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1990er: Der Markt ohne Busse

Derzeit beginnt die Diskussion um die Neugestaltung des Platzes Am Markt. Zentraler Punkt: Der Rendezvous-Platz soll verschwinden. Wir blicken einmal zurück, wie er denn aussah, der Platz – bevor die Busse kamen. Auf dieser Aufnahme aus den 1990er Jahren (Der Stadtbus wurde 1994 eingeführt) sehen wir den Marktplatz in eher tristem Look. Die Betonkübel und Metallpfosten geben ihm ein etwas seltsames Aussehen, zumindest von oben. Rechts vor dem heutigen „Toro Blanco“ (damals „Rats-Cafe“) findet sich noch der Brunnen, den die städtische Sparkasse der Stadt zum Jubiläum 1988 schenkte. Leider ist über Anlass und Fotograf dieser Aufnahme nichts Näheres bekannt, es scheint aber vom Dach der Brandeschen Apotheke aufgenommen worden zu sein. Interessant auch zu sehen, wie viel sich in den knapp 20 Jahren rund um den Platz verändert hat: Die Stadtbücherei ist ganz rechts noch angeschnitten zu sehen – hier befindet sich heute das „Lebenslang“. Daneben verkauft Luis Cramer noch seine Zigarren, das Haus ist heute komplett restauriert. Lediglich Herrenmoden Hunecke sieht heute noch genauso aus. Aber auch hier zieht ja bald neues Leben ein…

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1970er: Vier-Sterne-Besuch in Bad Salzuflen

Heute hat sich ein Geburtstagskind mal das Foto gewünscht: Diese Bildrarität von 1970 zeigt ein besonderes Schienenfahrzeug im Bad Salzufler Bahnhof, genauer gesagt, an der Rampe des Güterbahnhofs. Dieser VT 36 stand seit 1956 in Diensten der BAOR (British Army of the Rhine) und wurde als Fahrzeug des Commander-in-Chief eingesetzt. Die vier Sterne an der Seite des Zuges machen das deutlich. In seinem Inneren befanden sich verschiedene Annehmlichkeiten, von einem großen Salon, Küche und Essraum bis hin zu einem sehr großen Einzelschlafraum samt Badezimmer. Diese Ausstattung prädestinierte das Fahrzeug natürlich auch für höhere Aufgaben, so fuhr etwa Prince Philip, Duke of Edinburgh, während eines Deutschlandaufenthaltes mit diesem Zug. Der Anlass für den Besuch des Zuges (und vermutlich des Generals) in Bad Salzuflen ist nicht bekannt. Vielleicht weiß jemand Genaueres?

Wer sich etwas genauer für dieses Stück Eisenbahngeschichte interessiert, findet beim British Overseas Railways Historical Trust eine umfangreichere Beschreibung (allerdings auf Englisch).

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1930er: Die erste Adresse von Bad Salzuflen

Und weil wir heute Geburtstag haben, schenken wir uns selbst noch etwas: Diese schöne Karte aus den 1930er Jahren zeigt das Hotel „Fürstenhof“ an der Parkstraße. Eröffnet 1908, beherbergte das Haus ab 1959 eine Klinik. Später wurde der Bau durch die „Klinik am Kurpark“ auf der anderen Straßenseite ergänzt. Während das Gebäude der „Klinik am Kurpark“ nunmehr auch schon wieder Geschichte ist, steht der „Fürstenhof“ nach wie vor und wartet auf eine neue Nutzung. Zu seiner Eröffnung und auch lange Jahre danach, war der Fürstenhof die erste Adresse von Bad Salzuflen. So ähnlich, wie es unsere Seite www.wdibsloabd.de für alle Salzuflen-Fans und historisch Interessierten ist 😉

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1 Jahr WDiBSloabd – Wir schenken Euch eine Zeitreise!

Heute vor genau einem Jahr startete unsere Webseite – am 14. Februar 2015 drückten wir gespannt auf den Knopf und waren überrascht, was seitdem alles passierte. Als Dankeschön zu unserem ersten Geburtstag schenken wir Euch heute eine bewegte Zeitreise in das Bad Salzuflen von 1980: Ein Berliner Kurgast drehte damals diese Aufnahmen während seines Aufenthaltes in Bad Salzuflen und hat sie uns zur Verfügung gestellt. Ganz herzlichen Dank dafür!

In diesem Video gibt es ein Wiedersehen mit vielen Orten, die jeder Salzufler noch kennt: Das Wiener Cafe, Kochlöffel, Nordsee… und viele (Ein-)Blicke, die uns aus der Vergangenheit so vertraut sind: Busse auf dem Salzhof, die runden Lampen der alten Fußgängerzone… Viel Spaß beim Anschauen und schwelgen in Erinnerungen!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Leserinnen und Lesern, bei den vielen Menschen, die uns mit Anekdoten und Geschichten, mit Bildern und Erinnerungen versorgen. Und freuen uns auf viele weitere Jahre mit Ihnen und Euch!

Euer Admin-Team

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1970er: Die eigene Sparkasse – wer hat hier „ja“ gesagt?

Noch heute prägt das stattliche Gebäude die Ecke Am Markt / Wenkenstraße: 1903 eingeweiht, fand hier die städtische Sparkasse ihren ersten eigenen Sitz in der Stadt. Für das ursprünglich 1849 gegründete Geldinstitut reichten die Räume im Stil der Neorenaissance über 50 Jahre aus. 1955/56 wurden die beiden Giebel abgetragen und das Dachgeschoss ausgebaut – so, wie sich das Haus heute noch präsentiert. Auf diesem Foto Ende der 1970er ist die Sparkasse schon längst in ihren neuen (und inzwischen auch schon lange wieder ehemaligen) Räumlichkeiten an der Grabenstraße umgezogen. Das Haus wurde von 1965 an städtisch genutzt, unter anderem war hier lange Jahre das Standesamt untergebracht – vielen Salzuflern dürfte das Gebäude also bekannt sein. Wer hat denn hier am Markt „Ja“ gesagt?WDiBSloabd_1979_BadSalzuflen_Innenstadt_AmMarkt_Wenkenstraße_ehemalige_Sparkasse_WEB