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1920er: Idylle am Leopold

Es wird noch etwas dauern, bis man wieder so idyllisch, in Ruhe und entspannt am Leopoldsprudel wird sitzen können. Noch bis Frühjahr 2018 (mindestens) wird die Umgestaltung des Kurparks dauern. In Kürze wird gleichzeitig noch damit begonnen werden, die Quelle unter dem Brunnentempel zu sanieren. Schlimmstenfalls hätte dies den Abbruch des Salzufler Wahrzeichens bedeutet – wenn nicht schlaue Vorfahren für den Fall der Fälle eine Öffnung im Dach eingebaut hätten, durch die die Quelle saniert werden kann. Drücken wir die Daumen, dass diese „Operation am offenen Herzen“ störungsfrei abläuft.

Neben den beiden Damen in ihrem 20er-Jahre-Look und dem Blumenarrangement gegenüber vom Leopold sind übrigens auch die damaligen Kurparklaternen ein echter Hingucker….

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Tierisch: Maskottchen „Line“ wird „lebendig“

Die Ziege „Line“ gibt es bereits als Kinderbuch zum Lesen und als Plüschtier zum Knuddeln – künftig wird „Line“ auch „in Echt“ an den Veranstaltungen des Staatsbades und der Stadt teilnehmen. Das freundlich-flauschigen Gesicht des neuen Maskottchens der Staatsbad Salzuflen GmbH kann man sich also schon mal merken. „Die Ziege Line spricht Jung und Alt an und wird Bad Salzuflen auf sympathische Weise präsentieren“, freut sich Kurdirektor Stefan Krieger über die neue Einwohnerin.

Aber was hat es mit der Ziege Line auf sich? Es gibt viele Geschichten, die den Namen „Salzuflen“ herleiten. Eine (etwas augenzwinkernde) davon ist diese: Die Ziegen auf den Wiesen leckten ständig an Gras und Steinen. Aufgrund des Solewassers schmeckte alles lecker salzig. Aus „Salz-uf-lecken“ könnte dann der Stadtname entstanden sein. Vielleicht gab also einer von Line’s Vorfahren unserem Ort seinen Namen?

In der Tourist Information im Kurgastzentrum ist die Ziege Line als Plüschtier zusammen mit einem Büchlein erhältlich. Darin möchte die kleine Ziege das Geheimnis um das „weiße Gold“ lüften. Zukünftig wird sie immer neue Abenteuer erleben, bei denen besonders die Kinder mitfiebern werden.

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1900: Hilfe bei Identifizierung gesucht

Jetzt sind Heimat-Experten gefragt: Die hier gezeigte Postkarte ist lediglich beschriftet mit „Alte Mühle“. Wer hat eine Idee oder weiß vielleicht sogar jemand, um welche alte Mühle im Bereich Bad Salzuflen es sich handelt/gehandelt hat? Die Aufnahme dürfte aus der Zeit zwischen 1905 und 1915 stammen, es gibt einen Wasserlauf und hügeliges Gelände. Die Personen auf dem Foto dürften dem Fotografen „Modell gestanden“ haben, denn zur damaligen Zeit waren die Belichtungszeiten noch ganz andere als heute, wie man am Wasser links sehen kann… 

Tipps und Hinweise bitte gerne in die Kommentare oder per E-Mail an info@wdibsloabd.de – Herzlichen Dank!

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1980er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil XXII

Während die Brüderstraße an ihrem unteren Ende ja ein Reiz-Thema für den einen oder anderen ist, ist es um den oberen Teil relativ ruhig. In unserer Reihe „Bad Salzufler Straßenansichten“ werfen wir mal den Blick knapp 30 Jahre zurück: Vor der Weinstube zur Traube kann man mit Parkschein werktags noch eine Stunde parken, dahinter gibt es neueste Hifi-Elektronik und Fernseher. Gegenüber, auf der linken Seite, wirbt ein „Video Film Verleih“ um Kundschaft (Liebe Kinder, dass ist so eine Art Netflix – nur dass man da selber hingehen musste und wenn zu viele den gleichen Film sehen wollten, war der halt weg und man konnte ihn nicht sehen…). Auch der Rest der Straße ist noch voller Außenreklame und kein Laden scheint leer zu stehen…  

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1970er: Hauptverkehrsstraße Lange Straße

Heute laufen wir durch die neue Fußgängerzone und müssen – wenn wir Glück haben – keinem Auto ausweichen. Bis zum Bau der eigentlich Fußgängerzone war das ganz anders, wie unser heutiges Bild aus Anfang der 1970er Jahre zeigt: Wir blicken die Lange Straße hinunter Richtung Schliepsteiner Tor – damals eine Hauptverkehrsstraße. Zwar herrscht absolutes Halteverbot, doch die engen Bürgersteige laden nicht wirklich zum Bummeln ein. Vorne rechts sehen wir das Rheingold an der Ecke zur Steege, dahinter noch das alte Gebäude der Commerzbank. Vor der Drogerie stehen beleuchtete Verkehrsschilder, die den Fahrzeugen aus Richtung Herford den Weg weisen. Insgesamt sieht es heute doch wesentlich einladender aus in unserer Langen Straße…

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Mittwoch, 04.10.: SC Bad Salzuflen gegen den DSC Arminia Bielefeld

Im Rahmen der „Wir sind Ostwestfalen“-Kampagne bestreitet der DSC Arminia Bielefeld am Mittwoch, den 04.10.2017, ein Testspiel gegen den SC Bad Salzuflen – Anstoß ist um 18.30 Uhr auf dem Sportplatz im Schulzentrum Lohfeld (Zufahrt von der Heldmanstraße). Tickets für 8 Euro (Vollzahler) oder 4 Euro (Kinder bis inkl. 14 Jahre) gibt es an der Abendkasse oder bei den Vorverkaufsstellen: Der offiziellen Arminia Fan-Kneipe „PapperlaPUB“, Untere Mühlenstraße 12, oder bei „WüstenKids“, Salzufler Straße 23. Die Einnahmen aus dem Testspiel kommen unter anderem dem Breitensport in der Stadt Bad Salzuflen sowie dem Kinder- und Jugendzentrum „@on! Schötmar“ zugute.

2013 wurde Bad Salzuflen als erster Ort in Lippe Teil des Partnerkreises „Wir sind Ostwestfalen“. Mit diesem Kreis will sich der Zweitligist besser in der Region vernetzen und auch stärker mit den lokalen Sportvereinen austauschen. Dazu wird alljährlich ein Testspiel zwischen der Mannschaft des DSC und einem der Amateur-Vereine aus den Partnerstädten verlost. In diesem Jahr hatte die Losfee ein besonders glückliches Händchen für Bad Salzuflen. Björn Schollbach, Organisator und stellvertretender Fußballobmann beim SC Bad Salzuflen: „Wir freuen uns riesig auf einen großen Traditionsverein und bedanken uns noch einmal recht herzlich bei der Losfee für das feine Händchen. Aus Bad Salzuflen und Umgebung kommen sehr viele Arminia-Fans, die sich jetzt darauf freuen dürfen, das ihr Lieblingsclub direkt vor der Haustür spielt.“

Nach den Spielen gegen den SC Peckeloh (Versmold), den VfB Schloß Holte (Schloß Holte-Stukenbrock), VfL Holsen (Bünde) und TSG Harsewinkel (Harsewinkel) ist das Spiel in Bad Salzuflen bereits das fünfte Testspiel, das exklusiv im Rahmen der „Wir sind Ostwestfalen“-Kampagne ausgetragen wird. Und die Spieler vom SC Bad Salzuflen dürfen sich durchaus Hoffnungen machen: Im August verlor Arminia Bielefeld ein geheimes Testspiel gegen eine unbekannte preußische Bauernmannschaft aus der Nähe von Telgte mit 3:1 – es könnte also spannend werden!

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1970er: Ökologisches Rasenmähen

Der Blick schweift hinaus aus einem der Hochhäuser an der Wilhelm-Raabe-Straße hinüber zur Elkenbrede – und vor dem Haus tummeln sich ein Haufen Rasenmäher. An diesem Herbsttag 1977 begibt sich eine Schafherde auf zum „großen Fressen“. Das Kornfeld voraus war damals übrigens Bestandteil heftiger Diskussionen: Hier hätte die Umgehungsstraße von links aus Richtung Herforder Straße kommend in den geplanten Tunnel unter dem Obernberg gemündet (der wiederum bis zur Exterschen Straße geführt hätte). Dass diese sogenannte Trasse D nie gebaut wurde, lässt sich heute übrigens sehr schön am Verkehrsaufkommen in der Brüderstraße ablesen…

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1980er: Bad Salzufler Straßenansichten – Teil XXII

Nach dem gestrigen Blick auf die Werler Straße drehen wir heute die Zeit ein wenig vor und springen in unserer Reihe „Bad Salzufler Straßenansichten“ in die 1980er Jahre: Die Straßenführung hat sich deutlich verändert, aus dem Feldweg zum Fischerskamp ist eine richtige Straße geworden, die Verbindung zur Siemensstraße ist gebaut. Die beiden Flachbauten von „Ehrlinger Furniere“ tragen inzwischen den Schriftzug von „Sollich“, die auf ihrem Firmengelände auch ein neues Hauptgebäude errichtet haben. Die Bahnstrecke zwischen Herford und Detmold ist inzwischen elektrifiziert und das Design der Autos hat sich auch grundlegend geändert: Statt runder Kuven liegen jetzt Ecken und Kanten voll im Trend…

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1970er: Samba bei Ehrlinger

Ok, ein echter „Samba-Bus“ ist es nicht, der hier auf der Werler Straße unterwegs ist – aber wenigstens ein VW T1 Transporter. Den Spitznamen „Samba-Bus“ bekam die Achttsitzer-Variante mit Dachrandverglasung und Faltschiebedach verpasst. Leider ist bei dem Transporter die Beschriftung nicht lesbar. Hat vielleicht jemand einen Tipp, für welches Unternehmen dieser Bulli in der markanten gelb-grünen Farbgebung hier Anfang 1970 unterwegs gewesen sein könnte?
Im Hintergrund sehen wir übrigens das Firmengebäude von „Ehrlinger Furniere“ – heute hat sich das Gelände dahinter und rechts davon ziemlich verändert, sitzt doch hier mit der Firma Sollich ein führender Hersteller von Maschinen für die Schokoladen- und Süßwarenindustrie. Interessant auch der Verlauf der Werler Straße und der Einmündung Richtung Fischerskamp vor dem Bau der heutigen Kreuzung – eine Herausforderung für jeden LKW…

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1970er: Güterschuppen Schötmar vor dem Abriss

Der Bahnhof in Schötmar hatte nicht nur für die Industriestadt große Bedeutung im Güterverkehr, sondern auch für die umliegenden Orte und die Landwirtschaft. Kein Wunder also, dass man in Schötmar eine große Güterabfertigung errichtete (nachdem man auch endlich einen Bahnhof an der 1880 erbauten Bahnlinie bekommen hatte, aber das ist eine andere Geschichte…). Recht kurz vor dem Abriss des alten „Westernbahnhofs“ blicken wir hier 1974 von der Uferstraße auf das langgestreckte Gebäude entlang der Ladestraße. Vorne links sehen wir den Giebel des Personenbahnhofs, rechts von die Eingangstür zur Güterabfertigung. Von dem gesamten Gebäude sind als einzige Spuren ganz am Ende noch Reste der Laderampe zu finden. Ein Blick zurück in eine Zeit, als es noch hieß „Güter gehören auf die Bahn“…

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