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Lippisch Kochen mit Alex: Schnippelbohnen in Speck

Viele kennen dieses Gericht noch von ihrer Oma: Schnippelbohnen oder generell Bohnen kamen früher häufig auf den Tisch. Als „Schnippelbohnen mit Speck“ oder „Schnippelbohnendurcheinander“ kennt man dieses Gericht vielleicht auch, das Alex uns heute in ihrem Kochstudio vorstellt. Es lässt sich sowohl als Hauptgericht zubereiten oder auch als Beilage, z.B. zu Fleisch. Inzwischen gibt es sogar ein paar Rezepte, die sich an einer Neuinterpretation dieses Klassikers versucht haben. Wir bleiben aber beim lippisch-westfälischen Original und wünschen wie immer viel Spaß beim Lesen und Nachkochen!

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1960er: „Zum Zollstock“ in der Unteren Mühlenstraße

Herforder, Wicküler, Cola und Underberg – an der Außenwerbung der Kneipe „Zum Zollstock“ konnte man in den 1960ern direkt ablesen, welche Getränke ausgeschenkt wurden. Heute befinden sich hier die „Salzestuben“ und alles sieht ein wenig anders aus… An der Unteren Mühlenstraße können schon längst keine Autos mehr parken, hier kann man heute in der Außengastronomie entlang der Salze-Promenade sitzen. Im Zuge der Salzeverlegung wurden alle Häuser entlang der Unteren Mühlenstraße abgerissen – lediglich das Haus vom „Zollstock“ blieb stehen, dahinter wurden Neubauten errichtet. Der Eingang zu den „Salzestuben“ ist heute übrigens auf der Seite zu finden, neben dem Underberg-Schild…WDiBSloabd_1960er_BadSalzuflen_Zum_Zollstock_Untere_Muehlenstraße_Salzestuben_WEB

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1970er: „Beamten-Express“ in Sylbach

Heute mal ein sonnigeres Bild: 1974 ist ein dreiteiliger Schienenbus auf dem Weg von Minden nach Detmold und durchfährt gerade den Bahnhof Sylbach. Die Verbindung Detmold – Minden und zurück diente damals vor allem Beamten, die zwischen den beiden Zentren pendelten. Mit Einstellung der Verbindung in den 1970er Jahren endete auch der Einsatz der Schienenbusse, die seit den 1950er Jahren bei der Bundesbahn im Einsatz waren. Rechts und links der Gleise sieht man schon die Oberleitungsmasten, die für die Elektrifizierung der Strecke Herford – Altenbeken errichtet wurden. Bis auf den Holz-Unterstand links hat sich die Szenerie heute weitgehend verändert…WDiBSloabd_1974_08_02_Sylbach_Bahnhof_Gleis2_dreiteiliger_Schienenbus_WEB

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1950er: Bonjoure tristesse in Schötmar

Draußen Herbstwetter – und das im Juli. Da hilft auch der Blick zurück nur wenig: 1957 blicken wir von der Bahnschranke in Schötmar die Begastraße hinauf – das Wetter könnte fast das gleiche sein. Heute schafft es ja immerhin die Sonne zwischendurch mal durch die Wolken… Interessant auf jeden Fall: Links wird für „Agfa Photo“ geworben, rechts sieht man das Apotheken-Schild, dass über Jahrzehnte die Ecke Begastraße / Eduard-Wolff-Straße bestimmte. Alte Schötmaraner erkennen sicherlich noch mehr. Lasst doch mal einen Kommentar da, was Ihr so alles wieder erkennt!WDiBSloabd_1957_Schoetmar_Blick_in_die_Begastrasse_WEB

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1960er: Ein Blick auf das Herz des Bades

Passend zum Regenwetter draußen, hier ein Bild zum Stöbern: Auf dieser Luftaufnahme aus den 1960er Jahren sehen wir das neue Kurzentrum mit Konzert- und Wandelhalle frisch nach seiner Fertigstellung. Aber auch rund um dem Kurpark ist viel zu entdecken: Anstelle des „roten Platzes“ steht noch das Badehaus VI an der Parkstraße, an der Bleichstraße sieht man den letztens schon angesprochenen Parkplatz und an der Dammstraße steht das alte Feuerwehrgerätehaus. An der Wenkenstraße steht noch die Villa Strunk mit ihrem markanten Turm, ein wenig darüber das „Parkhotel“ an der Einmündung der Lietholzstraße. Das Feierabendhaus zeigt sich noch im ganz alten Zustand, es war zuvor aus dem früheren städtischen Krankenhaus entstanden. Von der Annastraße fehlt noch jede Spur und hinter der Bodelschwingstraße scheint „die Welt zu Ende zu sein“. Viel Spaß beim Suchen weiterer Unterschiede!
P.S.: Ein Klick auf das untere Bild öffnet übrigens die große Ansicht!WDiBSloabd_1960er_BadSalzuflen_Luftaufnahme_Kurgebiet_Kurpark_Parkstrasse_WEB

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1950er: Nasse Füße in der Einfahrt…

Sturmtief Zeljko sorgt einen ruhigen Samstag: Viele Open-Air-Veranstaltungen sind abgesagt, wer nicht vor die Tür muss, geht auch nicht raus. Ähnlich „bedröppelt“ schaut wahrscheinlich diese Dame drein, die irgendwann in den 1950ern an der Einfahrt zum Parkplatz Bleichstraße steht. Bleichstraße? Parkplatz? Ja, die Fläche, die heute das Kurpark-Center einnimmt, war früher ein Parkplatz. Und ganz früher schon einmal sehr nass: Da lag an dieser Stelle der Mühlenteich der Stadtmühle… Aber das ist eine andere Geschichte für einen anderen, verregneten Tag. Allen Leserinnen und Lesern einen schönen Abend!WDiBSloabd_1950er_BadSalzuflen_Parkplatz_Bleichstrasse_Regen_Hochwasser_WEB

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Lippisch Kochen mit Alex: Lippische Canapés (mit Bratkartoffeln ;) )

Ok, eigentlich müsste der Beitrag heute „Lippische Bratkartoffeln“ heißen… Aber weil wir gerne auch mal zeigen möchten, wie man mit lippischen Produkten nette kleine Häppchen vorweg zaubern kann, haben wir uns für den Titel „Lippische Canapés (mit Bratkartoffeln)“ entschieden. Mit den Canapés kann zum Beispiel die angehenden Schwiegermutter so lange beruhigt werden, bis die Bratkartoffeln fertig sind. Oder man kann auch beides getrennt zubereiten. Der Möglichkeiten gibt es viele: Viel Spaß beim Lesen und Nachkochen und Essen!WDiBSloabd_Lippisch_Kochen_mit_Alex_LippischeCanapes_000 Continue reading

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1960er: Die Laterne am Quellenhof

Ein vielen Salzuflern vertrauter Anblick: „Quellenhof“ und „Laterne“ am Schliepsteiner Tor. Während die jüngste Vergangenheit des „Quellenhof“ etwas… sagen wir… unschlüssig war, ist die „Laterne“ bereits vor ein paar Jahren umgezogen in die Wenkenstraße 34 (und heißt deshalb jetzt auch „Laterne 34“). Bis zum letzten Tag in Betrieb war die Theke mit ihrem großen Schrank – der Glücksspielautomat rechts war allerdings zuvor mal modernisiert worden…  Am „Quellenhof“ scheint sich nun auch endlich mal etwas zu tun: Das Schild „zu Verkaufen“ stand dieser Tage noch ganz groß am Eingang. Vielleicht ändert  diese Ecke am Rand der Salzufler Innenstadt ja bald auch ihr vertrautes Gesicht…WDiBSloabd_1960er_BadSalzuflen_Gaststätte_Laterne_WEB

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1960er: Lockhausen im Aufbruch

Die heutigen Ortsteile von Bad Salzuflen waren bis zur Großgemeindebildung 1969 eigenständig – mit eigenem Rathaus, Bürgermeister und Gemeindeverwaltung. Nach dem 2. Weltkrieg zog es viele Menschen in den Westen, was auch Orten wie Lockhausen zu einem großen Wachstum verhalf. Hier blicken wir an einem Sommertag in den 1960er Jahren über Lockhausen und sehen viele neugebaute Häuser, einige Baustellen – und noch viel Platz. Die Straße von rechts nach links ist die Schötmaraner Straße, an der Einmündung befindet sich heute der Aldi. Weiter hinten sehen wir das heute ehemalige Werksgelände von „Stucki“ und erahnen das bekannte „Dreiländereck“.WDIBSloabd_1960er_BadSalzuflen_Lockhausen_Luftaufnahme_002_WEB

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1910er: Die Salze an der Steege

Die Baustelle an der Steege schreitet voran , die Fernwärmetrasse ist erfolgreich unter der Salze hindurch verlegt worden. Zeit, sich einmal dran zu erinnern, wie es ganz früher an dieser Stelle aussah: Um 1910 blicken wir auf die Salze, die damals noch ihrem alten Bett folgt. Ein paar Jahre später wird an dieser Stelle die Salze überbaut sein, damit aus der Steege überhaupt eine Straße werden konnte. Nach Jahrzehnten des Durchgangsverkehrs wird die Salze dann Ende der 1970er verlegt und wieder offen gelegt, die heutige Fußgängerzone entsteht. Und nun wandelt sich das Gesicht der Steege erneut, nur die Häuser links und rechts scheinen von dem stetigen Wandel vor ihren Türen unberührt…WDiBSloabd_BAdSalzuflen_Steege_1910er_Salze_Schemmann_WEB