sehen.

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1950er: Sonne und volles Haus am Kurparksee

Heute genießen wir den letzten Sonnentag vor dem angekündigten Regen-Wochenende. So wie heute, zog es die Menschen schon früher an den Kurparksee, sobald die Sonne schien. Auf diesem Foto von 1959 sehen wir das „Kaffeehaus am See“ (nicht zu verwechseln mit dem „Haus am See“), früher der einzigen Gastronomie am Kurparksee. Die vollbesetzte Terrasse und der leere Bootssteg (man beachte die „Tritt-Boote“) zeigen uns: Man mag es gemütlich, körperliche Anstrengung ist heute nicht mehr gefragt. Wir wünschen Euch einen guten Start ins Wochenende!
(P.S.: Wie immer gilt: auf das untere Bild klicken für eine große Ansicht! 😉 )

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