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Kalender zum 50. Geburtstag: „Zwölf Orte – Eine Gemeinde“

Im kommenden Jahr steht ein besonderes Jubiläum für unsere Stadt an. Seit dem 1. Januar 1969 bilden die Ortsteile Bad Salzuflen, Schötmar, Biemsen-Ahmsen, Ehrsen-Breden, Grastrup-Hölsen, Holzhausen, Lockhausen, Papenhausen, Retzen, Werl-Aspe, Wülfer-Bexten und Wüsten die heutige Stadt Bad Salzuflen. Das Jahr 2019 steht ganz im Zeichen des Jubiläums “50 Jahre Großgemeinde“. Mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen werden über das Jahr verteilt Geschichte, Besonderheiten und Gemeinsamkeiten der Stadt Bad Salzuflen und ihrer Ortsteile in den Fokus gerückt.

Durch das Jubiläumsjahr 2019 begleiten wird der Kalender „Zwölf Orte – Eine Gemeinde“. Jeden Monat wird ein Ortsteil in Wort und Bild vorgestellt. Interessante Einblicke und manche neue Perspektive gibt es zu entdecken. Der Kalender liegt ab sofort an vielen öffentlichen Stellen und den städtischen Einrichtungen kostenlos zum Mitnehmen aus.

Hier liegt der Kalender aus:
– Bürgerberatung
– Stadtbücherei
– Baubüro (Millau Promenade)
– Volkshochschule
– Kurgastzentrum
– Staatsbad Vitalzentrum
– Lippische Landes-Zeitung
– Stadtwerke Bad Salzuflen (Uferstraße)
– Weihnachtstraum
– Volksbanken
– Sparkassen
– Straßenverkehrsamt (Louis-Ueckermann-Weg)

Schöne Festtage und einen Guten Rutsch !

Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu ,darum schnell noch schöne Weihnachten und ein frohes neues Jahr all unseren Leserinnen und Lesern, unseren Geschichten-Lieferanten, Bilder-Sammlern und Hinweisgebern! Wir, das Admin-Team von WDiBSloabd.de freut sich mit Euch allen auf ein gesundes, friedliches und tolles Jahr 2019. 

Mit besten Grüßen aus Bad Salzuflen 

Foto/Dennis Barnitzki /Danke dafür 

 

 

 

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Nette Toilette startet in die nächste Runde

Innenstadtbesucher von Salzuflen und Schötmar, die auf der Suche nach einer öffentlich zugänglichen Toilette sind, können sich über eine Verlängerung des Projektes „Nette Toilette“ freuen. Rote lächelnde Aufkleber machen auf das kostenfreie Angebot aufmerksam. Die WC-Anlagen sind dadurch leicht zu finden.

Seit dem Projektstart 2013 stellen ausgewählte Bad Salzufler Gastronomiebetriebe ihre Kundentoilette der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Stadtwerke Bad Salzuflen und das Stadtmarketing der Staatsbad Salzuflen GmbH freuen sich, dass das Projekt „Nette Toilette“ in die nächste Runde geht. Dank der Unterstützung der Stadtwerke als Sponsorenpartner besteht das Netzwerk der öffentlichen Toiletten weiterhin aus zwölf netten Toiletten in der Innenstadt Bad Salzuflen. Zwei nette Toiletten ergänzen das Angebot und sind ab sofort in Schötmar zu finden: Das Bega Café und das Restaurant Akarsu haben sich dem Projekt angeschlossen. Die teilnehmenden Betriebe erhalten für ihren Service eine Aufwandsentschädigung, die je nach Lage, Ausstattungsmerkmalen, Zugänglichkeit und Öffnungszeiten variiert. Im Herbst 2018 wird zudem die Sanierung der öffentlichen WC-Anlage im Parkhaus Ostertor abgeschlossen sein. Für eine Nutzungsgebühr in Höhe von 1 Euro steht sie den Gästen zur Verfügung.

Wer eine nette Toilette nutzt, braucht weder eine Gebühr zu zahlen, noch gibt es einen Verzehrzwang. Die Ausnahme stellen Stadtfeste dar, bei denen es den Betreibern erlaubt ist, für die Nutzung der Toilettenanlage eine Gebühr zu erheben. Ob die Toilette barrierefrei zugänglich ist oder einen Wickeltisch zu bieten hat, ist auf dem Aufkleber im Eingangsbereich des Betriebes vermerkt.

Einen aktuellen Flyer mit Informationen zu den netten Toiletten gibt es ab sofort gedruckt an der Tourist Information oder als Download unter www.bad-salzuflen.de.

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Viel los am Jubiläums-Wochenende: Das Programm für den 14. und 15. Juli 2018 im Kurpark

Im Kurpark Bad Salzuflen lässt es sich gut feiern: Am Samstag und Sonntag, 14. und 15. Juli, steigt das Jubiläumsfestival „200 Jahre Fürstliches Solebad“ – das große Sommer-Highlight im Jubiläumsjahr. Die grüne Lunge der Stadt hat zu diesem Fest für Bad Salzufler und ihre Gäste von nah und fern eine Menge zu bieten.

Gemütliche Strandkörbe, Lounge-Inseln und Illuminationen schaffen im perfekten Zusammenspiel eine entspannende Atmosphäre. Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt. Wem das zu ruhig ist, wird sich über den zweiten Aspekt des Festivals freuen: Zahlreiche Künstler und Bands verwandeln die Konzertmuschel und den Kurpark in eine große Kultur- und Partymeile.

Am Samstag um 11 Uhr durchschneiden Bürgermeister Dr. Roland Thomas und Kurdirektor Stefan Krieger das Band zur offiziellen Eröffnung des neu gestalteten Kurparks. Um 18.30 Uhr eröffnen sie das Fest in der Konzertmuschel. Danach wird es bunt: mit einem Tagfeuerwerk in Puderform startet die Party. Im Anschluss heizt der DJ und Sound-Designer Leon EL Ray den Besuchern ordentlich ein. Nach einem Solo Set gesellt sich Geigerin Joanna Suchon-Breucking mit Ihrer E-Geige zu ihm. Sie ist bekannt für ihre fulminante Show, die ihr technisch perfektes Geigenspiel mit Tanz- und Showeinlagen kombiniert. Bekannt wurde sie zusammen mit Ihrer Schwester Daga als Duo „Space Violins“, unter anderem in der Show „Lord of the Dance“.

Nach ihrem gemeinsamen Set auf der großen Bühne der Konzertmuschel sorgen die beiden im Lounge-Bereich am Kurparksee für gute Stimmung. Ihnen folgt in der Konzertmuschel die Band „Groovin Affairs“. Mitreißende Stimmen, eine erstklassige Auswahl an Top-Hits der größten Weltstars und eine emotionale Live-Performance sind ihr Rezept für hochwertige Unterhaltung. Ein Garant für Party pur!

Sebastian Kneipp, der Urvater der Wasserkur und einige seiner Anhänger nehmen die Besucher mit auf eine Reise durch die Zeit, bei der sie die Wirkkräfte des Wassers hautnah erleben, am besten barfuß.

Der krönende Abschluss des Abends ist das große Höhenfeuerwerk um 23:45 Uhr.

Auf der Gesundheits- und Tourismusmeile laden die Aussteller am Samstag und Sonntag mit zahlreichen Aktionen zum Mitmachen und Informieren ein. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag ziehen die Bands „Das Duo“, „Beauty and the Beard“, die „Bronco Brothers“ und „Das Trio“ durch den Kurpark und begeistern mit ihrer Musik. Sie bieten mit einem Mix aus Rock´n´Roll Klassikern, Swing, Pop und akustischen Top 40 Covern Spaß für Jedermann. Die Bands spielen unter anderem in der Cocktail-Lounge am Kurparksee, am Leopoldsprudel und auf dem Konzerthallenvorplatz.

Am Sonntag, dem Familientag, erwartet die Gäste am Konzerthallenvorplatz ein ganz besonderes Highlight: Das spanische Straßentheater-Ensemble „Cia La Tal“ zeigt seine Show „Carillo“. Dabei handelt es sich um eine (nahezu) pantomimische Darstellung einer Uhr mit viel Komik und Zuschauerbeteiligung, die Groß und Klein in den Bann zieht.

Das Staatsbad Salzuflen Orchester unter Leitung von György Kovacs und die Big Band „Final Bar Orchestra“ stehen am Sonntag auf der Bühne in der Konzertmuschel. Das Staatsbad Orchester spielt zur Kurparkeröffnung ein buntes Programm. Das Final Bar Orchestra ist bekannt für seinen energiegeladenen Big Band Sound und ein Repertoire, das von Swing über Latin bis Funk reicht.

Ebenfalls am Sonntag um 13.00 Uhr finden in der Konzertmuschel Solewannengespräche statt, um 14.00 Uhr wird die erste Bad Salzufler Soleprinzessin gekrönt. Am Leopoldsprudel gibt Fernsehgärtner Rüdiger Ramme ab 11.30 Uhr Gartentipps. Am Familientag sind auf der Rasenfläche vor der Wandelhalle Spiele für die kleinen Gäste aufgebaut und auf dem Konzerthallenvorplatz werden die Kinderaugen mit Luftballonkünstlern, einer Hüpfburg und Kinderschminken zum Leuchten gebracht.

Begleitet wird die ganze Veranstaltung von vielen kulinarischen Angeboten: neben ostwestfälischen Tapas gibt es zum Beispiel fertig gepackte Picknicktaschen mit denen man es sich im Kurpark gemütlich machen und die feierliche Stimmung des Jubiläums genießen kann.

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Erste Bad Salzufler Soleprinzessin gesucht!

Was wäre ein Jubiläum ohne royale Ehren? Zum 200-jährigen Jubiläum des Fürstlichen Solbades kürt das Staatsbad im Rahmen des Jubiläumsfestivals am 14. und 15. Juli die erste „Salzufler Soleprinzessin“ – die Bewerbungsfrist läuft ab sofort!

Die Soleprinzessin wird Bad Salzuflen zwei Jahre lang repräsentieren und in dieser Funktion beispielsweise Veranstaltungen eröffnen und an Messen teilnehmen. Das Staatsbad freut sich über Bewerberinnen mit einer aufgeschlossenen Persönlichkeit und Freude an öffentlichen Auftritten.

Das Mindestalter für Kandidatinnen liegt bei 18 Jahren. Wünschenswert ist der Wohnort Bad Salzuflen einschließlich der Ortsteile. Zur Bewerbung senden Interessentinnen ein Motivationsschreiben, ein Bild am Lieblingsort von Bad Salzuflen sowie ihre persönlichen Daten per E-Mail an marketing@staatsbad-salzuflen.de. Bewerbungsschluss ist der 24.06.2018.

Nähere Informationen finden Sie unter www.staatsbadsalzuflen.de.

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03.05.2018: Doppel-Vortrag zum Jubiläum mit Franz Meyer und Dr. Stefan Wiesekopsieker

Zum 200-jährigen Jubiläum des Heilbades laden am Donnerstag, den 03. Mai 2018, um 19.30 gleich vier Veranstalter zu einem Doppel-Vortrag in den Gala-Saal des Kurhauses ein. Der Eintritt ist frei. Während Dr. Stefan Wiesekopsieker aus Leben und Wirken von Medizinalrat Dr. Heinrich Hasse berichtet, wird Franz Meyer den historischen Bogen des Bades von 1818 bis 2018 spannen. Die Staatsbad Salzuflen GmbH, die VHS Bad Salzuflen, der Heimat- und Verschönerungsverein sowie der Naturwissenschaftliche und Historische Verein für das Land Lippe veranstalten diesen Vortragsabend gemeinsam.

Zum Hintergrund des Jubiläums: Der Stadtphysikus (Amtsarzt) Dr. Heinrich Hasse hatte im Juli 1817 bei der für das Salzufler Salzwerk  zuständigen Rentkammer in Detmold vorgeschlagen, eine „Badeanstalt bey hiesiger Saline“ errichten zu lassen, um dadurch die Sole auch für therapeutische Zwecke nutzen zu können. Sein Antrag fand die erhoffte Zustimmung. Bereits ein Jahr später, im Juli 1818, konnte mit fünf Badestuben, die im Pumpenturm der Saline auf dem Salzhof eingerichtet worden waren, die erste „Saison“ des Solbades Salzuflen gestartet werden.

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1990er: Alle Jahre wieder „Brunnensaufen“

Mit manchen Traditionen ist es so: Keiner weiß mehr genau, wer wie damit angefangen hat, aber sie gehören einfach dazu. Heute feiern die Abiturienten auch wieder ihre Zulassung und gleichzeitig das Ende ihrer Schulzeit. Inzwischen auf dem Salzhof und ohne Brunnen – aber der Namen „Brunnensaufen“ hat sich bis heute gehalten. Denn tatsächlich begann alles an einem Brunnen, nämlich dem vor Tchibo. Vor über 20 Jahren war man dann an das Wasserspiel vor der Commerzbank umgezogen, wie unser Bild von 1996 zeigt. Wir wünschen allen angehenden Abiturienten (und natürlich allen, die in diesem Jahr ihren Abschluss „bauen“) viel Spaß und gutes Gelingen bei den anstehenden Prüfungen!

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1950er: Alter Fürstenhof im neuen Glanz

Frisch wieder eröffnet präsentiert sich der „Fürstenhof“ auf dieser Postkarte aus den 1950er Jahren. Nach der Rückgabe des 1945 beschlagnahmten Gebäudes durch die Briten wurde das ehemalige Grand-Hotel zum Parksanatorium umgebaut. Im hinteren Bereich wurde ein neuer Trakt angebaut (schemenhaft hinter den Bäumen zu erkennen) und die frühere Auffahrt wurde durch einen Treppenaufgang im zeitgenössischen Design ersetzt. Die fröhlich-bunten Sonnenschirme und die freundliche Bepflanzung lassen das neue Sanatorium noch zusätzlich erstrahlen. Interessantes Detail am Rande: Vergrößert man das Bild, erkennt man am linken unteren Rand zwei seltsame Gestänge. Das scheinen Oberleitungsmasten der früheren Herforder Kleinbahn zu sein, die auf dieser Aufnahme leider nur noch wenige Jahre vor sich hatte….

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1950er: Ein Sommertag im Rosengarten

Nachkriegszeit und Wirtschaftswunder: In den 1950er Jahren geht es auch in Bad Salzuflen wieder schwunghaft voran. Nachdem die beschlagnahmten Immobilien stückweise wieder freigegeben werden, beginnt man mit der Wiederaufnahme des Badebetriebes und schnell steigen die Kurgastzahlen wieder an. Dafür werden neue Kapazitäten gebraucht und so wird das alte Woldemarbad der Jahrhundertwende abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Vom (ebenfalls neugestalteten) Rosengarten blicken wir hinüber auf das damals moderne Gebäude und das benachbarte Inhalatorium. Heute ist dieser Blick aus mehreren Gründen Geschichte: Zum einen steht das Woldemarbad schon länger nicht mehr – zum anderen ist der Rosengarten in seiner früheren Form wiederauferstanden. 

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1970er: Höchste Eisenbahn

Regenwolken hängen über Schötmar, als die Diesellok 216 128-9 mit ihrem Zug in den 1970er Jahren den Salzufler Bahnhof verlässt und Richtung Herford beschleunigt. Links sehen wir die Anlagen des Güterbahnhofs, hier herrscht noch reger Betrieb an der Laderampe. Und auch beim Autohaus an der linken Seite steht der Hof voller Fahrzeuge. Interessant ist auch die Garnitur, die 216 128-9 hier am Haken hat. Direkt hinter der Lok ein Packwagen mit Dachkanzel, danach ein Schnellzugwagen – vermutlich ein Vorkriegsmodell, aber immerhin mit erster Klasse! – und zwei dreiachsige Umbauwagen. Der Zug wäre heute der Stolz einer jeden Museumseisenbahn, damals war es noch ganz normaler Alltag.

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