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2010er: Die Raststätte Herford – da steht sie noch…

Inzwischen ist ja nicht mehr viel da: Die Raststätte Herford soll sich bis 2017 in einen Parkplatz – vorwiegend für LKW – verwandeln. In den 1960er-Jahren in Betrieb genommen, waren die Raststätten Herford-Nord und Herford-Süd nicht nur Anlaufstelle für Fernreisende, sondern auch gerne mal Treffpunkt für Salzufler. Der 24-Stunden-Betrieb war besonders in den frühen Morgenstunden bei Nachtschwärmern beliebt. Oder bei denen, die dann erst Feierabend hatten und sich zum frühen Frühstück dort trafen…

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1980er: Der gelbe Bahnhof von Schötmar

Nach dem Abriss des „Western-Bahnhofs“ von Schötmar, entstand 1974/75 ein zeitgenössischer Neubau: Mit seiner gelb-schwarzen Verkleidung erinnerte der Bau zwar eher an die Deutsche Bundespost als an die Bundesbahn, aber erfreute sich trotzdem hoher Beliebtheit. Denn in der Bahnhofsbuchhandlung konnten (je nach Altersstufe)  Yps-, MickyMaus- oder Fix&Foxi-Hefte, Musikzeitschriften oder Klatschblätter und – in einem abgetrennten Bereich – auch Lektüre für Über-18-Jährige käuflich erworben werden… Die Jahrtausendwende erlebte dieses Bahnhofsgebäude nicht mehr, seitdem steht der nunmehr dritte Bau an der Ladestraße zwischen Bahn und Bega. Im Vergleich zu Salzuflen und Sylbach hat Schötmar damit schon einen ordentlichen Verschleiß an Bahnhöfen… 😉

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1930er: Tanz im „Rheingold“

Nach dem Umbau 1933/34 präsentierte sich das vorherige Weinhaus „Rheingold“ in völlig neuem Gewande. Diese Postkarte aus den späteren 1930er Jahren zeigt den Saal und die Tanzfläche im ersten Stock. Alles ist bereit für den Ansturm am Samstag Abend – die Bühne ist vorbereitet. Statt vom Plattenteller, von CD oder aus dem Laptop war die Musik noch „live“ und handgemacht. Neben der liebevollen Dekoration fällt vor allem auch das Platzangebot auf: In vier Reihen stehen die Tische und Stühle vom Fenster bis zur Bühne. Der Abend kann also kommen und mit ihm die Kurschatten…

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In eigener Sache: Das Bad-Salzuflen-Buch der Rekorde!

Weit mehr als 100 Prozent Bad Salzuflen stecken in diesem Buch: Das „Buch der Rekorde“ ist da! Seit dem 25.11. sind die 130 Seiten mit interessanten, skurrilen, besonderen, eindrucksvollen, spannenden und lustigen Rekordleistungen aus unserer Heimatstadt erhältlich – also das ideale Weihnachtsgeschenk! Jetzige und künftige, ehemalige und kurzzeitige Bad Salzufler werden ihre Freude an den Höchstleistungen aus unserer Stadt haben. Da die erste Auflage (Preis: 9,90 €/Stk.) begrenzt ist, empfiehlt sich ein schneller Einkauf!

Erhältlich ist das „Buch der Rekorde“ hier:

  • Krippenhaus auf dem Weihnachtstraum
    (Achtung: Nur vom 25. – 29.11!)
  • Tourist Information, Parkstraße 20
  • Leder Reese, Lange Straße 18
  • Buchhandlung Lesezeichen, Begastraße 10
  • Oder direkt über den Online-Shop von Bad Salzuflen: http://www.badsalzuflen-shop.de/

Übrigens sind auch wir dabei im Buch der Rekorde – als größte Facebook-Gruppe der Stadt (und sogar von ganz Lippe) haben Sie, Ihr und wir gemeinsam einen Rekord aufgestellt! Dafür und für das rege Interesse auch an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön von uns!

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Lippisch Kochen mit Alex: Lippischer Grünkohl

Der erste Frost war da – jetzt kann es lippischen Grünkohl geben! Nach alter Väter Sitte wird Grünkohl erst nach dem ersten Frost verzehrt. Und Alex zeigt uns heute ihr Rezept für dieses Lippische Nationalgericht. Natürlich kann man Grünkohl heute das ganze Jahr über essen, aber in Lippe gehört er traditionell in die kalte Jahreszeit. Obwohl oft liebevoll als „Lippische Palme“ bezeichnet, gibt es das Kraut auch außerhalb unseres ehemaligen Fürstentums. Beliebt ist der Grünkohl in vielen Regionen nördlich von uns, wie etwa im Oldenburger Land oder auch in Mecklenburg – im Süden ist Grünkohl dagegen so gut wie unbekannt. Dabei enthält Grünkohl besonders viel Vitamin C und kann sogar zu Messung von Luftschadstoffen eingesetzt werden… Wir aber wollen ihn jetzt genießen und wünschen viel Spaß beim Lesen und Nachkochen!

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1970er: Über 50 Jahre alt und im Notfall immer noch da

Heute ist hier nicht mehr viel wieder zu erkennen: Bis auf den Bahnhof und die Salzebrücke im Vordergrund hat sich die Szenerie total verändert. Die großen Bäume am Bahnhof? Weg. Die Gebäude an der Bahnhofstraße, deren Giebel man im Hintergrund erkennt? Weg. Der Betrieb von Kölling mit dem markanten Kran am Gleisanschluss? Weg. Der Zug aus vierachsigem Umbauwagen und alten Schnellzugwagen der 1930er Jahre? Weg. Halt! Nicht ganz. Die Lok 212 033-5 ist heute noch im Einsatz – als Zuglok des sogenannten „Tunnelrettungszuges“ ist die über 50 Jahre alte Dame noch heute in Fulda stationiert. Im Ernstfall sind diese Rettungszüge dafür da, auf den Gleisen der Schnellfahrstrecke Hannover-Würzburg Hilfe zu leisten. Ein aktuelleres Bild der 1963 in Kiel gebauten V100, heute heißt sie 714 001-5, findet Ihr übrigens hier. Also: Von wegen altes Eisen….!

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1950er: „Columbus – ne Halbe!“

Boote auf dem Kurparksee haben eine lange Tradition in Bad Salzuflen. Auf diesem Bild aus den 1950er Jahren sehen wir den alten Bootsanleger am „Kaffeehaus am See“ – hier befindet sich heute eine kleine Betonveranda, die in den Kurparksee hineinragt. Damals war der Bootsverleih auch ein beliebter Neben- oder Ferienjob für jüngere Salzufler. Statt moderner Zeiterfassung reichte der Zuruf „Columbus – ne Halbe!“ in Richtung des Kassenhäuschens und der Chef wusste Bescheid: Das Boot mit dem klangvollen Namen des italienischen Seefahrers ist für eine halbe Stunde gebucht. Eine Besonderheit auf dem Bild: Das „Wasser-Fahrrad“, von dem sich auch die Schwäne nicht stören lassen. Und eine zweite, kleine Besonderheit: Dank des gut gefüllten Archives unserer Seite können wir auch noch ein Bild des angesprochenen Bootes „Columbus“ zeigen – oder zumindest den vorderen Teil davon 😉 Vielleicht ist ja einer von Ihnen oder Euch damals schon damit gefahren?

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Lippisch Kochen mit Alex: Die Krimskrams-Pfanne

Der Lipper an sich kocht nicht nur gerne, er ist auch sparsam. Und so empfehlen wir heute das Rezept für die „Krimskrams-Pfanne“. Alles, was der Kühlschrank hergibt, kann hier verwendet werden. Oder, wie Alex so schön sagt: „Lippische Resteverwertung“. Das Rezept ist vor allem auch für die schnelle Küche geeignet und kann je nach Wunsch, Lust und Laune (oder Kühlschrankinhalt) variiert werden. Wie immer wünschen wir viel Spaß beim Lesen und Nachkochen!

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1990er: Wo steht denn bloß der Kran?

Ein etwas ungewohnter Blick über unsere Stadt: Im Mai 1992 blicken wir vom Vierenberg auf Bad Salzuflen und sehen eine Kran – mitten in der Stadt? Oder nicht? Aus dieser Perspektive scheint nicht ganz klar, ob der Kran am Kurgastzentrum, in der Wenkenstraße oder ganz woanders steht. Wer weiß es?
Und wer findet sein Wohnhaus auf dem Bild? Im Hintergrund sehen wir in der Ferne Lockhausen, rechts hinten die Biemser Straße. Beim Klick auf das untere Bild erscheint wie immer die große Ansicht. Viel Spaß beim Suchen!WDiBSloabd_1992_05_10_Salzuflen_Blick_vom_Vierenberg_ueber_die_Stadt_WEB

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2010er: Unser Geysir – der Medienliebling

Er ist wieder da: Der Geysir hat es in den vergangenen Tagen mal wieder hoch hinaus geschafft – und dass, obwohl er sich inzwischen in der frostsicheren Winterpause befindet… Nach NDR, WDR, RTL West und ZDF haben nun auch Stefan Raab und Stern TV den Geysir angemessen gewürdigt.
In seiner Sendung „TV Total“ präsentierte Stefan Raab nicht nur seine Meinung zu dem Thema, sondern hatte auch gleich ein Geschenk für Bad Salzuflen:

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Mit 6,4 Prozent Marktanteil befand sich die Zuschauerquote im Mittelfeld der vor allem bei jüngeren Menschen beliebten Sendung. Stefan Raab hat auch schon eine persönliche Einladung nach Bad Salzuflen erhalten, damit er sich davon überzeugen kann, dass es doch gute Gründe gibt, unsere Stadt zu besuchen 😉
Mehr als 2 Millionen Menschen sahen dagegen gestern Abend den siebenminütigen Bericht bei Stern TV (Quelle: Quotenmeter.de), in dem es auch um unseren geliebten (oder gehassten) Geysir ging. Mit viel Elan ging der Reporter zu Werke, der Baudezernent stellte sich der Kamera und den Passanten und zum Schluss gab es sogar noch eine „Adventure-Tour“ zum Geysir. Zitat: „40 Liter Wasser. Euphorische Menschen in der Fußgängerzone. Ok, ein paar haben nasse Füße bekommen…“ Leider ist kein Online-Video von Stern TV selber verfügbar, allerdings findet sich ein Ausschnitt hier in unserer Facebook-Gruppe.
snipping_stern_tv_steuerverschwendung_geysirFazit: Die große Aufmerksamkeit für den Geysir ist jetzt eigentlich nur noch durch eine Live-Show mit Carmen Nebel und Hansi Hinterseer zu toppen. Es ist schon spannend, wie sich so eine 1,50 Meter hohe Fontäne auswirken kann…