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1980er: Einmal Kaufhalle umsteigen…

Wo sind die Busfahrer? Ob Busse in die Stadt oder nicht – das war bis in die 1980er Jahre in Bad Salzuflen gar keine Frage: Der Salzhof war DER zentrale Omnibusbahnhof der Stadt und hier kreuzten sich die Linien aus Vlotho, Herford, Bielefeld und Oerlinghausen. Neben dem schönen alten Kennzeichen („LE“ für den Alt-Kreis Lemgo) besticht natürlich vor allem die Werbung auf diesem MAN-Bus. „Kaufhalle Centrum“ war das erste Warenhaus Schötmars, lange Diskussionen waren dem Bau vorausgegangen. Denn dort, wo heute die Kaufhalle (bzw. der „Hit-Markt“) steht, feierten die Schützen früher ihre Feste….

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1960er: Tante Trude aus Buxtehude…

Nein, natürlich geht es nicht um Tante Trude aus Buxtehude, aber immerhin um „Kurheim Trude“ in der Augustastraße. Dem Gebäude sieht man deutlich an, wohin sich Bad Salzuflen Anfang des 20. Jahrhunderts entwickeln wollte – wäre da nicht der erste Weltkrieg dazwischen gekommen. Die typische Pensionsvillen jener Zeit prägen auch heute noch die Gegend beiderseits des Kurparks (auch wenn es immer noch jedes Jahr weniger werden…). Nach Kur- und Übernachtungsgästen kommen heute übrigens überwiegend Einheimische in das Haus an der Einmündung von der Wenkenstraße und bekommen hier zwar keinen erholsamen Schlaf mehr aber dafür ärztliche Hilfe und Beratung…
(P.S.: Wie immer gilt: Auf das unten stehende Bild klicken, dann öffnet sich die große Ansicht 😉 )

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1980er: Sommer am See

Bei dem ungemütlichen Wetter draußen muss man sich ja ein wenig Wärme ins Haus holen – und wenn es nur beim Betrachten von schönen Sommerbildern ist, die uns (hoffentlich) dieses Jahr auch wieder erwarten. Aber halt: Nicht ganz genauso wie auf dieser Karte aus der Zeit zwischen den 1970er und 1980er Jahren. Einige Unterschiede fallen doch auf: Der Kurparksee ist heute wieder ausgebaggert, so dass die Enten wieder schwimmen statt laufen müssen. Auf dieser Karte ist auch der Inselbrunnen noch schön zu sehen, der ja heute eher ein Schattendasein hinter Stahlzäunen führt. Den Bootsanleger mit seinem formschönen Baumarkt-Gartenhäuschen gibt es dagegen noch nicht. Vom beliebten Biergarten links bei „Haus am See“ ist auch noch keine Spur zu sehen. Insgesamt drängt sich die Vermutung auf, dass es früher rund um den Kurparksee auch einfach mehr Bäume gab… Oder liegt das einfach nur an der Perspektive des Fotografen?

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1960er: Die alte Herforder Straße im Kopfsteinpflaster-Look

So sah es aus, wenn Herforder früher nach Salzuflen fuhren: Die romantische Buckelpiste, auch Herforder Straße genannt, verband seit alters her Salzuflen mit der Hansestadt. Wer noch kein eigenes Auto sein Eigen nannte, konnte auch die Kleinbahn nehmen, deren Schienen wir links sehen. Sie kommen aus Richtung Herford und biegen hier von der Herforder Straße ab für den Stopp am Bad Salzufler Kleinbahnhof (der schemenhaft hinter den Bäumen zu erkennen ist). An den Straßenbelag erinnern sich auch Salzufler, Zitat: „Bei der Ruckelei auf der Straße wurde mir im Auto immer total schlecht…“ Wem ging es ähnlich?

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1980er: Parken an der Bleiche

Auto-Experten aufgepasst: Heute gibt es wieder etwas für Euch zu tun! Auf diesem Foto, vermutlich Anfang der 1980er Jahre aufgenommen, sehen wir Parkplätze an der Bleichstraße. Den VW Käfer erkennt wohl jeder, doch dann wird es langsam schwierig. Welche Fahrzeuge sehen wir hier? Und für alle Nicht-Autofans: Wir blicken hier auf die Rückseite von Badehaus VI und das Gradierwerk am Kurparkeingang. Auf der Fläche in der Bildmitte steht heute das Kurgastzentrum und im Rücken des Fotografen befinden sich die Villen an der Bleichstraße. Das Badehaus VI ist schon lange Geschichte, das Gradierwerk wurde abgerissen und als „Erlebnis-Gradierwerk“ neu errichtet – lediglich der Baum vorne links könnte einer der Bäume sein, die heute noch in der Bleichstraße stehen…

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1970er: Blühende Landschaften am Bahnhof

Während der offizielle Frühlingsanfang schon ein paar Tage zurück liegt, kämpfen Sonne und Regen noch miteinander um die Vorherrschaft am Himmel. Zeit, schon mal ein wenig vorauszuschauen indem wir zurück blicken 🙂 Im Mai 1975 zeigte sich der Salzufler Bahnhof noch von seiner bunten Seite, mit blühenden Blumen auf dem Bahnsteig. Auf Gleis 2 steht ein Eilzug bereit – seit der Elektrifizierung bis zur Jahrtausendwende waren die Loks der Baureihe 141 Dauergäste in Bad Salzuflen. Sie waren das Rückgrat und der Motor der Züge nach Altenbeken, Paderborn, Osnabrück und Rheine. Durch ihre lauten Schaltgeräusche beim Anfahren haben sie sich bei Eisenbahnfreunden den liebevollen Spitznamen „Knallfrösche“ verdient.

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1900: Unsere Osterüberraschung für Euch!

Pünktlich zum Beginn der Osterfeiertage zaubern wir für Euch ein ganz besonderes Ei hervor: In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv und der Stadt Bad Salzuflen dürfen wir hier künftig ausgewählte Bilder aus der Geschichte unserer Stadt präsentieren! Dafür sagen wir herzlich „Dankeschön“!
Beginnen wollen wir mit einem besonderen Osterei: Diese Aufnahme der Hoffmanns Stärke Fabriken entstand vermutlich um 1900 und zeigt eine Szenerie, wie sie heute kaum mehr wieder zu erkennen ist. Wir blicken von der Rückseite der Osterstraße auf das Firmengelände. Links sehen wir den Turm der Feuerwache, fast das einzige Gebäude des ganzen Bildes, dass heute noch existiert. Davor die Hoffmannstraße, noch in direkter Anbindung an die Osterstraße. In der Bildmitte sehen wir die Villa des Firmenbesitzers und daneben das Verwaltungsgebäude, dass heute (verändert) auch noch steht. Rechts steht noch „Vollands Hof“, ungefähr hier befindet sich heute der Parkplatz des Sparkassenhauptgebäudes. Und durch die Mitte des Bildes verläuft heute die Rudolph-Brandes-Allee. Viel mehr Veränderung geht eigentlich kaum noch…

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1960er: Kurze Werbeunterbrechung – mit alten Bekannten

Heute eine kleine Werbeunterbrechung: In der Festschrift zum 400jährigen Bestehen der Schützen finden sich einige bekannte Namen. Wer kennt noch „das Haus mit der Osram-Birne“? Wer hat schon mal das „fl. Wasser“ im „Schwan“ probiert? Und wer war bei Hanna und Erich Koring in der „Bergklause“, dem Hauptquartier der Vierten? Und wer hat auf dem Luftgewehrschießstand der „Asenburg“ seine ersten Gehversuche bei den Schützen unternommen? Und warum gehörte „Meier’s Bierstuben“ ausgerechnet einem Herrn Müller? 🙂

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1930er: Suchbild – Wer (er)kennt wen?

Wer erkennt jemanden aus dieser Jungenklasse von der Hermannstraße? Diese Frage bewegte einen unserer Leser, dessen Vater in der Mitte zu sehen ist (eingekreist). Das Foto ist 1936 oder 1937 vermutlich auf dem Hof der Oberschule für Jungen in der Hermannstraße (heute VHS) aufgenommen worden, die Schüler dürften alle 1923, 1924 oder 1925 geboren worden sein. „Über Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen, da ich zwar bereits viele Namen seiner Klassenkameraden – über Familienforschung im Stadtarchiv Bad Salzuflen – gefunden habe, aber gerne auch eventuelle bildliche Zuordnungen damit vornehmen könnte“, schreibt unser Leser.

Hinweis und Informationen zu diesem Foto können über unser Kontaktformular oder per E-Mail eingesandt werden oder als Kommentar unter diesem Artikel verfasst werden. Wir freuen uns auf Ihre und Eure Hinweise!

(Hinweis: Das untere Foto anklicken, dann vergrößert es sich!)

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1990er: „Brunnensaufen“, wie es sich gehört

Nicht nur für alle die, die heute ihre Zulassung zum Abitur erhalten haben, sondern auch für alle Salzufler schauen wir heute mal auf das „richtige“ Brunnensaufen zurück. Vor genau 20 Jahren wurde noch fleißig inmitten der Langen Straße, an der Kreuzung Herforder Tor, gefeiert. An jedem dieser „letzten Schultage“ fand alljährlich das Wettrennen zwischen Gymnasiasten und Stadtverwaltung statt: Wer ist eher am Brunnen? Die Abiturienten, um ihn mit Waschpulver, Seifenlauge oder ähnlich schäumenden Stoffen zu füllen? Oder die Stadt, um den Brunnen rechtzeitig abzuschalten?
Egal, wie und wo heute gefeiert wird: Viel Erfolg bei den anstehenden Prüfungen!
(Natürlich nicht nur für Gymnasiasten, sondern alle Prüflinge in diesem Schuljahr!)

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