1960er: Knutschkugel bei Onkel Paul?

Heute kehren wir mal bei „Onkel Paul“ ein und haben gleich eine Rätsel-Frage für unsere Auto-Kenner. An der Allee zwischen Salzuflen und Schötmar steht noch heute das markante Gebäude an der Kreuzung Schützenstraße/Hoffmannstraße. Auf dieser Aufnahme von Mitte der 1960er Jahre sehen wir rechts die Werkstatt noch im Betrieb, daneben die beiden Eingänge zur Gaststätte „Onkel Paul“. Interessant sind auch die beiden Fahrzeuge auf dem Hof: Handelt es sich bei dem einen Auto etwa um einen BMW Isetta, eine der kultigen „Knutschkugeln“? Oder ist das doch ein anderes Fahrzeug? Und wer war eigentlich „Onkel Paul“ ? 

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6 Gedanken zu „1960er: Knutschkugel bei Onkel Paul?

  1. Ja das ist eine Isetta. Es gab 2 Versionen, einmal mit zwei Räder und einem hinten und dann in Deutschland nur noch die mit vier Rädern weil die erste Version zu „gefährlich“ war und verboten wurde

  2. Wurde 1951 in Bad Salzuflen – Schötmar im Hoffmannsstift geboren Wir wohnten Riestestr.3 und meine Eltern waren Doris und Wilhelm Budde -Nachbarn von Deinen Eltern und Dir

    1. Ja mir noch gut bekannt. Neben Mutter Budde waren da noch die Kinder Anja und Peter, mit dem ich in der Grundschule zusammen in einer Klasse war. Vor der Riestestr. hattet ihr euch allerdings in der Stauteichstr. ( ? ) niedergelassen. Vor allem aber kommt mir Mutter Budde s Käfer 1300 mit der Panoramafrontscheibe sofort wieder in den Sinn!!

  3. Neben der Gaststätte „Onkel Paul“ war da wo der Opel steht, die Araltanke „Wagner“. Wagner handelte früher auch noch mit Kohlen. Später hatte der Sohn Detlef Wagner nur noch die Tanke und ein Taxiunternehmen im Betrieb.

    Auf der Rückseite der noch vorhandenen Garagenzeile war dann die Autolackierere Pfeiffer angesiedelt.

    Jetzt zu den Autos:
    Das war ein BMW 600, quasi der Nachfolger von der Isetta. Er hatte eine Fronttür und hinten rechts eine seitl. Tür. Gebaut wurde das Auto von 1957 bis 1959. Nachfolger war dann der BMW 700. Die Rettung vor der anstehenden Pleite des Konzerns, denn BMW hatte bis zum 700 nur Kleinautos und den Barockengel im Angebot. Dies kam auf dem Markt nicht an!

    Rechts sehen wir dann einen Opel Olympia. Das Modell wurde in Rüsselheim von 1935 in Anlehnung an die Olympischen Spiele in Garmisch bis 1953 in div. Auflagen verkauft. Hier muss es sich um die letzte Ausführung handeln, die von 1951 bis 1953 verkauft wurde. Das war im Übrigen das erste angeschaffte Fahrschulauto von meinem Vater im Jahr 1954 gewesen.

    Daher kann man die Aufnahme auf Ende der 50èr Jahre einschätzen.

  4. Klasse Foto lieber Chris – „wer ist eigentlich Onkel Paul“ das interessiert mich jetzt auch Schönen Tag euch allen
    Sonnige Grüße
    Moni❤️

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