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1910: Kaiserhof und Pferdebahn

Um 1910 war an einen ZOB hier noch nicht zu denken: An der Ecke Osterstraße / Bahnhofstraße erhob sich der „Kaiserhof“ und der innerstädtische Linienverkehr wurde noch von der Pferdebahn zwischen Bahnhof und Kurpark übernommen. Übrigens hatte die Salzufler Straßenbahn nur eine kurze Lebensgeschichte: 1909 eingerichtet, wurde sie 1926 schon wieder stillgelegt. An ihre Stelle traten dann übrigens die bekannten Salzufler Busunternehmen – von denen eines hinter dem Kaiserhof seinen Betriebshof einrichten sollte…

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1970er: Warten an der Schranke

Heute sind die Autoexperten wieder mal gefragt: Die Teermaschine, die hier 1970 die Werler Straße mit neuem Belag versieht, erkennt wohl jeder. Doch dann wird es schon schwieriger… Und vielleicht erkennt sich der junge Herr mit dem Fahrrad ja auch wieder? Oder die beiden kleinen Jungs, die auf die Durchfahrt des ETA 150 warten, der sich von Herford aus dem Bad Salzufler Bahnhof nähert?

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1950er: Sonnig bis Windig!

Die neue Woche hat begonnen, die Sonne scheint – aber ein bissel Wind pfeift uns um die Ohren. Ideales Wetter, um die Wäsche draußen aufzuhängen, wie wir auch auf diesem Foto von Mokka Moritz vermutlich Ende der 1950er, Anfang der 1960er Jahre sehen. Während sich an diesem Montag alle in die (Haus-)Arbeit stürzen, fragen wir uns: Erkennt jemand die Dame wieder, die hier im Garten Wäsche aufhängt?

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1990er: Stadtbus an seiner ersten Haltestelle

Viel und heiß wurde diskutiert – und am Ende ein Kompromiss gefunden: Sollte die Einführung des Stadtbussystems zuerst einhergehen mit einer Sperrung der Innenstadt für jeden anderen Verkehr, wurde doch schließlich ein anderer Weg beschritten. Im September 1994 eröffnete die Stadtbus-GmbH den Betrieb des Stadtbussystems an der Rendezvous-Haltestelle am Markt. Der geschickt angelegte Mittelsteig machte zwar das Umsteigen zwischen den drei Linien einfach, sorgte aber auch alle halbe Stunde für eine Vollsperrung. Passanten mussten sich an den Bussen vorbei zwängen und insgesamt wurde schnell deutlich: Das war noch nicht das „Gelbe vom Ei“. Danach wanderte der zentrale Knotenpunkt weiter Richtung Historisches Rathaus und wenn sich die neuesten Planungen bewahrheiten, wird über 30 Jahre nach seiner Errichtung der „Zentrale Omnibus-Bahnhof (ZOB)“ im Parkhaus Ostertor endlich auch die ihm zugedachte Funktion erfüllen und künftig auch zentraler Umsteigepunkt für den Stadtbus sein.

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1950er: Lauschiges Liethölzchen

Während der Abrissbagger eifrig am Zwischenbau an der Lietholzstraße nagt, schauen wir mal zurück in die Zeit VOR der Entstehung des jetzt schon bald wieder historischen Aufgangs aus dem Kurpark. Mit Bänken, Rosen und Wasserspielen präsentiert sich hier der heutige Vorplatz vor der Wandelhalle. Im Hintergrund sehen wir die Türen der alten Wandelhalle, an deren Stelle heute die Konzerthalle steht. zu früheren Zeiten war das „Lietholz“ als kleines verschwiegenes Plätzchen vor allem bei Liebespaaren beliebter Treffpunkt…

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1960er: Kurze Werbeunterbrechung – mit alten Bekannten (III)

Auch heute schauen wir mal zurück ins Jahr 1967 und legen eine kleine Werbepause ein: Von der „Grosshandlung Gerhard Meier“ sieht man derzeit indirekt in den Salzufler Kneipen einiges – hierher stammt beispielsweise der „Ufler Kurlikör“, der zur Zeit an den örtlichen Tresen (fast) überall zu finden ist. Wer hat denn bei Ernst Strüßmann seine Brötchen geholt? Oder wer war nach der Beerdigung nicht im „Tränenkrug“ Zum Obernberg? Und wer hat noch Berufskleidung aus dem Hause Jumrich?WDiBSloabd_1967_xx_xx_BadSalzuflen_Schützenverein_Festschrift_400_Jahr_Feier_080_WEB

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1980er: An der Bega hellem Strande…

„An der Bega hellem Strande“ gibt es zwar nicht wirklich, doch finden wir auf dem Foto von 1980 noch einen Kolibiri. Na gut, nur das Kolibri-Werk links hinter der Brücke – aber damit ein bekanntes Markenzeichen der früheren Industriestadt Schötmar. 1891 errichtete Ernst Küster hier eine Fabrikanlage zur Produktion von Kämmen. Die wurden zunächst aus den Hörnern argentinischer Rinder gefertigt, bis sich das in den USA erfundene Celluloid durchsetzte. In den 1950er Jahren begann das Kolibri-Werk mit der Produktion von Margarine-Figuren – kleinen Spielzeugfiguren, die als Werbebeigaben den Verkauf von Margarine ankurbeln sollten. Die Blüte war aber nur von kurzer Dauer, wie man nachlesen kann, denn 1956 klagten Spielzeughersteller gegen den Wettbewerb der Margarine-Firmen. Bis 1974 bestand das Kolibri-Werk noch, später wurde das ganze Firmengelände abgerissen und abgeräumt. Heute findet man keine Spuren mehr von dem einst großen Gelände parallel zur Bega.

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1960er: An der Spitze der deutschen Heilbäder

1969 liegt Bad Salzuflen mit 1,6 Mio. Übernachtungen an der Spitze der deutschen Heilbäder – und nur in den Großstädten Berlin (West), Hamburg, München und Frankfurt (Main) werden mehr Übernachtungsgäste gezählt. Dazu passend zeigt unsere Postkarte, für welche Gästezahlen man früher auch vorbereitet war: Rund um die Konzertmuschel stehen Stühle, bis auf den letzten Flecken sind die Plätze für das Kurkonzert vollgestellt. Selbst auf dem Zwischenbau, dem es ab heute (baulich) an den Kragen geht, sind Sitzplätze vorbereitet. Der Wandelgang, den wir im Vordergrund sehen, wird übrigens rekonstruiert und als bauliches Element erhalten bleiben um so die frühere Form des Bauensembles Konzerthalle, Wandelhalle und Zwischenbau zu dokumentieren.

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1900: Kurhaus 1.0

Still und ruhig liegt es da – und seine Zukunft steht (noch) in den Sternen: Unser Kurhaus. Mit dieser Postkarte von 1906, schauen wir mal zurück auf die „Version EinsPunktNull“ des fürstlichen Kurhauses an der Parkstraße. Noch unverändert präsentiert sich der Bau wie bei seiner Eröffnung im Jahr 1900 – und steht auch recht alleine am Kurpark: Das Kur- und Stadttheater wird erst ein paar Jahre später errichtet. Die großen Terrassen sind noch nicht überdacht, geschweige denn mit Fenstern versehen und im Inneren gibt es eigentlich „nur“ den Galasaal und einige Nebenräume. Da immer mal wieder Ideen kursieren, ob man nicht einige der Anbauten späterer Jahre wieder entfernen sollte, kann man auf diesem Foto sehen, wie das ursprüngliche Kurhaus einmal aussah…

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1970er: Einfach mal die Sonne genießen…

Blauer Himmel, Sonnenschein – ziehen wir uns furchtbar gerne rein :) Genau wie diese junge Dame, die in den 1970er Jahren auf dem Bahnsteig in Sylbach in der Sonne sitzt und mit ihrem Blümchenkleid dem Bahnkörper etwas Farbe verleiht. Vielleicht ist sie in Gedanken auch schon beim Ziel ihrer Reise?
Wir sind jedenfalls jetzt auch erst mal in der Sonne, falls uns jemand sucht.

Und damit die Sommerstimmung auch bis zum HonkyTonk heute abend hält, hier schon mal ein kleiner musikalischer Sommeranfang:

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