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1950er: „Columbus – ne Halbe!“

Boote auf dem Kurparksee haben eine lange Tradition in Bad Salzuflen. Auf diesem Bild aus den 1950er Jahren sehen wir den alten Bootsanleger am „Kaffeehaus am See“ – hier befindet sich heute eine kleine Betonveranda, die in den Kurparksee hineinragt. Damals war der Bootsverleih auch ein beliebter Neben- oder Ferienjob für jüngere Salzufler. Statt moderner Zeiterfassung reichte der Zuruf „Columbus – ne Halbe!“ in Richtung des Kassenhäuschens und der Chef wusste Bescheid: Das Boot mit dem klangvollen Namen des italienischen Seefahrers ist für eine halbe Stunde gebucht. Eine Besonderheit auf dem Bild: Das „Wasser-Fahrrad“, von dem sich auch die Schwäne nicht stören lassen. Und eine zweite, kleine Besonderheit: Dank des gut gefüllten Archives unserer Seite können wir auch noch ein Bild des angesprochenen Bootes „Columbus“ zeigen – oder zumindest den vorderen Teil davon 😉 Vielleicht ist ja einer von Ihnen oder Euch damals schon damit gefahren?

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2 thoughts on “1950er: „Columbus – ne Halbe!“

  1. Harald Rappe says:

    Ich habe dort auch geholfen. Herr Michalski war Architekt und Holzschnitzer.

    Er baute seine Boote aus Sperrholz selber. Wir halfen den Gästen beim Einsteigen in die Paddelboote.

    Für den Verkauf der Gummisitzkissen gab es Punkte/Striche

    Es waren für uns Kinder schöne Zeiten. Kurz vor Feierabend durften wir schnell einige runden paddeln.

    Spannend war auch die Zeit, wenn Parkbeleuchtung war. Alle Boote waren dann auch beleuchtet.

    Das muss alles so um 1949/1950 gewesen sein.

    ich bin in der evgl. Volksschule 1948 eingeschult worden.

    1951 zogen wir aus Bad Salzuflen weg.

    Meine Spielfreunde waren

    Miroschnikoff, Otto, Hilger oder so ähnlich

    Ich wohnte in der Wenkenstrasse und Wüstener Str.

    Gruß

    Harald Rappe

  2. Jochen Focke says:

    Habe als Schuljunge mache Stunde am Bootsverleih gearbeitet. Sei es zum Bootsflicken im Schuppen am Golfplatz oder beim ein -und aussteigen in die Boote. Hans Michalski war damals der Pächter. Die Paddelboote hatten auch interessante Namen, z.B. Frigga und Walburga, wie die Töchter von Michalskis.

    Die Seetrassen nebenan wurden von Otto Rider ( der rote Otte ) betrieben.

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