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Viel los am Jubiläums-Wochenende: Das Programm für den 14. und 15. Juli 2018 im Kurpark

Im Kurpark Bad Salzuflen lässt es sich gut feiern: Am Samstag und Sonntag, 14. und 15. Juli, steigt das Jubiläumsfestival „200 Jahre Fürstliches Solebad“ – das große Sommer-Highlight im Jubiläumsjahr. Die grüne Lunge der Stadt hat zu diesem Fest für Bad Salzufler und ihre Gäste von nah und fern eine Menge zu bieten.

Gemütliche Strandkörbe, Lounge-Inseln und Illuminationen schaffen im perfekten Zusammenspiel eine entspannende Atmosphäre. Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt. Wem das zu ruhig ist, wird sich über den zweiten Aspekt des Festivals freuen: Zahlreiche Künstler und Bands verwandeln die Konzertmuschel und den Kurpark in eine große Kultur- und Partymeile.

Am Samstag um 11 Uhr durchschneiden Bürgermeister Dr. Roland Thomas und Kurdirektor Stefan Krieger das Band zur offiziellen Eröffnung des neu gestalteten Kurparks. Um 18.30 Uhr eröffnen sie das Fest in der Konzertmuschel. Danach wird es bunt: mit einem Tagfeuerwerk in Puderform startet die Party. Im Anschluss heizt der DJ und Sound-Designer Leon EL Ray den Besuchern ordentlich ein. Nach einem Solo Set gesellt sich Geigerin Joanna Suchon-Breucking mit Ihrer E-Geige zu ihm. Sie ist bekannt für ihre fulminante Show, die ihr technisch perfektes Geigenspiel mit Tanz- und Showeinlagen kombiniert. Bekannt wurde sie zusammen mit Ihrer Schwester Daga als Duo „Space Violins“, unter anderem in der Show „Lord of the Dance“.

Nach ihrem gemeinsamen Set auf der großen Bühne der Konzertmuschel sorgen die beiden im Lounge-Bereich am Kurparksee für gute Stimmung. Ihnen folgt in der Konzertmuschel die Band „Groovin Affairs“. Mitreißende Stimmen, eine erstklassige Auswahl an Top-Hits der größten Weltstars und eine emotionale Live-Performance sind ihr Rezept für hochwertige Unterhaltung. Ein Garant für Party pur!

Sebastian Kneipp, der Urvater der Wasserkur und einige seiner Anhänger nehmen die Besucher mit auf eine Reise durch die Zeit, bei der sie die Wirkkräfte des Wassers hautnah erleben, am besten barfuß.

Der krönende Abschluss des Abends ist das große Höhenfeuerwerk um 23:45 Uhr.

Auf der Gesundheits- und Tourismusmeile laden die Aussteller am Samstag und Sonntag mit zahlreichen Aktionen zum Mitmachen und Informieren ein. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag ziehen die Bands „Das Duo“, „Beauty and the Beard“, die „Bronco Brothers“ und „Das Trio“ durch den Kurpark und begeistern mit ihrer Musik. Sie bieten mit einem Mix aus Rock´n´Roll Klassikern, Swing, Pop und akustischen Top 40 Covern Spaß für Jedermann. Die Bands spielen unter anderem in der Cocktail-Lounge am Kurparksee, am Leopoldsprudel und auf dem Konzerthallenvorplatz.

Am Sonntag, dem Familientag, erwartet die Gäste am Konzerthallenvorplatz ein ganz besonderes Highlight: Das spanische Straßentheater-Ensemble „Cia La Tal“ zeigt seine Show „Carillo“. Dabei handelt es sich um eine (nahezu) pantomimische Darstellung einer Uhr mit viel Komik und Zuschauerbeteiligung, die Groß und Klein in den Bann zieht.

Das Staatsbad Salzuflen Orchester unter Leitung von György Kovacs und die Big Band „Final Bar Orchestra“ stehen am Sonntag auf der Bühne in der Konzertmuschel. Das Staatsbad Orchester spielt zur Kurparkeröffnung ein buntes Programm. Das Final Bar Orchestra ist bekannt für seinen energiegeladenen Big Band Sound und ein Repertoire, das von Swing über Latin bis Funk reicht.

Ebenfalls am Sonntag um 13.00 Uhr finden in der Konzertmuschel Solewannengespräche statt, um 14.00 Uhr wird die erste Bad Salzufler Soleprinzessin gekrönt. Am Leopoldsprudel gibt Fernsehgärtner Rüdiger Ramme ab 11.30 Uhr Gartentipps. Am Familientag sind auf der Rasenfläche vor der Wandelhalle Spiele für die kleinen Gäste aufgebaut und auf dem Konzerthallenvorplatz werden die Kinderaugen mit Luftballonkünstlern, einer Hüpfburg und Kinderschminken zum Leuchten gebracht.

Begleitet wird die ganze Veranstaltung von vielen kulinarischen Angeboten: neben ostwestfälischen Tapas gibt es zum Beispiel fertig gepackte Picknicktaschen mit denen man es sich im Kurpark gemütlich machen und die feierliche Stimmung des Jubiläums genießen kann.

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Erste Bad Salzufler Soleprinzessin gesucht!

Was wäre ein Jubiläum ohne royale Ehren? Zum 200-jährigen Jubiläum des Fürstlichen Solbades kürt das Staatsbad im Rahmen des Jubiläumsfestivals am 14. und 15. Juli die erste „Salzufler Soleprinzessin“ – die Bewerbungsfrist läuft ab sofort!

Die Soleprinzessin wird Bad Salzuflen zwei Jahre lang repräsentieren und in dieser Funktion beispielsweise Veranstaltungen eröffnen und an Messen teilnehmen. Das Staatsbad freut sich über Bewerberinnen mit einer aufgeschlossenen Persönlichkeit und Freude an öffentlichen Auftritten.

Das Mindestalter für Kandidatinnen liegt bei 18 Jahren. Wünschenswert ist der Wohnort Bad Salzuflen einschließlich der Ortsteile. Zur Bewerbung senden Interessentinnen ein Motivationsschreiben, ein Bild am Lieblingsort von Bad Salzuflen sowie ihre persönlichen Daten per E-Mail an marketing@staatsbad-salzuflen.de. Bewerbungsschluss ist der 24.06.2018.

Nähere Informationen finden Sie unter www.staatsbadsalzuflen.de.

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03.05.2018: Doppel-Vortrag zum Jubiläum mit Franz Meyer und Dr. Stefan Wiesekopsieker

Zum 200-jährigen Jubiläum des Heilbades laden am Donnerstag, den 03. Mai 2018, um 19.30 gleich vier Veranstalter zu einem Doppel-Vortrag in den Gala-Saal des Kurhauses ein. Der Eintritt ist frei. Während Dr. Stefan Wiesekopsieker aus Leben und Wirken von Medizinalrat Dr. Heinrich Hasse berichtet, wird Franz Meyer den historischen Bogen des Bades von 1818 bis 2018 spannen. Die Staatsbad Salzuflen GmbH, die VHS Bad Salzuflen, der Heimat- und Verschönerungsverein sowie der Naturwissenschaftliche und Historische Verein für das Land Lippe veranstalten diesen Vortragsabend gemeinsam.

Zum Hintergrund des Jubiläums: Der Stadtphysikus (Amtsarzt) Dr. Heinrich Hasse hatte im Juli 1817 bei der für das Salzufler Salzwerk  zuständigen Rentkammer in Detmold vorgeschlagen, eine „Badeanstalt bey hiesiger Saline“ errichten zu lassen, um dadurch die Sole auch für therapeutische Zwecke nutzen zu können. Sein Antrag fand die erhoffte Zustimmung. Bereits ein Jahr später, im Juli 1818, konnte mit fünf Badestuben, die im Pumpenturm der Saline auf dem Salzhof eingerichtet worden waren, die erste „Saison“ des Solbades Salzuflen gestartet werden.

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1990er: Alle Jahre wieder „Brunnensaufen“

Mit manchen Traditionen ist es so: Keiner weiß mehr genau, wer wie damit angefangen hat, aber sie gehören einfach dazu. Heute feiern die Abiturienten auch wieder ihre Zulassung und gleichzeitig das Ende ihrer Schulzeit. Inzwischen auf dem Salzhof und ohne Brunnen – aber der Namen „Brunnensaufen“ hat sich bis heute gehalten. Denn tatsächlich begann alles an einem Brunnen, nämlich dem vor Tchibo. Vor über 20 Jahren war man dann an das Wasserspiel vor der Commerzbank umgezogen, wie unser Bild von 1996 zeigt. Wir wünschen allen angehenden Abiturienten (und natürlich allen, die in diesem Jahr ihren Abschluss „bauen“) viel Spaß und gutes Gelingen bei den anstehenden Prüfungen!

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1950er: Alter Fürstenhof im neuen Glanz

Frisch wieder eröffnet präsentiert sich der „Fürstenhof“ auf dieser Postkarte aus den 1950er Jahren. Nach der Rückgabe des 1945 beschlagnahmten Gebäudes durch die Briten wurde das ehemalige Grand-Hotel zum Parksanatorium umgebaut. Im hinteren Bereich wurde ein neuer Trakt angebaut (schemenhaft hinter den Bäumen zu erkennen) und die frühere Auffahrt wurde durch einen Treppenaufgang im zeitgenössischen Design ersetzt. Die fröhlich-bunten Sonnenschirme und die freundliche Bepflanzung lassen das neue Sanatorium noch zusätzlich erstrahlen. Interessantes Detail am Rande: Vergrößert man das Bild, erkennt man am linken unteren Rand zwei seltsame Gestänge. Das scheinen Oberleitungsmasten der früheren Herforder Kleinbahn zu sein, die auf dieser Aufnahme leider nur noch wenige Jahre vor sich hatte….

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1950er: Ein Sommertag im Rosengarten

Nachkriegszeit und Wirtschaftswunder: In den 1950er Jahren geht es auch in Bad Salzuflen wieder schwunghaft voran. Nachdem die beschlagnahmten Immobilien stückweise wieder freigegeben werden, beginnt man mit der Wiederaufnahme des Badebetriebes und schnell steigen die Kurgastzahlen wieder an. Dafür werden neue Kapazitäten gebraucht und so wird das alte Woldemarbad der Jahrhundertwende abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Vom (ebenfalls neugestalteten) Rosengarten blicken wir hinüber auf das damals moderne Gebäude und das benachbarte Inhalatorium. Heute ist dieser Blick aus mehreren Gründen Geschichte: Zum einen steht das Woldemarbad schon länger nicht mehr – zum anderen ist der Rosengarten in seiner früheren Form wiederauferstanden. 

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1970er: Höchste Eisenbahn

Regenwolken hängen über Schötmar, als die Diesellok 216 128-9 mit ihrem Zug in den 1970er Jahren den Salzufler Bahnhof verlässt und Richtung Herford beschleunigt. Links sehen wir die Anlagen des Güterbahnhofs, hier herrscht noch reger Betrieb an der Laderampe. Und auch beim Autohaus an der linken Seite steht der Hof voller Fahrzeuge. Interessant ist auch die Garnitur, die 216 128-9 hier am Haken hat. Direkt hinter der Lok ein Packwagen mit Dachkanzel, danach ein Schnellzugwagen – vermutlich ein Vorkriegsmodell, aber immerhin mit erster Klasse! – und zwei dreiachsige Umbauwagen. Der Zug wäre heute der Stolz einer jeden Museumseisenbahn, damals war es noch ganz normaler Alltag.

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Wertvolle Leihgaben in die Obhut des Stadtarchivs übergeben

Über 130 interessierte Besucher verzeichnete das Stadtarchiv Bad Salzuflen am 4. März zum Tag der offenen Tür, die sich mit Werkstattführungen und Vorträgen über die Arbeit des Archivs informieren ließen. Besonders freute sich Archivleiter Arnold Beuke in diesem Rahmen über den Zuwachs an bedeutenden Zeugnissen für seine Sammlungen.

Eine Abordnung des Sportvereins TUS Knetterheide vertraute Beuke die historische Vereinsfahne von 1922 an, die in der Fahnensammlung des Archivs einen angemessenen Aufbewahrungsplatz finden wird. Im anschließenden Gespräch waren sich Archivar und Vereinsvertreter darin einig, dass das reiche  Vereinsleben von Sportvereinen ein wesentlicher Teil des Gesellschaftslebens in der Stadt und ihren Ortsteilen darstellt, das es zu bewahren gilt. Dazu ist das Archiv der ideale Partner, in dem alte Vereinsunterlagen und Objekte sachgerecht aufbewahrt werden können und vor Verlust geschützt sind, wovon sich die Vorstandsmitglieder des Knetterheider Sportvereins vor Ort überzeugten.
Zudem übergab eine ehemalige Salzuflerin aus ihrem Familienbesitz wertvolle Fotografien stadthistorisch bedeutender Persönlichkeiten. „Das beweist uns einmal mehr, dass das Stadtarchiv als historisches Gedächtnis der Stadt von seinen Bürgern wahrgenommen wird“, freute sich Beuke.

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Foto von links: Arnold Beuke und die Vereinsvertreter Marlies Liese, Karla Heidsiek und Udo Heiland bei der Übergabe der Vereinsfahne des TUS Knetterheide.

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04.03.2018: Tag des offenen Archivs im Stadtarchiv Bad Salzuflen

Beim bundesweiten „Tag der Archive“ am Sonntag, den 04. März 2018, geben Archivarinnen und Archivare einen Einblick in ihre Arbeit und das historische Gedächtnis ihrer Städte.  „Über den außerordentlichen Nutzen der Bäder zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit hat von den ältesten Zeiten her nur eine Stimme geherrscht“. So warb eindringlich der Amtsarzt Dr. Heinrich Hasse und vor 200 Jahren war es soweit: 1818 wurde eine Badeanstalt in der Salzufler Saline eingerichtet. Das war der Auftakt zum Aufstieg der Stadt zu einem der größten Heilkurorte Deutschlands.

Archivische Zeugnisse, Pläne, Bildquellen und Unterlagen zur Entwicklung und Geschichte von 200 Jahren Heilbad stehen daher in diesem Jahr im Mittelpunkt, wenn sich das Stadtarchiv mit seiner Einrichtung der Öffentlichkeit präsentiert. Parallel dazu bieten Stadtarchivar Arnold Beuke und seine Mitarbeiter Führungen durch die Benutzer-, Werkstatt- und Magazinräume an, erklären Arbeitsweise und -abläufe eines Archives und stehen selbstverständlich für alle Fragen zur Verfügung. Die neu sortierte Fachbibliothek und die historische Bibliothek des Apothekers Rudolph Brandes werden vorgestellt und Publikationen zur Stadtgeschichte könne zu Sonderpreisen erworben werden.

Das Stadtarchiv in der Gelben Schule, Martin-Luther-Straße 2, ist am Sonntag, den 04. März 2018 von 11.00 bis 16.00 Uhr für alle Interessierten geöffnet.

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1930er: Eine Schule und ihr gruseliger Schulhof…

Die erste Schule in Bad Salzuflen entstand 1531 auf dem Hallenbrink, neben der Stadtkirche. 1762 abgebrannt, wurde anschließend das noch heute zu bestaunende Fachwerkhaus errichtet, dass wir auf dieser Aufnahme vermutlich in den 1930er Jahren sehen. Hier waren die Rektorschule, die Kantorschule und die Küsterschule – also alle Schulformen, die es damals gab – untergebracht. Der Schulhof, also die Fläche zwischen Schulgebäude und Stadtkirche, der hier auf dem Foto zu sehen ist, birgt ein Geheimnis: Hier befand sich früher der Friedhof an der Stadtkirche. Beim Bau des evangelisch-reformierten Gemeindehauses Ende der 1920er Jahre fand man bei den Ausschachtungsarbeiten noch einige Skelette früherer Salzufler…

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