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In eigener Sache: Eure digitalen Erinnerungen

In den vergangenen vier Wochen war es auf unserer Seite etwas ruhiger als sonst – und das hatte seinen Grund: Hinter den Kulissen waren wir wieder fleißig und haben haufenweise alte Bilder neu digitalisiert. Ein Service, den wir Ihnen und Euch übrigens auch anbieten. In hoher Auflösung mit individueller Nachbearbeitung sorgen wir dafür, dass „altes“ wie „neu“ aussieht und Erinnerungen dauerhaft digital konserviert sind. Natürlich kostenlos. Wer seine Erinnerungen, Schnappschüsse, Zeitdokumente also erhalten und teilen möchte, kann sich jederzeit gerne über das Kontaktformular melden.

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1920er: An der Salze hellem Strande…

Gut, einen Strand gab es an der Salze mitten in der Stadt nie – aber immerhin soll es in diesem Jahr noch (endlich) mit der Umgestaltung vorangehen. Vor ziemlich genau 90 Jahren war man übrigens auch damit beschäftigt: 1926 wurde die Saline auf dem Salzhof endgültig abgerissen und die Fläche planiert. Auf dieser Aufnahme (vmtl. nach 1928) blicken wir von der Brücke am Markt / Lange Straße die Salze hinauf Richtung Post. Die Uferbefestigung wurde erneuert und Bäume wurden angepflanzt. Mitten über die Salze führt ein Steg genau an der Stelle, wo 60 Jahre später der Flußübergang gebaut werden wird. Interessant ist die dunkle Silhouette links: Beim Abriss der Gebäude auf dem Salzhof blieb der hölzerne Pumpenturm über der Paulinenquelle stehen und wurde erst 1934 durch das heutige Brunnendenkmal ersetzt…

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1990er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil XX

Auf den ersten Blick scheint sich in der Schloßstraße nicht viel geändert zu haben: Die Hauptverbindung zwischen Schötmar und Salzuflen (oder umgekehrt) ist nach wie vor stark befahren, die Kreuzung am Rathaus die verkehrsreichste der Stadt. Aber wer genauer hinschaut, dem fallen die Unterschiede auf: Natürlich springt einem sofort die DEA-Tankstelle ins Auge, die noch auf Texaco umgeflaggt wurde und heute eine Shell-Tankstelle ist. Dahinter gibt es noch den Penny-Markt, heute befindet sich dort der Sinem-Markt. Und auch Spirituosen und Weinhandlung Gerd Meier, an der rechten Bildkante,  ist letztes Jahr in den Ruhestand gegangen. 

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Familientag am 17. Juni: Kurparkfest am See

Am 17. Juni steht das Kurparkfest am See ganz unter dem Motto „Familientag“. Von 14 – 18 Uhr sind für kleine und große Gäste viele Spielstationen und Entdeckerflächen rund um den Kurparksee aufgebaut.

Captain Hooks Piratenschiff legt an und kann geentert werden. Die Hüpfburg im XXL-Format bietet ein schaukliges Erlebnis zum Klettern, Rutschen und Balancieren und ist mit sieben Meter Höhe unübersehbar. Gleich nebenan steht der Spielezirkus bereit für ein Piratentraining. Sportlich wird es ab 16 Uhr bei der Familien-Olympiade des Staatsbad Vitalzentrums. Zeit für eine kleine Pause? Der Luftballonkünstler Happu Krenz zaubert mit seinen Ballon-Tieren ein Lächeln in jedes Kindergesicht und farbenfrohen Spaß gibt es beim Kinderschminken.

Die Schwäne und Enten am Kurparksee bekommen am Familientag vierbeinigen Besuch. Aus Dörentrup reist der Verein Tiere im Dorf e.V. an und bringt viele niedliche Bauernhoftiere mit. Ein Fernsehstar zum Anfassen darf natürlich auch nicht fehlen. Die WDR-Maus kommt und schüttelt gern Hände, macht Fotos und treibt ihre kleinen Späße. Für die passende Musik sorgen Phil Solo das Bad Salzuflen Orchester. Der Eintritt in einen erlebnisreichen Familientag ist frei.

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1980er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil XIX

Winter 1986: Leichte Schneereste auf Dächern und an den Straßenrändern. Beim Blick auf den Hafermarkt fallen einem gleich viele Unterschiede zu heute auf, auch wenn sich die Gebäude äußerlich (fast) nicht verändert haben: Die „Haferkiste“ bei Theo gibt es nicht mehr, ebenso wie daneben im Haus Gießenbier das Glas- und Porzellangeschäft Middeke. In den rechts am Bildrand sichtbaren „Wappenkrug“ hat neue Gastronomie Einzug gehalten und das alte Fachwerkhaus am linken Bildrand (gegenüber von „Tante Emma„) wird nach langen Jahren des Verfalls jetzt endlich saniert. Bemerkenswert aus heutiger Sicht: Wie sauber und zahlreich die alten Kugellampen noch sind…

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1980er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil XVIII

An einem schönen Wintertag (man kann die Kälte förmlich spüren) blicken wir die Wenkenstraße hinauf – wo der heutige „Poller“ noch Zukunftsmusik ist. Lediglich eine rote Ampel regelt das Durchfahrtsverbot während der Mittags- und Nachtzeiten. Das Gebäude rechts wird zu jener Zeit noch reichlich frequentiert: Im Haus Schuseil, dem „Litfaß“ wird in der Disco oder der Kellerbar kräftig gefeiert. Viele Bands geben hier ihr erstes Konzert. Auf der linken Seite wirbt ein Schild für die „Kutscherstube“, davor befand sich die „Giraffe“. Heute gibt es hier original spanische Leckereien im „Soultapas“. Das Gebäude der „Kutscherstube“ dagegen ist wohl inzwischen abbruchreif – zuletzt hieß die klassische Eckkneipe „Löwenzahn“. Und natürlich gibt es wieder einiges zu raten und zu erkennen für unsere Auto-Spezialisten…. 

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1960er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil XVII

Während am heutigen Vatertag viele Menschen wandern gehen (oder zumindest kurze Strecken bis zum nächsten Biergarten oder Grill zurücklegen), wandern wir in unserer Reihe Straßenansichten wieder mal in der Zeit zurück – in das Schötmar der 1960er Jahre. In der Schloßstraße, Höhe Begastraße blicken wir Richtung Schloß, dass von Ferne seine ursprüngliche, altrosa Farbgebung erahnen lässt. Das Cafe Witte, dessen Schriftzug an der Ecke Vehrlingstraße zu sehen ist, ist ebenso schon lange Geschichte wie das Gebäude auf der linken Seite an der Einmündung der Heldmanstraße. Heute steht hier ein Wohn- und Geschäftshaus, in dem jahrelang „Eisen-Carl“ zu Hause war. Einzig Schlachterei Nier ist nach wie vor am Schötmaraner Marktplatz beheimatet, dessen Verkehrsführung heute auch ein wenig anders aussieht…

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1980er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil XVI

Zum „16. Geburtstag“ unserer Serie gibt es zwar keinen Mofa-Führerschein, dafür aber einen „Doppelpack“: Wir biegen von der Lemgoer in die Mittelstraße ein. Hier sehen wir zunächst das Gasthaus „König“, in dem Hochzeiten, Beerdigungen, Kompanie- und Vereinsfeste gleichermaßen gefeiert wurden. Und auch wenn manch Alteingesessener sagt „Erst fielen die beiden Bäume, dann die Wirtschaft“, so kann hier heute an leckeren asiatischen Speisen im Kings Garden im Gasthaus König erfreuen. Beim Einbiegen in die Mittelstraße fällt die linke Ecke des Gebäudes auf: Hier befand sich mal eine Filiale der (damals noch) städtischen Sparkasse. Sie zog später in einen Bungalow an der Bertastraße um – der inzwischen auch schon länger zu Wohnraum geworden ist. Beim Blick in die Mittelstraße auf dem zweiten Foto sehen wir „Radio Ellermann“ mit seinem (damals) modernen Angebot für „Fernsehen, Funk und Alarm“. Heute kann man hier seine Möbel aufpolstern lassen…

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1910er: Der Kurpark im Wandel

Nachdem mit dem offiziellen Spatenstich am Freitag der Auftakt zu den Bauarbeiten im Kurpark begangen wurde, schauen wir einmal in die Anfänge des Parks zurück. Von der Jahrhundertwende bis zum 1. Weltkrieg hatte das Kurwesen in Salzuflen eine rasante Entwicklung hingelegt. Nahezu jährlich kam etwas Neues hinzu, auch im Kurpark. Wir blicken hier vom Dach des Kur- und Stadttheaters quer über den Park auf die Wandelhalle, die zunächst als hölzernern Brunnenausschank errichtet wurde und dann stetig erweitert wurde. Ende der fünfziger Jahre wurde sie für den Bau der Konzerthalle abgerissen. Apropos Musik: Wir sehen auch gleich zwei Pavillons für Konzerte – eines rechts am Gradierwerk und Kurparkeingang (ungefähr da, wo sich heute das Wasserspiel befindet) und eines links vor dem Theater. Beide wurden in den 1920ern durch einen Neubau anstelle des linken Pavillons ersetzt. Interessant die Menge an Sitzgelegenheiten – vor allem vor der Kurhaus-Terrasse an der damaligen Hauptallee…

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1950er: Auf in’s Bega Bad!

Noch ist die Witterung ja eher was für abgehärtete Schwimmer, aber im Laufe dieses Monats wird das Bega Bad wieder seine Pforten öffnen. Grund genug für uns, einmal einen Blick zurück zu werfen in das alte Salzufler Freibad. Im Sommer 1955 verbringt ein englischer Junge namens Barney die Sommerferien mit seinen (deutschstämmigen) Großeltern in Bad Salzuflen und genießt die herrlichen Sommertage im Freibad. Ob er sich auch an den Dreier und den Fünfer im Hintergrund getraut hat, ist nicht überliefert… We send a „Thank You“ for this picture to Great Britain!

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