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1980er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil IX

Heute bringt uns die virtuelle Zeitmaschine in die Otto-Hahn-Straße in Schötmar. Der markante Schriftzug zeigt uns schon das damals am Meisten angesteuerte Ziel in der Straße an: Das war der zweite Marktkauf in Bad Salzuflen, der erste befand sich in den blauen Gebäude im Hintergrund. Dort ist nunmehr Magowski angesiedelt. Danach zog der Marktkauf in den heutigen  Toom Baumarkt. 1997 wurde dann in die Hoffmannstraße umgezogen. Etwas weiter rechts ist dann noch „Schuh Tellbüscher“ zu erkennen.WDiBSloabd_1990er_BadSalzuflen_ArchivStock_OttoHahnStrasse_001_WEB

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Tipp: Der Frauen-Wohlfühl-Samstag

Stressige Woche, graues Wetter? Das schreit geradezu nach einer Aus-Zeit. Das Staatsbad-Vitalzentrum bietet deshalb am 25. März wieder das Erhol- und Wohlfühlprogramm „Mein perfekter Tag“ an. Mit Pilates, Faszientraining, rückenstärkenden Übungen, Aqua-Wellness und -Fitness sowie entspannenden Elementen bietet dieser „Frauen-Wohlfühl-Samstag“ Erholung und Kraftschöpfen, einen Ort des Austausches und vielleicht sogar die Möglichkeit, neue Freundschaften zu schließen.

Der Frauen Wohlfühl-Samstag richtet sich speziell an Frauen ab ca. 35 Jahre zum Abschalten von Beruf, Familie oder Stress im Alltag mit Gelegenheit zum Austausch mit Gleichgesinnten. Die Teilnehmerinnenzahl ist begrenzt, deshalb empfiehlt sich eine rechtzeitige Anmeldung beim Gesundheitsservice des Vitalzentrums unter 05222 183-880. Los geht es am 25. März um 10 Uhr, der „All-Inclusive-Wohlfühltag“ kostet 99,- € pro Person (inklusive gesunder Mittags- und Kaffee-Pause).

Weitere Informationen zum Ablauf und zur Anmeldung gibt es hier:
https://www.staatsbad-salzuflen.de/staatsbad-vitalzentrum/mein-perfekter-tag.html

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1980er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil VIII

Wir springen in unserer Serie „Bad Salzufler Straßenansichten“ ja nicht nur bunt durch die Jahrzehnte, sondern auch durch die Jahreszeiten. Deshalb heute ein winterlicher Blick in die Ahornstraße: Hier gabelt sie sich, führt links weiter. Rechts geht es über die Damaschkestraße ebenfalls zum Wald hoch. In der Mitte Lebensmittel Sturhahn und Ernst sein Lieferwagen. Von seiner Mutter gegründet, wurde das Geschäft von Ernst Sturhan weitergeführt. Noch bis ins hohe Alter stand Ernst mit seiner Frau hinter der Ladentheke und fuhr auch noch höchstpersönlich los, um Schinken und andere Spezialitäten aus Tirol oder frischen Matjes von der Nordsee zu holen. 

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1960er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil VII

Heute machen wir mal einen etwas größeren Zeitsprung in unserer Serie und gehen in die 1960er Jahre. Die Herforder Straße beginnt nicht umsonst am Herforder Tor: Hier sehen wir die alte Hauptverbindung nach Herford, fotografiert von Theodor Stock. In der Bildmitte sehen wir den Fahrschulwagen und ansonsten die kniffelige Kreuzungssituation. Wem die ungewohnt vorkommt: Kein Wunder. Die Hermannstraße, von der aus dieses Bild aufgenommen ist, ist heute nicht mehr mit der Brüderstraße/Herforder Straße verbunden. Das Hotel Luisenhof rechts ist noch in vollem Betrieb und auch die Treppe „zum Treppchen“ wird noch rege genutzt. Im Hintergrund sehen wir die Autowerkstatt Tretow, wo sich später der Aldi befand.

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1980er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil VI

Nicht erst seit es die „Lippe-Tank“ gibt, befindet sich an der Ecke Lagesche Straße/ Lemgoer Straße eine Tankstelle. In Folge 6 unserer Bad Salzufler Straßenansichten werfen wir einen Blick zurück auf die Zeit, als man hier noch den „Tiger in den Tank“ packen konnte. Seit wann gibt es eigentlich die „Lippe-Tank“? 
An der rechten Bildseite befand sich früher – die Fahrzeuge deuten es an – erst die Fahrschule Hillebrenner nebst angeschlossener Opel-Werkstatt. Nach seinem Tode wurde dann aus der Opel Werkstatt eine Renault Werkstatt von Eilers aus Lemgo. Jetzt ist dort ein freier Reparaturbetrieb. Die Fahschule wurde dann von Wilhelm Limberg übernommen, dessen Sohn Wilfried sie heute noch führt.
Eine weitere Parallel zu heute fällt auch auf: Die Kreuzung ist großzügig bemalt – heute mehr denn je….

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Frühlingserwachen mit „Paulinchen“

Woran erkennt man in Bad Salzuflen, dass es Frühling wird? Klar, Paulinchen fährt wieder. Die sympathische Touristenschaukel (nicht nur für Gäste) startet ab Mittwoch, den 1. März, wieder mit dem Liniendienst vom historischen Rathaus über die Altstadt, Parkstraße, Landschaftsgarten, Rehgehege über Wenkenstraße zurück zum Markt. Inzwischen übrigens im 12. Jahr!

Täglich von 9.45 – 17.30 Uhr (letzte Abfahrt am Kurpark-Haupteingang, nicht im März und Oktober) kann man eine 35-minütige Rundfahrt im Dreiviertelstunden-Abfahrtstakt durch Bad Salzuflen unternehmen, an insgesamt neun Haltestellen ein- und aussteigen, denn das einmal gelöste Ticket gilt den ganzen Tag. An den Fahrpreisen hat sich nichts geändert in diesem Jahr. Das Familien Ticket für 2 Erwachsene und 3 (eigene) Kinder für 18,00 Euro statt 26,00 Euro ist natürlich auch im Angebot.

„Paulinchen“ ist beliebt bei Jung und Alt und schon für 7,00 Euro (Erwachsene), Kinder bis 11 Jahre 4,00 Euro (Babys auf dem Schoß des Erwachsenen frei) kann man eine herrliche Rundfahrt unternehmen und bekommt dabei viel Wissenswertes über Bad Salzuflen mitgeteilt. Paulinchen fährt übrigens auch trotz des Umbaus der Fußgängerzone im Bereich „Am Markt“ bis Historisches Rathaus. Zwar wechseln je nach Bauphase die Runden – dennoch sind kaum Einschränkungen zu befürchten zumal der Hauptbereich zwischen Salzhof und Schliepsteiner Tor sowie die Steege ja fertiggestellt sind.

Der letzte Wagen ist übrigens mit einer Rampe ausgestattet, so dass auch Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühle bequem mitgenommen werden können. Anfragen für Gruppenfahrten und weitere Informationen unter www.paulinchen-bahn.de oder unter Telefon 0 52 22/39 94 61.

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1910er: Still-Leben in der Langen Straße

Während heute jeder und überall mit Smartphone und Digitalkamera fotografiert, sorgte ein Fotograf früher noch für interessierte Blicke und freiwillige Statisten. Auf diesem Bild nach 1910 haben sich einige Salzufler – vornehmlich Kinder – extra in Positur gestellt, um gemeinsam mit den alten Fassaden der Stadt abgelichtet zu werden. Bei Betrachten stellen wir fest: Neben der Kleider-Mode hat sich vor allem die linke Seite verändert!
Wir sehen links die ersten beiden Häuser, die sogenannten Windmöllerschen Häuser, die bereits wenige Zeit später dem „Weinhaus Rheingold“ weichen sollten. Das Haus mit der hervorspringenden Veranda ist manchem noch bekannt als „Bünneman’sches Haus“. Wilhelm Bünemann war der am längsten amtierende Bürgermeister von Bad Salzuflen – von  1948 bis 1968 (bis zur Großgemeindebildung) stand er der Stadt vor. Zum Zeitpunkt dieser Aufnahme dürfte Bünemann gerade Anfang 20 gewesen sein und wahrscheinlich noch nichts davon geahnt haben, welche Aufgaben er in der Stadt einmal ausüben werde… Die Schienen in der Straße sind übrigens 20 Jahre nach dieser Aufnahme auch schon wieder Geschichte, nachdem die Salzufler Pferdebahn inflationsbedingt eingegangen war.

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1980er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil V

In unserer Reihe der Stadtansichten bleiben wir heute in Schötmar und kommen aus der Begastraße an die Schranke. Da war die Straße noch in Ordnung. Später kam dann das neue rote Basaltpflaster. Jetzt ist man wieder zu den Wurzeln zurückgekehrt und hat dort eine schwarze Teerdecke gebaut. Sieht zwar nicht so schön aus, hält aber länger! Spielwaren Görder auf der rechten Seite gibt es nicht mehr. Danach kamen dann diverse Nachfolger. Hinten links steht noch der „gelbe“ Bahnhof aus den 1970ern, heute kann man hier von der Kurz- bis zur Weltreise alles beim Reisebüro Janski buchen.

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Über 400 Bilder aus Werl, Aspe und Knetterheide!

Mit “ Werl, Aspe und Knetterheide – Dorfleben in Bildern“ erscheint erstmals ein umfassender bildlicher Einblick in die Vergangenheit dieser drei Ortschaften. Fritz Gast hat gemeinsam mit Franz Meyer über 400 Bilder aus der Zeit vom 1. Weltkrieg bis zur Großgemeindebildung 1969 ausgewählt und sorgsam auf über 320 Seiten zusammengestellt. Das Buch kann bis zum 31. März 2017 zum Subskriptionspreis von 29,50 € (danach 34,- €) vorbestellt werden (alle Infos unter diesem Artikel);. Nicht nur für Knetterheider, Asper und Werler ein stadtgeschichtliches Muss!

Vor nunmehr drei Jahren, im März 2014, erschien im Bielefelder Verlag für Regionalgeschichte das vom Heimatverein Werl-Aspe in Auftrag gegebene Buch „Bauerschaft – Gemeinschaft – Ortsteil. Zur Geschichte von Werl, Aspe und Knetterheide“. Verfasst wurde das vielbeachtete und mittlerweile nahezu vergriffene Werk von den Historikern Roland Linde und Franz Meyer. Unterstützt wurden sie dabei von Fritz Gast aus Knetterheide, der zu Illustration des Buches zahlreiche Aufnahmen beisteuerte.

Die von Fritz Gast in den vergangenen Jahren mit Unterstützung seiner Ehefrau Monika mit großem Engagement aufgebaute Fotosammlung zur Geschichte von Werl, Aspe und Knetterheide umfasst derzeit einen Bestand von mehr als 5.500 Aufnahmen. Der weitaus größte Teil der Fotos entstand zwischen dem Ersten Weltkrieg und den 1960er Jahren, also vor der 1969 erfolgten Bildung der Großgemeinde Bad Salzuflen.

Der im Sommer erscheinende Bildband dokumentiert eindrucksvoll das Leben in Werl, Aspe und Knetterheide. Sie zeigen uns, wie die Menschen dort vor einem halben Jahrhundert und länger gewohnt, gelebt, gearbeitet, aber auch gefeiert haben. Der Bildband ergänzt in idealer Weise die Ortsgeschichte von 2014.

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Das Buch (Erscheinungstermin vsl. im Sommer) kann vorbestellt werden bei:

Heimatverein Werl-Aspe
c/o Fritz Gast
Gaststraße 6
32107 Bad Salzuflen

oder per E-Mail unter frigachron@gmx.de.

Die vorbestellten Bücher können nach Erscheinen des Buches gegen Barzahlung bei Fritz Gast, Gaststraße 6, Gerhard Gronemeier, Grüner Sand 12 oder Walter Wüstenhagen, Paul-Schneider-Straße 62 (alle 32107 Bad Salzuflen) abgeholt werden.

Und: Wer seine Bestellung bis zum 31. März 2017 einreicht, erhält den historischen Bildband zum Subskriptionspreis (Sonderpreis) von 29,50 €.
Für alle nach dem 31. März 2017 bestellten Bücher gilt der normale Ladenpreis von 34,00 €.

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1950er: Sonntagsausflug ins „Brüggenhaus“

Der klassische Sonntagsausflug scheint ein wenig aus der Mode gekommen zu sein – früher gehörte er noch zu jedem Sonntag dazu: Wenn das Auto (meist am Tag zuvor frisch gewaschen und gewienert) herausgeholt wurde und der stolze Papa mit der holden Gattin und den Kindern „ins Grüne“ aufbrach. Ein beliebtes Ziel war dabei schon früher das „Brüggenhaus“ in Schötmar, vis-a-vis der Heerser Mühle und der heutigen Feuerwache.

Nach der lesenswerten Historie, die Dr. Stefan Wiesekopsieker für das Haus zusammengetragen hat und gemeinsam mit dem Historiker Roland Linde veröffentlicht hat, geht das Brüggenhaus in seinen Ursprüngen auf das späte 16. Jahrhundert zurück. Mindestens seit Anfang des 17. Jahrhunderts wurde hier der Wegezoll für die Überquerung der Werre fällig – heute fällt die Brücke der B239 beim Vorbeifahren überhaupt nicht mehr auf. Weil die Zoll-Einnahmen nicht gerade kräftig sprudelten, wurde das „Mauthäuschen“ um eine Gastronomie und später einen Biergarten erweitert. Auch ein Gärtnererei-Betrieb auf der anderen Werre-Seite gehörte zum Brüggenhaus – nach der Schließung der Gärtnerei entstand hier das Schötmaraner Freibad.

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